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Mittwoch, 04. August 2021
Stand der Daten
180 Verlage
416 Autoren
1517 Bücher
72 Serien
1505 Titelbilder
1508 Klappentexte
z.Zt. online:
Leihbuch-Fans: 1
Die populärsten Einträge
1. Alexander Calhoun
Die Fomalhaut-Passage (2404 x)
2. Heinz Gartmann
Raketen von Stern zu Stern (2261 x)
3. Alexander Robé
SOS von der Venus (2123 x)
4. Erich Dolezal
Planet im Nebel (1998 x)
5. Brian Wilson Aldiss
Unter dem Terror fremder Sterne (1876 x)
6. Manfred Langrenus
Reich im Mond (1805 x)
7. Kurt Brand
Die Zukunft war gestern (1778 x)
8. Freder van Holk
Turm der Stürme (1774 x)
9. A. E. van Vogt
Das andere Gesicht (1689 x)
10. J. E. Wells
Union der Gestirne (1661 x)


Die Hauszeitschrift des
Gebrüder-Weiss-Verlages
als Buch
 

Zukunftsromane aus der Leihbücherei

Leihbücher (vor allem Krimis, Liebesromane, Western - und eben auch "Zukunftsromane", wie man damals noch zu Science Fiction sagte) gab es in Deutschland etwa zwischen 1950 und 1970. Etwa 1000 Zukunftsromane wurden damals als Leihbücher veröffentlicht.

Diese Schwarten in den grellbunten (Supronyl-) Einbänden, gedruckt auf dickem billigen Papier, eigens für die damals populären kommerziellen Leihbüchereien hergestellt, waren mitunter von schriftstellerisch zweifelhafter Qualität, haben aber heute einen gewissen Nostalgiewert und werden daher immer noch gern gelesen, gesammelt und auf eBay gehandelt.

Hier mehr zur Geschichte der Science-Fiction in gewerblichen Leihbüchereien.


Die Science Fiction-Leihbuch-Datenbank

Die Datenbank enthält vollständige, umfangreiche Daten zu allen SF-Leihbüchern im engeren Sinn. Dazu kommen noch Daten von SF-Büchern, die damals zwar häufig in Leihbüchereien gehandelt, aber nicht eigens dafür hergestellt wurden (z.B. Bücher aus dem Weiss-Verlag oder aus dem Goldmann-Verlag).

Neben den eigentlichen Zukunftsromanen enthält die Datenbank auch Bücher aus SF-Grenzbereichen, vor allem Abenteuer- oder Gruselromane mit SF-Elementen. Diese Bücher machen etwa 15-20% des Datenbestandes aus.

Die SF-Leihbuch-Datenbank-Website wurde im Jahr 2004 programmiert und dann nach und nach von vielen Leihbuch-Fans mit Daten, Titelbildern und Inhaltsangaben (Klappentexten) gefüllt.

Den weitaus größten Beitrag leistete der 2016 verstorbene SF-Spezialist Alfred Beha. Er vervollständigte die bibliografischen Daten mit großer Sachkenntnis und wissenschaftlicher Detailtreue. Ihm sind auch die meisten der vielen wunderbaren Buchcover-Scans in guter Qualität zu verdanken. Dank seines Einsatzes ist diese Datenbank nun vollständig.










Rechte

Die Rechte an Klappentexten und Abbildungen liegen natürlich bei den entsprechenden Verlagen, Autoren und Künstlern. Leider existieren die Verlage schon lange nicht mehr und die Künstler sind bedauerlicherweise bis auf Ausnahmen anonym geblieben und unauffindbar. Ich wäre für Hinweise sehr dankbar!


Copyright und Nutzung dieser Datenbank

Falls Sie einzelne Bilder, Texte oder bibliografische Daten aus dieser Datenbank nutzen wollen (um z.B. auf eBay Leihbücher zu verkaufen), so bitten wir darum, dabei deutlich auf die SF-Leihbuch-Datenbank hinzuweisen.

Falls die hier gesammelten Daten für umfangreichere oder gar kommerzielle Zwecke genutzt werden sollen (z.B. für ein Buch, eine Website oder eine andere Veröffentlichung), bitte nicht ohne unsere schriftliche Erlaubnis.




Impressum

Programmierung: Michael Peters, Neuensaaler Str. 35, D-51515 Kürten


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RALPH BLACK
[ Rudolf Schwarz (1904-1963) ]

DAS EXPERIMENT DES DR. DELAWARE
[ Utopisch-phantastischer ] Kriminalroman

Ein ideenreicher Erfinderroman, ein prickelnder Gesellschaftsroman und eine spannende Kriminalgeschichte sind hier zu einer glücklichen Einheit verwoben, die den Leser von der ersten bis zur letzten Seite unterhält und fesselt.

Anstelle des noch nicht vorhandenen Klappentextes einige Textstellen aus dem Roman:

"Sie können sich erinnern . . . wir sprachen letztes Jahr einmal über die Epiphyse, die sogenannte Zirbeldrüse, jener kleine Fortsatz des menschlichen Gehirns, dessen Bedeutung noch unbekannt ist. Manche vermuten, daß es sich um die verkümmerten Überreste eines Scheitelauges handelt, das der Mensch vor Jahrmillionen einst besessen haben soll."

" . . . diese Erklärung hat mich auch noch nie befriedigt. Zum mindesten nicht in dem Sinn, daß es sich um ein drittes Sehorgan gehandelt hat, denn zum räumlichen Sehen genügen zwei Augen vollkommen."

" . . . und drückten die Vermutung aus, daß die Zirbeldrüse der Sitz eines Gedächtnisses mit umgekehrten Vorzeichen gewesen sei, das im Laufe der Entwicklung durch unser heutiges Gedächtnis verdrängt wurde."

" . . . der anhand sehr alter Völkersagen und vorgeschichtlicher Zeichnungen nachweist, daß jene Urweltmenschen im Gegensatz zu uns kein Gedächtnis für Vergangenes besaßen, sondern ein Gedächtnis für die ZUKUNFT, eine Zukunftsschau. Gewissermaßen ein UMGEKEHRTES Gedächtnis."

"Dieser Gedanke", knüpfte Dr. Delaware an, "fesselte mich derart, daß ich nach einer Möglichkeit suchte, jenes alte Organ der Zirbeldrüse wieder für die heutige Menschheit nutzbar zu machen . . ."

". . . Was Ihnen bei Tieren gelungen ist - wenn es wirklich gelungen ist -, braucht bei Menschen noch lange nicht zu gelingen . . . Auf alle Fälle kostet es den Betreffenden das Gedächtnis."

"Aber dafür erhält er ein neues Gedächtnis", rief Dr. Delaware aus . .. "ein Zukunftsgedächtnis. Er wird ein Hellseher, ein Mensch, vor dem die Zukunft wie ein offenes Buch liegt."

"Bedenken Sie doch: für uns ist die Vergangenheit wie eine klare, besonnte Landschaft hinter uns ausgebreitet, während die Zukunft als undurchdringlicher Nebel vor uns liegt. Ein Mensch mit dem umgekehrten Gedächtnis hingegen würde aus dem Nebel heraus in eine weit zu überblickende Landschaft hineinschreiten. Er würde alles, was kommt, als feste Ziele am Wege liegen sehen und sein ganzes Handeln darauf einrichten. Er wäre von allen Fehlern frei, die wir machen, weil sich das Geschehen anders abwickelt, als wir es vorausberechnen.

Der Mensch mit umgekehrten Gedächtnis . . . würde die kommende Entwicklung, auf welchem Gebiet auch immer, voraussehen. Er könnte uns lehren, die Heilwissenschaft, die Technik, die Wirtschaft und viele andere ohne Um- und Irrwege auf einen ungeahnten Hochstand zu führen. Ein einziger solcher Mensch in einem Volk würde dieses Volk zum Herrn der Erde machen . . .".

Impressum: © 1950 by Karl Mayer Verlag Stuttgart · Druck: Scharr, Wörner & Mayer, Stuttgart.

[ OA | 1950 | 288 S. | 19,5 x 13,5 cm | Roter Leinenband mit goldgeprägtem Deckel- und Rückentitel und illustriertem Schutzumschlag | Reihe "Kriminal-Romane von Ralph Black" # 2 | mit Werbung für diese Reihe auf dem SU ]

[ Bestandskatalog der Sammlung Ehrig # 4-59 (Dez 2007) | dnb+ ]

  • Rudolf Schwarz (31.03.1904 in Prag - 25.02.1963 in Neuffen) schrieb unter dem Pseudonym "Ralph Black" 3 Kriminalromane (einer davon - der obige - mit up-Motiven) und 2 utopisch-phantastische Heftromane.

  • Von den 5 auf dem Schutzumschlag angekündigten Kriminalromane im Karl Mayer Verlag Stuttgart sind nur die ersten drei erschienen:
    1. "Jagd nach JM"
    2. "Das Experiment des Dr. Delaware
    3. "Glühende Augen".
    ("Jagd nach JM" ist ein Nachdruck des 1948 im Hunia-Verlag Berlin erschienenen Romans "Jagd nach J. M.").

  • In der utopisch-phantastischen Heftserie "Bill Harris' Taten und Abenteuer" - 1950 im Rotar Verlag Gießen herausgegeben und ursprünglich auf 100 Hefte konzipiert - erschienen nur 2 Hefte:
    1. "Der Raub der Atombombe"
    2. "Cojeyamenia, der Schrecken des Urwalds.
    (Die beiden Hefte sind auch als Reprints erhältlich).

  • Der Roman "Die Experimente des Dr. Delaware" wurde als Fortsetzungsroman in der "Zeit im Bild - Saarbrücker Illustrierte Zeitung" (Verlag Saarbrücker Zeitung) im Jahrgang 1947 veröffentlicht.
    Von dieser Illustrierten erschienen nur 3 Jahrgänge: 1946 (# 1-52), 1947 (# 1-52) und 1948 (# 1 bis zu der Anfang Juni erschienenen # 22) in 126 Ausgaben in dem damals noch nicht zu Deutschland gehörenden Saarland. (HK)

  • Der Roman wurde in der # 18 der Zeitung vom 04.05.1947 auf Seite 11 so angekündigt:

    "Der fesselnde Kriminal-Roman "Das Experiment des Dr. Delaware" von Rolf Black beginnt in unserer nächsten Nummer".

  • Erschienen ist der Roman dann unter dem Autorennamen "Ralph Black", der 1950 auch für die Buchveröffentlichtung verwendet wurde.

  • Bisher nachgewiesen ist der Abdruck der ersten 17 Teile in der # 19 vom 11.05. bis zur # 35 vom 31.08.1947 - jeweils auf den Seiten 10-11 und illustriert von W. Bernstein.

  • In der # 35 erschien die 16. Fortsetzung. Leider standen zur Zeit nur der Jahrgang 1946 und vom Jahrgang 1947 die Nummern 1 bis 35 zur Verfügung.

  • Wieviel Folgen danach noch erschienen sind, ist noch zu ermitteln. Ebenso, ob Buch-Veröffentlichund und Zeitungs-Vorabdruck identisch sind!

  • In den durchgesehenen Nummern sind noch zwei weitere Erzählungen des Autors veröffentlicht worden:

  • "Das Geheimnis von Dormburg" von R. Schwarz (illustriert von W. Bernstein) in # 1 vom 01.01.1947 auf den Seiten 6-7.

  • "Die Wunderpillen" von Rudolf Schwarz (illustriert von Paul Mylo) in # 9 vom 23.02.1947.

    (ab)

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