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Dienstag, 20. August 2019
Stand der Daten
180 Verlage
416 Autoren
1518 Bücher
72 Serien
1506 Titelbilder
1509 Klappentexte
z.Zt. online:
Leihbuch-Fans: 1
Die populärsten Einträge
1. Alexander Calhoun
Die Fomalhaut-Passage (1442 x)
2. Heinz Gartmann
Raketen von Stern zu Stern (1432 x)
3. Erich Dolezal
Planet im Nebel (1280 x)
4. Alexander Robé
SOS von der Venus (1145 x)
5. Brian Wilson Aldiss
Unter dem Terror fremder Sterne (1143 x)
6. J. E. Wells
Union der Gestirne (1084 x)
7. Freder van Holk
Turm der Stürme (1048 x)
8. Manfred Langrenus
Reich im Mond (1034 x)
9. Kurt Brand
Die Zukunft war gestern (1024 x)
10. A. E. van Vogt
Das andere Gesicht (996 x)


Die Hauszeitschrift des
Gebrüder-Weiss-Verlages
als Buch
 

Zukunftsromane aus der Leihbücherei

Leihbücher (vor allem Krimis, Liebesromane, Western - und eben auch "Zukunftsromane", wie man damals noch zu Science Fiction sagte) gab es in Deutschland etwa zwischen 1950 und 1970. Etwa 1000 Zukunftsromane wurden damals als Leihbücher veröffentlicht.

Diese Schwarten in den grellbunten (Supronyl-) Einbänden, gedruckt auf dickem billigen Papier, eigens für die damals populären kommerziellen Leihbüchereien hergestellt, waren mitunter von schriftstellerisch zweifelhafter Qualität, haben aber heute einen gewissen Nostalgiewert und werden daher immer noch gern gelesen, gesammelt und auf eBay gehandelt.

Hier mehr zur Geschichte der Science-Fiction in gewerblichen Leihbüchereien.


Die Science Fiction-Leihbuch-Datenbank

Die Datenbank enthält vollständige, umfangreiche Daten zu allen SF-Leihbüchern im engeren Sinn. Dazu kommen noch Daten von SF-Büchern, die damals zwar häufig in Leihbüchereien gehandelt, aber nicht eigens dafür hergestellt wurden (z.B. Bücher aus dem Weiss-Verlag oder aus dem Goldmann-Verlag).

Neben den eigentlichen Zukunftsromanen enthält die Datenbank auch Bücher aus SF-Grenzbereichen, vor allem Abenteuer- oder Gruselromane mit SF-Elementen. Diese Bücher machen etwa 15-20% des Datenbestandes aus.

Die SF-Leihbuch-Datenbank-Website wurde im Jahr 2004 programmiert und dann nach und nach von vielen Leihbuch-Fans mit Daten, Titelbildern und Inhaltsangaben (Klappentexten) gefüllt.

Den weitaus größten Beitrag leistete der 2016 verstorbene SF-Spezialist Alfred Beha. Er vervollständigte die bibliografischen Daten mit großer Sachkenntnis und wissenschaftlicher Detailtreue. Ihm sind auch die meisten der vielen wunderbaren Buchcover-Scans in guter Qualität zu verdanken. Dank seines Einsatzes ist diese Datenbank nun vollständig.








Rechte

Die Rechte an Klappentexten und Abbildungen liegen natürlich bei den entsprechenden Verlagen, Autoren und Künstlern. Leider existieren die Verlage schon lange nicht mehr und die Künstler sind bedauerlicherweise bis auf Ausnahmen anonym geblieben und unauffindbar. Ich wäre für Hinweise sehr dankbar!


Copyright und Nutzung dieser Datenbank

Falls Sie einzelne Bilder, Texte oder bibliografische Daten aus dieser Datenbank nutzen wollen (um z.B. auf eBay Leihbücher zu verkaufen), so bitten wir darum, dabei deutlich auf die SF-Leihbuch-Datenbank hinzuweisen.

Falls die hier gesammelten Daten für umfangreichere oder gar kommerzielle Zwecke genutzt werden sollen (z.B. für ein Buch, eine Website oder eine andere Veröffentlichung), bitte nicht ohne unsere schriftliche Erlaubnis.




Impressum

Programmierung: Michael Peters, Neuensaaler Str. 35, D-51515 Kürten


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RUDOLF ABERLE  [ *1915 ]

MENSCHEN VOM ANDEREN STERN

Sensationsmeldungen jagen durch die Presse der ganzen Welt: "Planet Venus schießt Flieger ab!" - "Leuchtende Raketen über Schweden!" - "Fliegende Untertassen über Nordafrika!". Seit Ausgang des zweiten Weltkrieges häufen sich diese Meldungen. Was ist Wahres daran? - Voraussichtlich sehr wenig. Überreizte Menschen, die es besonders im letzten Krieg gelernt haben, unheilerwartend nach dem Himmel auszuschauen, sehen in den simpelsten Sternschnuppen "leuchtende Untertassen" oder ferngesteuerte Raketen, die hinter dem "eisernen Vorhang" abgeschosssen oder von Mars oder Venus als wissenschaftliche Versuchsraketen geschickt worden sind.

Unsere technische Entwicklung ist inzwischen so weit fortgeschritten, daß es bald möglich ist, mit ferngesteuerten Raketen zum Mond aufzusteigen oder sie als zweiten Mond um die Erde kreisen zu lassen. Von selbst ergibt sich daher die Frage: Leben auf den anderen Planeten unseres Sonnensystems oder auf den anderen Planeten der hundertmilliarden Sonnen unseres Milchstraßensystems ebenfalls Menschen? Zahlreiche Wissenschaftler sagen: "Ja, diese Möglichkeit ist vorhanden." Andere wieder bestreiten das.

Wenn jedoch auf fernen Planeten Menschen wohnen, ist es durchaus möglich, daß diese unserer technischen Entwicklung weit voraus sind. Es ist auch denkbar, daß sie sich nach Gestalt und Aussehen grundlegend von uns unterscheiden. Würden wir uns heute wundern, wenn plötzlich ein Weltraumschiff mit fremden Menschen auf der Erde landen würde?

Wie eine solche Landung erfolgen könnte, ist in diesem utopischen Buch in einer spannenden Handlung dargestellt.

Lesealter ab 13 Jahre. Illustrationen und Schutzumschlag von Moritz Graf von Schall - R.

PAULUS VERLAG - RECKLINGHAUSEN

[ OA | 1950 | 276 S. | 18,5 x 14,5 | Ln m. Deckelvignette, farbigem Kopfschnitt u. farb. ill. SU: DM 6,80 | Schutzumschlag, Deckelvignette und 12 ganzseitige schwarz-weiß Illustrationen von Moritz Graf von Schall | Jugendbuch: ab 13 J. | mit Verlagswerbung ] +=

[ Es gibt eine Ausgabe von 1950 mit abweichendem Schutzumschlag (siehe Coverabbildung unten) ]

[ Bloch # 3 | Illmer-20 | TG Katalog-9 | Serowy # 4-1 | ddb+ ]

Rezensionen / Materialien:

  • Franz Rottensteiner in: Franz Rottensteiner / Michael Koseler (Hg.): "Werkführer durch die utopisch-phantastische Literatur". Corian-Verlag, Meitingen. Lose-Blatt-Sammlung: 36. Erg. Lfg. Aug. 2002.

    "Wie die Romane C. S. Lewis ist das wenig bekannte Buch Menschen vom anderen Stern vor allem eine Affirmation des christlichen Glaubens, das selbst einen Vertreter einer atheistischen Menschenwelt im Kosmos zu überzeugen vermag; freilich erscheint die Art, wie die Botschaft vermittelt werden soll, meist rührend hilflos.
    Wenig ins Gewicht fällt daneben, daß der Autor auch in naturwissenschaftlicher Hinsicht sehr kuriose Behauptungen aufstellt, die ihn als Ignoranten ausweisen. So soll das Klima auf dem Heimatplaneten der außerirdischen Besucher wunderbar ausgeglichen sein, weil die Anziehungskraft der Neuen Welt beträchtlich größer als die der Erde ist, und sie daher eine größere stärkere Luftschicht an sich gebunden hat. Und obwohl die Sonne stärker leuchtet, wird es nie unerträglich heiß.
    Der Autor glaubt auch nicht an die Relativitätstheorie oder hat noch nichts von ihr gehört, denn er behauptet kühn, dass die Geschwindigkeit eines Lichtstrahls, der von einem mit Lichtgeschwindigkeit fliegenden Raumschiff ausgeht, sich der Raumschiffgeschwindigkeit einfach addiert."
    (Franz Rottensteiner)

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