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Montag, 23. September 2019
Stand der Daten
180 Verlage
416 Autoren
1518 Bücher
72 Serien
1506 Titelbilder
1509 Klappentexte
z.Zt. online:
Leihbuch-Fans: 1
Die populärsten Einträge
1. Alexander Calhoun
Die Fomalhaut-Passage (1493 x)
2. Heinz Gartmann
Raketen von Stern zu Stern (1465 x)
3. Erich Dolezal
Planet im Nebel (1305 x)
4. Alexander Robé
SOS von der Venus (1177 x)
5. Brian Wilson Aldiss
Unter dem Terror fremder Sterne (1169 x)
6. J. E. Wells
Union der Gestirne (1109 x)
7. Freder van Holk
Turm der Stürme (1075 x)
8. Manfred Langrenus
Reich im Mond (1064 x)
9. Kurt Brand
Die Zukunft war gestern (1054 x)
10. A. E. van Vogt
Das andere Gesicht (1021 x)


Die Hauszeitschrift des
Gebrüder-Weiss-Verlages
als Buch
 

Zukunftsromane aus der Leihbücherei

Leihbücher (vor allem Krimis, Liebesromane, Western - und eben auch "Zukunftsromane", wie man damals noch zu Science Fiction sagte) gab es in Deutschland etwa zwischen 1950 und 1970. Etwa 1000 Zukunftsromane wurden damals als Leihbücher veröffentlicht.

Diese Schwarten in den grellbunten (Supronyl-) Einbänden, gedruckt auf dickem billigen Papier, eigens für die damals populären kommerziellen Leihbüchereien hergestellt, waren mitunter von schriftstellerisch zweifelhafter Qualität, haben aber heute einen gewissen Nostalgiewert und werden daher immer noch gern gelesen, gesammelt und auf eBay gehandelt.

Hier mehr zur Geschichte der Science-Fiction in gewerblichen Leihbüchereien.


Die Science Fiction-Leihbuch-Datenbank

Die Datenbank enthält vollständige, umfangreiche Daten zu allen SF-Leihbüchern im engeren Sinn. Dazu kommen noch Daten von SF-Büchern, die damals zwar häufig in Leihbüchereien gehandelt, aber nicht eigens dafür hergestellt wurden (z.B. Bücher aus dem Weiss-Verlag oder aus dem Goldmann-Verlag).

Neben den eigentlichen Zukunftsromanen enthält die Datenbank auch Bücher aus SF-Grenzbereichen, vor allem Abenteuer- oder Gruselromane mit SF-Elementen. Diese Bücher machen etwa 15-20% des Datenbestandes aus.

Die SF-Leihbuch-Datenbank-Website wurde im Jahr 2004 programmiert und dann nach und nach von vielen Leihbuch-Fans mit Daten, Titelbildern und Inhaltsangaben (Klappentexten) gefüllt.

Den weitaus größten Beitrag leistete der 2016 verstorbene SF-Spezialist Alfred Beha. Er vervollständigte die bibliografischen Daten mit großer Sachkenntnis und wissenschaftlicher Detailtreue. Ihm sind auch die meisten der vielen wunderbaren Buchcover-Scans in guter Qualität zu verdanken. Dank seines Einsatzes ist diese Datenbank nun vollständig.








Rechte

Die Rechte an Klappentexten und Abbildungen liegen natürlich bei den entsprechenden Verlagen, Autoren und Künstlern. Leider existieren die Verlage schon lange nicht mehr und die Künstler sind bedauerlicherweise bis auf Ausnahmen anonym geblieben und unauffindbar. Ich wäre für Hinweise sehr dankbar!


Copyright und Nutzung dieser Datenbank

Falls Sie einzelne Bilder, Texte oder bibliografische Daten aus dieser Datenbank nutzen wollen (um z.B. auf eBay Leihbücher zu verkaufen), so bitten wir darum, dabei deutlich auf die SF-Leihbuch-Datenbank hinzuweisen.

Falls die hier gesammelten Daten für umfangreichere oder gar kommerzielle Zwecke genutzt werden sollen (z.B. für ein Buch, eine Website oder eine andere Veröffentlichung), bitte nicht ohne unsere schriftliche Erlaubnis.




Impressum

Programmierung: Michael Peters, Neuensaaler Str. 35, D-51515 Kürten


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detaillierter Disclaimer


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W. W. SHOLS
[ Winfried Scholz (1925-1981) · alias W. Brown (VP) · alias William Brown (VP) · alias Winston Brown · alias Munro R. Upton (SP) ]

DAS NEUN-PLANETEN-SPIEL

S.F.-Roman

Das ist offenbar ein Bombengeschäft, das in einer Venuskneipe abgeschlossen und später sogar bei einem Notar beurkundet wird: Ein ganzer Mond wird für 2 Millionen Dollar verhökert - und man will sogar noch etwas davon herunterhandeln.

Doch die Kehrseite dieses "Großen Geschäfts" präsentiert sich bald, nämlich in dem Augenblick, als man den Mond in Besitz nehmen will. Mitten in der atmosphärelosen Öde steht ein Gebilde, das einem Dreibein ähnelt, auf einem Betonsockel. Die Analysatoren des Forschungspanzers zeigen normale Temperaturen und atemfähige Atmosphäre an. Das ist sehr sonderbar . . . Bevor man weiteres unternimmt, muß man noch einmal zum Raumschiff zurück, da die Funkverbindung abgerissen ist.

Doch was ist das: das Raumschiff ist verschwunden . . . unauffindbar . . . Eine Panik will die Besatzung des Forschungspanzers ergreifen angesichts der grauenhaften Konsequenzen, die nur noch zu bleiben scheinen . . .

Doch zunächst ist da ja das mysteriöse "Dreibein", das man doch wohl noch untersuchen sollte. Und siehe, das "Dreibein" entpuppt sich als ein Fahrstuhl in die Tiefe des Mondes. Und hier treffen die neuen Besitzer die alten, die von dem Verkauf nun nichts mehr wissen wollen. Es sei alles Schwindel.

Und nun geht ein noch seltsamerer Handel an: Ein Kleinplanetarium wird hereingebracht, jeder soll einen Planeten verkörpern und dann beginnt das "Neun-Planeten-Spiel". Aber etwas stimmt nicht bei diesem Spiel der Planeten, doch was stimmt nicht?

Eine völlig veränderte Besatzung begibt sich in das nun wieder vorhandene Raumschiff . . . Unwirklich ist das Verhalten aller . . . scheinbar ziellos, demoralisiert . . .

Wird es eine Lösung der Verkettungen geben. Der Leser ist kopflos, doch wie immer weiß auch hier unser Autor eine verblüffende Lösung.

Impressum: © by Bewin-Verlag : B. Winterbach K.G., Menden · Gesamtherstellung: Gebr. Platzmann, Iserlohn.

BEWIN-VERLAG / B. WINTERBACH K. G. · MENDEN / SAUERLAND

[ OA | o. J. (1963) | 254 S. | 18,5 x 12, 5 | Farb. ill. Supronyl m. SU: DM 7,60 | mit einer Werbeseite für die EUROTOPIA ] +

[ TG # 32 - Okt 1963 | Illmer-234 | Serowy # 1120-22 | ddb+ (falsches ~Jahr) ]