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Mittwoch, 23. Oktober 2019
Stand der Daten
180 Verlage
416 Autoren
1518 Bücher
72 Serien
1506 Titelbilder
1509 Klappentexte
z.Zt. online:
Leihbuch-Fans: 1
Die populärsten Einträge
1. Alexander Calhoun
Die Fomalhaut-Passage (1534 x)
2. Heinz Gartmann
Raketen von Stern zu Stern (1497 x)
3. Erich Dolezal
Planet im Nebel (1334 x)
4. Alexander Robé
SOS von der Venus (1238 x)
5. Brian Wilson Aldiss
Unter dem Terror fremder Sterne (1192 x)
6. J. E. Wells
Union der Gestirne (1130 x)
7. Freder van Holk
Turm der Stürme (1098 x)
8. Kurt Brand
Die Zukunft war gestern (1093 x)
9. Manfred Langrenus
Reich im Mond (1092 x)
10. A. E. van Vogt
Das andere Gesicht (1046 x)


Die Hauszeitschrift des
Gebrüder-Weiss-Verlages
als Buch
 

Zukunftsromane aus der Leihbücherei

Leihbücher (vor allem Krimis, Liebesromane, Western - und eben auch "Zukunftsromane", wie man damals noch zu Science Fiction sagte) gab es in Deutschland etwa zwischen 1950 und 1970. Etwa 1000 Zukunftsromane wurden damals als Leihbücher veröffentlicht.

Diese Schwarten in den grellbunten (Supronyl-) Einbänden, gedruckt auf dickem billigen Papier, eigens für die damals populären kommerziellen Leihbüchereien hergestellt, waren mitunter von schriftstellerisch zweifelhafter Qualität, haben aber heute einen gewissen Nostalgiewert und werden daher immer noch gern gelesen, gesammelt und auf eBay gehandelt.

Hier mehr zur Geschichte der Science-Fiction in gewerblichen Leihbüchereien.


Die Science Fiction-Leihbuch-Datenbank

Die Datenbank enthält vollständige, umfangreiche Daten zu allen SF-Leihbüchern im engeren Sinn. Dazu kommen noch Daten von SF-Büchern, die damals zwar häufig in Leihbüchereien gehandelt, aber nicht eigens dafür hergestellt wurden (z.B. Bücher aus dem Weiss-Verlag oder aus dem Goldmann-Verlag).

Neben den eigentlichen Zukunftsromanen enthält die Datenbank auch Bücher aus SF-Grenzbereichen, vor allem Abenteuer- oder Gruselromane mit SF-Elementen. Diese Bücher machen etwa 15-20% des Datenbestandes aus.

Die SF-Leihbuch-Datenbank-Website wurde im Jahr 2004 programmiert und dann nach und nach von vielen Leihbuch-Fans mit Daten, Titelbildern und Inhaltsangaben (Klappentexten) gefüllt.

Den weitaus größten Beitrag leistete der 2016 verstorbene SF-Spezialist Alfred Beha. Er vervollständigte die bibliografischen Daten mit großer Sachkenntnis und wissenschaftlicher Detailtreue. Ihm sind auch die meisten der vielen wunderbaren Buchcover-Scans in guter Qualität zu verdanken. Dank seines Einsatzes ist diese Datenbank nun vollständig.








Rechte

Die Rechte an Klappentexten und Abbildungen liegen natürlich bei den entsprechenden Verlagen, Autoren und Künstlern. Leider existieren die Verlage schon lange nicht mehr und die Künstler sind bedauerlicherweise bis auf Ausnahmen anonym geblieben und unauffindbar. Ich wäre für Hinweise sehr dankbar!


Copyright und Nutzung dieser Datenbank

Falls Sie einzelne Bilder, Texte oder bibliografische Daten aus dieser Datenbank nutzen wollen (um z.B. auf eBay Leihbücher zu verkaufen), so bitten wir darum, dabei deutlich auf die SF-Leihbuch-Datenbank hinzuweisen.

Falls die hier gesammelten Daten für umfangreichere oder gar kommerzielle Zwecke genutzt werden sollen (z.B. für ein Buch, eine Website oder eine andere Veröffentlichung), bitte nicht ohne unsere schriftliche Erlaubnis.




Impressum

Programmierung: Michael Peters, Neuensaaler Str. 35, D-51515 Kürten


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JAY GRAMS
[ Jürgen Grasmück (1940-2007) · alias Dan Shocker ]

TESTAMENT DES GRAUENS
SF-Roman

"Bringe unter allen Umständen den Kaufvertrag des Schlosses in Old Germany unter Dach und Fach." Mit diesen Worten entläßt McCurner seinen Diener aus dem Hotelzimmer zum Agenten.

Schloß Karlemborg steht seit einigen Jahrhunderten leer und verfällt immer mehr zur Ruine. Doch ein Gerücht überdauert alle Zeit: Der letzte Besitzer des Schloss soll ein geheimnisvolles Testament hinterlassen haben . . .

Gespenstisch liegt das Schloß in einem Waldstück, als McCurner mit seinen Helfern in der Nacht dort eintrifft. Schwer dreht sich der Schlüssel, der ihm bei Abschluß des Kaufvertrages übergeben wurde, im rostigen Schloß . . . dann steht er im Vorraum. Mit Sachverstand und eiserner Logik findet er bald einen geheimen Mechanismus zu einer verborgenen Tür. . . und dann beginnt die Handlung einer einmaligen Zukunftsvision . . .

Jay Grams, unser bewährter Autor, hat diesmal einen ganz neuen Stoff gewählt, als er die Akteure seines Romans mitten in die Handlung um das "Testament des Grauens" stellt. Er rührt damit ein Thema an, daß schon Jahrhunderte hindurch Wissenschaftler in aller Welt beschäftigt hat und visionär läßt er seine Leser einen Einblick tun in ein Gebiet, das so geheimnisvoll ist, wie man es nicht erahnen kann. In der Praxis noch kaum beschrittenes Gebiet tut sich vor uns auf und die Fragen und Antworten, die der Autor die Figuren seiner Phantasie tun und finden läßt, überraschen und erschüttern.

Ein echter Jay Grams, der die Reihe dieses erfolgreichen Autors mit einer wahren Spitzenleistung fortsetzt.

Impressum: © by Bewin-Verlag / B. Winterbach K.-G., Menden · Gesamtherstellung: Gebr. Platzmann, Iserlohn · Aktion 57 - Das gute Unterhaltungsbuch.

BEWIN-VERLAG / B. WINTERBACH K. G. · Menden / Sauerland

[ OA | o. J. (1962) | 256 S. | 18,5 x 12,5 | Farb. ill. Supronyl m. SU: DM 7,60 ]

[ TG # 28 - Dez 1962 | Illmer-115 | Serowy # 471-16 | Ehrig Bestandskatalog # 16 (August 2010) | dnb+ ]

Rezensionen / Materialien:

  • webseite "andreas-tessmer.de": Uwe Schnabel: "JÜRGEN GRASMÜCK's BIOGRAFIE" (© 1999):

    " ... In einem SF-Roman ("TESTAMENT DES GRAUENS") unternahm er einen ersten Vorstoß in die Gefilde der Phantastik. SF und Grusel lagen nach seiner Meinung enger zusammen, als manch einer damals dachte.

    Beim Publikum kam das Buch seinerzeit so gut an, dass Jürgen Grasmück Monate später einen zweiten Band um das Thema schrieb. Er hieß "DIE ANGST GEHT UM" und schließt an das "TESTAMENT DES GRAUENS" an.

    Warum er damals dieses Konzept nicht weiter verfolgte, kann er heute nicht mehr sagen. Höchstwahrscheinlich lag es zum Teil auch daran, dass die Honorare für die Leihbücher zu einem Hungerleider-Honorar abgesunken waren. Die meisten Leihbüchereien schlossen - dank der Konkurrenz des Fernsehens - ihre Pforten und die Leihbuch-Verlage folgten ihnen später. Bis 1964 sind dann insgesamt 18 SF-Leihbücher (einige davon als Nachdrucke in den SF-Heftreihen TERRA und UTOPIA) erschienen."

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