home daten infos links gästebuch datenbank
 
leihbuch,sf,sf-leihbuch,science fiction,zukunftsroman,utopischer roman,utopie,bibliografie,datenbank,bewin,gebrüder weiss,perry rhodan
 
Donnerstag, 22. Oktober 2020
Stand der Daten
180 Verlage
416 Autoren
1518 Bücher
72 Serien
1506 Titelbilder
1509 Klappentexte
z.Zt. online:
Leihbuch-Fans: 1
Die populärsten Einträge
1. Alexander Calhoun
Die Fomalhaut-Passage (2169 x)
2. Heinz Gartmann
Raketen von Stern zu Stern (1995 x)
3. Alexander Robé
SOS von der Venus (1837 x)
4. Erich Dolezal
Planet im Nebel (1739 x)
5. Brian Wilson Aldiss
Unter dem Terror fremder Sterne (1624 x)
6. Manfred Langrenus
Reich im Mond (1564 x)
7. Kurt Brand
Die Zukunft war gestern (1542 x)
8. Freder van Holk
Turm der Stürme (1531 x)
9. J. E. Wells
Union der Gestirne (1464 x)
10. A. E. van Vogt
Das andere Gesicht (1413 x)


Die Hauszeitschrift des
Gebrüder-Weiss-Verlages
als Buch
 

Zukunftsromane aus der Leihbücherei

Leihbücher (vor allem Krimis, Liebesromane, Western - und eben auch "Zukunftsromane", wie man damals noch zu Science Fiction sagte) gab es in Deutschland etwa zwischen 1950 und 1970. Etwa 1000 Zukunftsromane wurden damals als Leihbücher veröffentlicht.

Diese Schwarten in den grellbunten (Supronyl-) Einbänden, gedruckt auf dickem billigen Papier, eigens für die damals populären kommerziellen Leihbüchereien hergestellt, waren mitunter von schriftstellerisch zweifelhafter Qualität, haben aber heute einen gewissen Nostalgiewert und werden daher immer noch gern gelesen, gesammelt und auf eBay gehandelt.

Hier mehr zur Geschichte der Science-Fiction in gewerblichen Leihbüchereien.


Die Science Fiction-Leihbuch-Datenbank

Die Datenbank enthält vollständige, umfangreiche Daten zu allen SF-Leihbüchern im engeren Sinn. Dazu kommen noch Daten von SF-Büchern, die damals zwar häufig in Leihbüchereien gehandelt, aber nicht eigens dafür hergestellt wurden (z.B. Bücher aus dem Weiss-Verlag oder aus dem Goldmann-Verlag).

Neben den eigentlichen Zukunftsromanen enthält die Datenbank auch Bücher aus SF-Grenzbereichen, vor allem Abenteuer- oder Gruselromane mit SF-Elementen. Diese Bücher machen etwa 15-20% des Datenbestandes aus.

Die SF-Leihbuch-Datenbank-Website wurde im Jahr 2004 programmiert und dann nach und nach von vielen Leihbuch-Fans mit Daten, Titelbildern und Inhaltsangaben (Klappentexten) gefüllt.

Den weitaus größten Beitrag leistete der 2016 verstorbene SF-Spezialist Alfred Beha. Er vervollständigte die bibliografischen Daten mit großer Sachkenntnis und wissenschaftlicher Detailtreue. Ihm sind auch die meisten der vielen wunderbaren Buchcover-Scans in guter Qualität zu verdanken. Dank seines Einsatzes ist diese Datenbank nun vollständig.








Rechte

Die Rechte an Klappentexten und Abbildungen liegen natürlich bei den entsprechenden Verlagen, Autoren und Künstlern. Leider existieren die Verlage schon lange nicht mehr und die Künstler sind bedauerlicherweise bis auf Ausnahmen anonym geblieben und unauffindbar. Ich wäre für Hinweise sehr dankbar!


Copyright und Nutzung dieser Datenbank

Falls Sie einzelne Bilder, Texte oder bibliografische Daten aus dieser Datenbank nutzen wollen (um z.B. auf eBay Leihbücher zu verkaufen), so bitten wir darum, dabei deutlich auf die SF-Leihbuch-Datenbank hinzuweisen.

Falls die hier gesammelten Daten für umfangreichere oder gar kommerzielle Zwecke genutzt werden sollen (z.B. für ein Buch, eine Website oder eine andere Veröffentlichung), bitte nicht ohne unsere schriftliche Erlaubnis.




Impressum

Programmierung: Michael Peters, Neuensaaler Str. 35, D-51515 Kürten


Disclaimer

Ich distanziere mich vorsorglich von allen verlinkten Seiten - sicherheitshalber auch gleich noch vom Inhalt meiner eigenen Seiten - ansonsten, falls es jemanden interessiert, hier ein
detaillierter Disclaimer


Datenschutz

Die Website benutzt Cookies, damit Sie die Datenbank benutzen können - anders geht es technisch leider nicht. Sollten Sie das nicht wollen, können Sie gern die Benutzung von Cookies für diese Website in Ihrem Browser ausknipsen, aber dann funktioniert die Website für Sie nicht mehr. Die Cookies enthalten keine personenbezogenen Daten und nichts wird an irgendjemanden weitergegeben (es sei denn, Sie klicken auf die Facebook-Like-Buttons, dann werden bei Ihnen Facebook-Cookies hinterlegt - tun Sie es also nicht). Der Webserver wohnt bei sunhost.de und schreibt wie alle Webserver Standard-Logfiles, die Ihre IP-Adresse und Zugriffszeiten enthalten und die ein paar Monate lang aufgehoben werden. Diese Logfiles werden auch nicht weitergegeben. Also lehnen Sie sich entspannt zurück und lesen Sie ein gutes Buch. Alles ist gut.


 
EUGEN HOBEIN (*1894)

SINGA

Motto: Könnte man die leeren Räume innerhalb der Erde eliminieren und die Protonen und Elektronen zu einer Masse zusammendrängen, so würde man ein Erdkügelchen von nur achthundert Metern Durchmesser erhalten. Gott sei Dank, das kann man heute noch nicht.

Der bekannte Autor des Romans "Dämon Diamant" legt nunmehr sein mit Spannung erwartetes neues Werk vor. Selbst alter Weltenbummler und Afrikaner, gelingt es ihm ein faszinierendes Bild einer "Terra Incognita" des Kongos zu zeichnen und zwei Menschenschicksale vor uns aufzurollen, die in gewagter Problematik die Liebe zwischen einem Weißen und einer Mulattin zeigen.

Mit allen Mitteln spannender Erzählungskunst sind diese seltsamen Schicksale mit einer Fülle aufregender Abenteuer verbunden; aber trotz der Menge buntschillernder Gestalten, die der Verfasser mit seltener Treffsicherheit zeichnet, klingt immer wieder die Tragik der Mischung zweier an sich wesensfremder Rassen durch.

Hier steht, man möchte sagen, ein großer Romancier vor uns, der es wie keiner zuvor verstanden hat, innerhalb einer spannenden Handlung die Seelen eines weißen Mannes und einer schwarzen Frau mit all ihren abgründigen Tiefen und Höhen dem unter dem Bann des Geschehens stehenden Leser darzubieten.

Während der über dem Kongo abstürzende Flieger Maurice le Roux in seinem Fallschirm zur Erde gleitet, ahnt er nicht, welche Probleme ihn dort in den undurchdringlichen Dschungeln, die auf der Landkarte noch heute ein weißer Fleck sind, erwarten - welch seltsame Verkettung von Umständen ihn in die Hände der einst aus der Liebe eines Weißen zu einer Negerin entstandenen Singa führt und wie er rettungslos dem Banne der eigenartig schönen Frau verfällt, in deren Augen sich die ganze Traurigkeit einer nicht für voll angesehenen Rasse spiegelt - deren Herz aber versucht, alle Menschen gleich zu sehen.

Spannung und Sensatio, zugleich verwoben mit so viel Problematik und innerer Reife, sind von einem deutschen Autor dem Leser bis heute kaum gegeben worden - man möchte Eugen Hobein mit Hemingway und Löhndorff vergleichen - er hat von beiden etwas und dennoch eine eigene, neue und fesselnde Art der Darstellung.

Die Übersetzung dieses Werkes in verschiedene Weltsprachen steht bevor - sein Roman "Dämon Diamant" erscheint in diesen Tagen in englischer und schwedischer Ausgabe.

Impressum: Alle Rechte liegen beim Verlag · Astoria-Verlag, Düsseldorf · 1. Auflage 1950 · Bildentwurf und Einbandgestaltung: Herbert Birke, Düsseldorf · Druck: Buchdruckerei Göbbels, M. Gladbach.

ASTORIA-VERLAG · DÜSSELDORF

[ OA | 1950 | 299 S. | 18,5 x 13 | Leinenband mit Deckelvignette und Rückentitel, mit farb. ill. Schutzumschlag: DM 6,80 | mit einem Nachwort des Verfassers (Seite 300-303) ]

[ Bloch² Nachtrag # 3541 ]

  • Die up-Story: Der in Zentralafrika abgestürzte Pilot der französischen Luftwaffe und Paläontologe, Le Roux, erlebt auf der Jagd nach den Mokele mbembe, den sagenhaften Ungeheuern der Kongo-Sümpfe, in einem unzugänglichen Sumpfgebiet eine paläontologische Überraschung:

    "Le Roux sah deutlich ohne Glas den tang- und morastbedeckten Lederpanzer mit armdicken Rillen und Rissen, sah das zum Leben erwachte Märchen des Tertiär und der Kreide, sah den sagenhaften Mokele mbembe mit dem sechzig Millionen Jahre alten Stammbaum. Zweifellos handelte es sich um ein uraltes Exemplar der Gattung langhalsige Riesensaurier aus der Verwandtschaft des Brontosaurus. Skelette dieser Tiere aus der Kreidezeit hatte man besonders in Nordamerika gefunden." (S. 280)


    Rezensionen / Materialien:

  • Franz Rottensteiner / Michael Koseler: "Werkführer durch die utopisch-phantastische Literatur" · Corian-Verlag, Meitingen · Lose-Blatt-Sammlung.

  • Hans Reimann: "Literazzia: ein Streifzug durchs Dickicht der Bücher" 1952 (S. 42): "Nahezu ein Jahr verbringt der Assistent eines Pariser Paläontologen gezwungenermaßen unter Kannibalen, Pygmäen, Gorillas und Elefanten, zeugt ein Kind mit der Fetischfrau der Bakakas, einer Weißen, und sichtet einen (auch bei Edgar Wallace existierenden) Dinosaurier. Ein Jammer, daß das trotz aller Phantastik überzeugende Buch so liederlich geschrieben und gedruckt ist!"

  •