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Sonntag, 08. Dezember 2019
Stand der Daten
180 Verlage
416 Autoren
1518 Bücher
72 Serien
1506 Titelbilder
1509 Klappentexte
z.Zt. online:
Leihbuch-Fans: 1
Die populärsten Einträge
1. Alexander Calhoun
Die Fomalhaut-Passage (1645 x)
2. Heinz Gartmann
Raketen von Stern zu Stern (1560 x)
3. Erich Dolezal
Planet im Nebel (1388 x)
4. Alexander Robé
SOS von der Venus (1375 x)
5. Brian Wilson Aldiss
Unter dem Terror fremder Sterne (1256 x)
6. J. E. Wells
Union der Gestirne (1198 x)
7. Freder van Holk
Turm der Stürme (1169 x)
8. Kurt Brand
Die Zukunft war gestern (1165 x)
9. Manfred Langrenus
Reich im Mond (1157 x)
10. A. E. van Vogt
Das andere Gesicht (1101 x)


Die Hauszeitschrift des
Gebrüder-Weiss-Verlages
als Buch
 

Zukunftsromane aus der Leihbücherei

Leihbücher (vor allem Krimis, Liebesromane, Western - und eben auch "Zukunftsromane", wie man damals noch zu Science Fiction sagte) gab es in Deutschland etwa zwischen 1950 und 1970. Etwa 1000 Zukunftsromane wurden damals als Leihbücher veröffentlicht.

Diese Schwarten in den grellbunten (Supronyl-) Einbänden, gedruckt auf dickem billigen Papier, eigens für die damals populären kommerziellen Leihbüchereien hergestellt, waren mitunter von schriftstellerisch zweifelhafter Qualität, haben aber heute einen gewissen Nostalgiewert und werden daher immer noch gern gelesen, gesammelt und auf eBay gehandelt.

Hier mehr zur Geschichte der Science-Fiction in gewerblichen Leihbüchereien.


Die Science Fiction-Leihbuch-Datenbank

Die Datenbank enthält vollständige, umfangreiche Daten zu allen SF-Leihbüchern im engeren Sinn. Dazu kommen noch Daten von SF-Büchern, die damals zwar häufig in Leihbüchereien gehandelt, aber nicht eigens dafür hergestellt wurden (z.B. Bücher aus dem Weiss-Verlag oder aus dem Goldmann-Verlag).

Neben den eigentlichen Zukunftsromanen enthält die Datenbank auch Bücher aus SF-Grenzbereichen, vor allem Abenteuer- oder Gruselromane mit SF-Elementen. Diese Bücher machen etwa 15-20% des Datenbestandes aus.

Die SF-Leihbuch-Datenbank-Website wurde im Jahr 2004 programmiert und dann nach und nach von vielen Leihbuch-Fans mit Daten, Titelbildern und Inhaltsangaben (Klappentexten) gefüllt.

Den weitaus größten Beitrag leistete der 2016 verstorbene SF-Spezialist Alfred Beha. Er vervollständigte die bibliografischen Daten mit großer Sachkenntnis und wissenschaftlicher Detailtreue. Ihm sind auch die meisten der vielen wunderbaren Buchcover-Scans in guter Qualität zu verdanken. Dank seines Einsatzes ist diese Datenbank nun vollständig.








Rechte

Die Rechte an Klappentexten und Abbildungen liegen natürlich bei den entsprechenden Verlagen, Autoren und Künstlern. Leider existieren die Verlage schon lange nicht mehr und die Künstler sind bedauerlicherweise bis auf Ausnahmen anonym geblieben und unauffindbar. Ich wäre für Hinweise sehr dankbar!


Copyright und Nutzung dieser Datenbank

Falls Sie einzelne Bilder, Texte oder bibliografische Daten aus dieser Datenbank nutzen wollen (um z.B. auf eBay Leihbücher zu verkaufen), so bitten wir darum, dabei deutlich auf die SF-Leihbuch-Datenbank hinzuweisen.

Falls die hier gesammelten Daten für umfangreichere oder gar kommerzielle Zwecke genutzt werden sollen (z.B. für ein Buch, eine Website oder eine andere Veröffentlichung), bitte nicht ohne unsere schriftliche Erlaubnis.




Impressum

Programmierung: Michael Peters, Neuensaaler Str. 35, D-51515 Kürten


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RICHARD KOCH [ 1895-1972 !! · alias H. C. Nulpe ]

SPUK AUF DEM ROTEN PLANETEN

Das Geschehen dieses phantastischen Romans entwickelt sich in naher Zukunft - im Zusammenhang mit dem ersten bemannten Raumflug zum Mars. Das Buch veranschaulicht die Überzeugung des Autors, daß die Menschen beim Vorstoß in den Weltraum womöglich Naturerscheinungen begegnen könnten, die sich heute noch niemand vorstellen kann: etwa Lebewesen, die wie wir Geist und Seele haben, aber mit völlig anderen Sinnen begabt sind - die in einer Überwelt leben, in der Schwingungen, gegen die wir blind sind, "Licht" bedeuten.

Die Annahme eines Lebens auf dem Mars, das für uns unsichtbar sein soll, ist keineswegs so phantastisch, wie es den Anschein hat. Noch um die Jahrhundertwende galt die Materie als etwas Festes, Solides. Der Fortschritt der Wissenschaft hat uns inzwischen gelehrt, daß zum Beispiel das feste Holz des Tisches vor uns oder das kompakte Metall des kupfernen Aschenbechers in Wirklichkeit nicht anderes sind als ein unsagbar feines Gespinst von Kräften. Der Anteil an wirklicher Materie in ihnen ist im Verhältnis kleiner als die Masse einer Erbse im Raum des Kölner Doms. Die scheinbar so solide Körperwelt, die wir mit unseren Sinnen auffassen, ist nichts anderes als eine Illusion, die durch Sinnestäuschung zustande kommt.

Es bedarf nur eines kleinen Sprungs der Phantasie, um uns eine noch lockerer gefügte Körperwelt vorzustellen, die trotzdem für die darin lebenden Wesen ebenso fest und wirklich ist, wie für uns Holz und Kupfer. Wir müssen gewisse Annahmen machen, um herauszufinden und vielleicht sogar zu errechnen, welche Eigenschaften eine verborgene Welt dieser Art und solche Lebewesen haben müßten. Der englische Physiker und Chemiker Sir William Crookes hat das im vorigen Jahrhundert in einem naturwissenschaftlichen Buch einmal getan.

Diesen Gedanken hat Richard Koch folgerichtig durchgeführt und in einer spannenden Handlung ausgestaltet, in deren Verlauf kleine Forschergruppen auf dem Mars und der Erde Seltsames erleben und Daseinsformen außerhalb des Bereichs unserer Sinne entdecken. Die menschlichen Einzelschicksale sind psychologisch gut durchdacht und tragen dazu bei, den Spannungsreichtum des Werkes maßgeblich zu steigern.

Richard Koch, Präsident der Eurotopia, der Föderation der europäischen Science-Fiction-Klubs, hat sich durch sein wissenschaftliches Werk "Jenseits aller Grenzen" und seine zahlreichen wissenschaftlich fundierten Zukunftsromane in der Literatur einen besonderen Namen erworben, weil es ihm, wie selten einem Schriftsteller gegeben ist, in seinen Werken nicht nur sein Wissen zu vermitteln, sondern zugleich eine Spannung zu erzeugen, die selbst den Leser von Anfang bis Ende an das Buch fesselt, der es nicht wegen der behandelten Materie liest.

Impressum: AWA-Verlag München · ATRON-BÜCHEREI · Printed in Austria · Umschlaggestaltung: Hannes Limmer, München · Gesamtherstellung: M. Theiss, Wolfsberg, Kärnten.

ASTRON-BÜCHEREI | AWA-VERLAG - MÜNCHEN

[ OA | o. J. (1960) | 220-1=219 S. [5-219] | 19,5 x 13 | Hellgrauer Leinenband mit blau geprägter Deckelvignette und farbig illustriertem Schutzumschlag: DM 6,80 +++ Farb. ill. Supronyl: DM 6,80 | mit "Anschriften von Freunden der Weltraumfahrt und der utopischen Literatur" (S. 220) | mit "Begriffe und Tatsachen der Astrophysik" (3 unpaginierte Seiten) | mit Werbung für die Buchgemeinschaft TRANSGALAXIS und die EUROTOPIA | Reihe "Astron-Bücherei" ] +

[ TG # 14 - Juni 1960 (Sup) | Illmer-154 (Ln) | Serowy # 682-19 | dnb+ ]

Rezensionen / Materialien:

  • H.-J. Alpers: "Richard Koch: Eine Autorenbiographie" in: Franz Rottensteiner (Hg.): QUARBER MERKUR # 12. Juli 1967.

  • zu den Lebensdaten von Richard Koch siehe die Anmerkungen nach dem Klappentext bei Koch's erstem Roman "Plan von Polaris".

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