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Freitag, 20. April 2018
Stand der Daten
180 Verlage
416 Autoren
1518 Bücher
72 Serien
1506 Titelbilder
1509 Klappentexte
z.Zt. online:
Leihbuch-Fans: 1
Die populärsten Einträge
1. Heinz Gartmann
Raketen von Stern zu Stern (855 x)
2. Brian Wilson Aldiss
Unter dem Terror fremder Sterne (805 x)
3. Erich Dolezal
Planet im Nebel (802 x)
4. J. E. Wells
Union der Gestirne (727 x)
5. Freder van Holk
Turm der Stürme (726 x)
6. Manfred Langrenus
Reich im Mond (726 x)
7. Alexander Calhoun
Die Fomalhaut-Passage (689 x)
8. Kurt Brand
Die Zukunft war gestern (676 x)
9. A. E. van Vogt
Das andere Gesicht (647 x)
10. Alexander Robé
SOS von der Venus (624 x)


Die Hauszeitschrift des
Gebrüder-Weiss-Verlages
als Buch
 

Zukunftsromane aus der Leihbücherei

Leihbücher (vor allem Krimis, Liebesromane, Western - und eben auch "Zukunftsromane", wie man damals noch zu Science Fiction sagte) gab es in Deutschland etwa zwischen 1950 und 1970. Etwa 1000 Zukunftsromane wurden damals als Leihbücher veröffentlicht.

Diese Schwarten in den grellbunten (Supronyl-) Einbänden, gedruckt auf dickem billigen Papier, eigens für die damals populären kommerziellen Leihbüchereien hergestellt, waren mitunter von schriftstellerisch zweifelhafter Qualität, haben aber heute einen gewissen Nostalgiewert und werden daher immer noch gern gelesen, gesammelt und auf eBay gehandelt.

Hier mehr zur Geschichte der Science-Fiction in gewerblichen Leihbüchereien.


Die Science Fiction-Leihbuch-Datenbank

Die Datenbank enthält vollständige, umfangreiche Daten zu allen SF-Leihbüchern im engeren Sinn. Dazu kommen noch Daten von SF-Büchern, die damals zwar häufig in Leihbüchereien gehandelt, aber nicht eigens dafür hergestellt wurden (z.B. Bücher aus dem Weiss-Verlag oder aus dem Goldmann-Verlag).

Neben den eigentlichen Zukunftsromanen enthält die Datenbank auch Bücher aus SF-Grenzbereichen, vor allem Abenteuer- oder Gruselromane mit SF-Elementen. Diese Bücher machen etwa 15-20% des Datenbestandes aus.

Die SF-Leihbuch-Datenbank-Website wurde im Jahr 2004 programmiert und dann nach und nach von vielen Leihbuch-Fans mit Daten, Titelbildern und Inhaltsangaben (Klappentexten) gefüllt.

Den weitaus größten Beitrag leistete der 2016 verstorbene SF-Spezialist Alfred Beha. Er vervollständigte die bibliografischen Daten mit großer Sachkenntnis und wissenschaftlicher Detailtreue. Ihm sind auch die meisten der vielen wunderbaren Buchcover-Scans in guter Qualität zu verdanken. Dank seines Einsatzes ist diese Datenbank nun vollständig.








Rechte

Die Rechte an Klappentexten und Abbildungen liegen natürlich bei den entsprechenden Verlagen, Autoren und Künstlern. Leider existieren die Verlage schon lange nicht mehr und die Künstler sind bedauerlicherweise bis auf Ausnahmen anonym geblieben und unauffindbar. Ich wäre für Hinweise sehr dankbar!


Copyright und Nutzung dieser Datenbank

Falls Sie einzelne Bilder, Texte oder bibliografische Daten aus dieser Datenbank nutzen wollen (um z.B. auf eBay Leihbücher zu verkaufen), so bitten wir darum, dabei deutlich auf die SF-Leihbuch-Datenbank hinzuweisen.

Falls die hier gesammelten Daten für umfangreichere oder gar kommerzielle Zwecke genutzt werden sollen (z.B. für ein Buch, eine Website oder eine andere Veröffentlichung), bitte nicht ohne unsere schriftliche Erlaubnis.




Impressum

Programmierung: Michael Peters, Neuensaaler Str. 35, D-51515 Kürten


Disclaimer

Ich distanziere mich vorsorglich von allen verlinkten Seiten - sicherheitshalber auch gleich noch vom Inhalt meiner eigenen Seiten - ansonsten, falls es jemanden interessiert, hier ein
detaillierter Disclaimer

 
W. W. SHOLS
[ Winfried Scholz (1925-1981) · alias W. Brown (VP) · alias William Brown (VP) · alias Winston Brown · alias Munro R. Upton (SP) ]

TITANGEISTER
[ Serie "Uto Spion" # 8 ]

"Ich habe mich selten in einer so verzwickten Lage befunden", sagt Jim Haynes an einer Stelle dieses Buches, und wer es gelesen hat, wird ihm bestätigen, daß in diesem fast abgegriffen klingenden Satz selten so viel Wahrheit gesteckt hat.

Das Gruseln ist eine Erscheinung am Rande, auch wenn es die Agenten Haynes und Stobie immer wieder zum Nordfriedhof von Mars-Port-City zurückzieht. - Zunächst sieht es nur nach einem kleinen Auftrag aus, und keiner von ihnen ahnt, daß das Schicksal hier eine Lawine ins Rollen bringt, die den Bestand der Menschheit bedrohen kann.

Colonel Harrison verlangt weiter nichts, als einen mysteriösen Herrn namens Bernhard Costé ausfindig zu machen und lebendig nach Terra zu bringen. Costé ist Ingenieur, Teilnehmer der ersten Titan-Expedition und außerdem verdächtig, Fertigungsgeheimnisse der Barlow-Werke an die Konkurrenz verraten zu haben. Es geht um hochgezüchtete Individual-Roboter.

Well, ein Fisch für Haynes und Stobie. Doch als sie Costé auf dem Mars gestellt haben, werden sie in eine Schießerei verwickelt. Sie können Costé nur noch als Toten nach Terra bringen. Der Dank ist eine geharnischte Gardinenpredigt ihres Colonels. Und der Auftrag muß fortgesetzt werden, weil ja tote Gefangene nicht reden.

Als beide auf den Mars zurückkehren, überfällt sie die gespenstische Macht einer fremden Welt, und scheinbar hilflos stehen sie den Geheimnissen gegenüber, die mit den bisherigen Erfahrungen der Menschheit nicht zu lösen sind.

Utopie wird zur Wirklichkeit in diesem neuen Uto-Spion von W. W. Shols, der wieder alle Register knisternder Spannung zieht.

BEWIN-VERLAG / B. WINTERBACH K.G. - Menden (Sauerland)

[ OA | o. J. (1964) | 254 S. | 18,5 x 12,5 | Farb. ill. Supronyl m. SU: DM 7,60 | Titel auf Cover "Titan-Geister" | mit einer Werbeseite für die EUROTOPIA ] +

[ TG # 38 - Dez 1964 ]