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Montag, 30. November 2020
Stand der Daten
180 Verlage
416 Autoren
1518 Bücher
72 Serien
1506 Titelbilder
1509 Klappentexte
z.Zt. online:
Leihbuch-Fans: 1
Die populärsten Einträge
1. Alexander Calhoun
Die Fomalhaut-Passage (2223 x)
2. Heinz Gartmann
Raketen von Stern zu Stern (2050 x)
3. Alexander Robé
SOS von der Venus (1903 x)
4. Erich Dolezal
Planet im Nebel (1797 x)
5. Brian Wilson Aldiss
Unter dem Terror fremder Sterne (1669 x)
6. Manfred Langrenus
Reich im Mond (1614 x)
7. Kurt Brand
Die Zukunft war gestern (1592 x)
8. Freder van Holk
Turm der Stürme (1581 x)
9. J. E. Wells
Union der Gestirne (1510 x)
10. A. E. van Vogt
Das andere Gesicht (1474 x)


Die Hauszeitschrift des
Gebrüder-Weiss-Verlages
als Buch
 

Zukunftsromane aus der Leihbücherei

Leihbücher (vor allem Krimis, Liebesromane, Western - und eben auch "Zukunftsromane", wie man damals noch zu Science Fiction sagte) gab es in Deutschland etwa zwischen 1950 und 1970. Etwa 1000 Zukunftsromane wurden damals als Leihbücher veröffentlicht.

Diese Schwarten in den grellbunten (Supronyl-) Einbänden, gedruckt auf dickem billigen Papier, eigens für die damals populären kommerziellen Leihbüchereien hergestellt, waren mitunter von schriftstellerisch zweifelhafter Qualität, haben aber heute einen gewissen Nostalgiewert und werden daher immer noch gern gelesen, gesammelt und auf eBay gehandelt.

Hier mehr zur Geschichte der Science-Fiction in gewerblichen Leihbüchereien.


Die Science Fiction-Leihbuch-Datenbank

Die Datenbank enthält vollständige, umfangreiche Daten zu allen SF-Leihbüchern im engeren Sinn. Dazu kommen noch Daten von SF-Büchern, die damals zwar häufig in Leihbüchereien gehandelt, aber nicht eigens dafür hergestellt wurden (z.B. Bücher aus dem Weiss-Verlag oder aus dem Goldmann-Verlag).

Neben den eigentlichen Zukunftsromanen enthält die Datenbank auch Bücher aus SF-Grenzbereichen, vor allem Abenteuer- oder Gruselromane mit SF-Elementen. Diese Bücher machen etwa 15-20% des Datenbestandes aus.

Die SF-Leihbuch-Datenbank-Website wurde im Jahr 2004 programmiert und dann nach und nach von vielen Leihbuch-Fans mit Daten, Titelbildern und Inhaltsangaben (Klappentexten) gefüllt.

Den weitaus größten Beitrag leistete der 2016 verstorbene SF-Spezialist Alfred Beha. Er vervollständigte die bibliografischen Daten mit großer Sachkenntnis und wissenschaftlicher Detailtreue. Ihm sind auch die meisten der vielen wunderbaren Buchcover-Scans in guter Qualität zu verdanken. Dank seines Einsatzes ist diese Datenbank nun vollständig.








Rechte

Die Rechte an Klappentexten und Abbildungen liegen natürlich bei den entsprechenden Verlagen, Autoren und Künstlern. Leider existieren die Verlage schon lange nicht mehr und die Künstler sind bedauerlicherweise bis auf Ausnahmen anonym geblieben und unauffindbar. Ich wäre für Hinweise sehr dankbar!


Copyright und Nutzung dieser Datenbank

Falls Sie einzelne Bilder, Texte oder bibliografische Daten aus dieser Datenbank nutzen wollen (um z.B. auf eBay Leihbücher zu verkaufen), so bitten wir darum, dabei deutlich auf die SF-Leihbuch-Datenbank hinzuweisen.

Falls die hier gesammelten Daten für umfangreichere oder gar kommerzielle Zwecke genutzt werden sollen (z.B. für ein Buch, eine Website oder eine andere Veröffentlichung), bitte nicht ohne unsere schriftliche Erlaubnis.




Impressum

Programmierung: Michael Peters, Neuensaaler Str. 35, D-51515 Kürten


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J. G. THIEME
[ Johann Gottfried Thieme (*1898) ]

DIE IPSOIDEN

Es beginnt ganz harmlos mit einer Schallplatte. Allerdings ist es eine etwas geheimnisvolle Schallplatte aus dem Besitz des in Grönland verschollenen Gelehrten Peter Born. Sie hat den seltsamen Titel: Das brüllende Nordlicht. Im übrigen sieht sie aus wie jede andere Schallplatte, nur ... sie gibt keinen Schall. Ist es ein dummer Witz oder . . . Warum heult der Hund auf einmal so sonderbar? Können Hunde nicht Ultraschall hören? Und dann plötzlich am Ende des geheimnisvollen Ultraschallkonzerts der herzzerreißende Schrei: "Hilfe! Hilfe! Um Gottes willen - rettet mich!"

Der geheimnisvolle Hilferuf läßt Günther Kern keine Ruhe. Er geht den Spuren Peter Borns nach und stößt auf andere sonderbare und unheimliche Tatsachen. Gibt es denn Menschen, die Ultraschall hören können? Die mit ihren Augen infrarote und ultraviolette Strahlen sehen können, so wie wir das gewöhnliche Licht? Gibt es Menschen mit Schwimmhäuten zwischen den Fingern? Halten sie sich vielleicht im hohen Norden verborgen, sind sie es, die Peter Born gefangen halten? Aber wo kommen sie her? Was wollen sie?

Zusammen mit einem befreundeten Vererbungsforscher und dessen Schwester unternimmt Günther Kern schließlich eine Expedition in die Eiswüsten des hohen Nordens. Es wird bald klar, daß es eine sehr gefährliche Expedition ist, daß unbekannte und unheimliche Feinde den kühnen Menschen auflauern. Je weiter sie nach Norden vordringen, desto geheimnisvoller und phantastischer werden die Abenteuer, bis plötzlich . . .

Aber nein, wir würden dem Leser dieses aufregenden Buches einen schlechten Dienst erweisen, wenn wir ihm das Geheimnis der Ipsoiden verrieten. Es sind tatsächlich menschliche Wesen, Mutationen mit geheimnisvollen Eigenschaften, mit Sinnesorganen, die viel empfindlicher sind als die unsrigen.

Aber es sind keine phantastischen Wesen aus dem Weltraum. Der Verfasser, der selbst Wissenschaftler ist, bleibt mit beiden Füßen auf dieser Erde und auf dem Boden der modernen Wissenschaft. Er will uns nur die Konsequenzen zeigen, zu denen diese Wissenschaft einmal führen kann. Die unheimliche Wissenschaft von den Atomstrahlen, die die menschliche Erbmasse verändern können, die uns alle bedrohen, Nein, die Ipsoiden brauchen wirklich nicht auf fliegenden Untertassen aus dem Weltraum zu kommen. Sie sind aus Menschen entstanden, aber sie haben nichts Menschliches mehr. Sie sind entstanden durch die Kräfte, die wir heute schon kennen und mit denen unsere Gelehrten arbeiten. Oder muß man hier sagen: mit denen sie in unverantwortlicher Weise spielen?

J. G. Thieme hat mit diesem atembenehmenden Roman etwas ganz Neues auf dem Gebiete des Zukunftsromans geschaffen. Mit dem seherischen Blick in die Zukunft und den wissenschaftlichen Kenntnissen, die jeder Verfasser von wirklich guten Zukunftsromanen haben muß, verbindet er eine geradezu dramatische Erzählergabe. Die Menschen, die er schildert, sind lebenswahr; sie lieben und leiden und wir lieben und leiden mit ihnen. Von der ersten Seite dieses Buches, als Elli an einem Abend tanzen wollte, bis zu der dramatischen Flucht durch die Polnacht aus dem brennenden Ljodokòl, hält uns dieses magische Buch wie in einem Rausch gefangen. Ein modernes Märchen? Die tolle Laune eines Dichters? Oder ist es eine unheimliche Zukunft, die in diesem Buche ihre Schatten vorauswirft?

Impressum: © by Bewin-Verlag GmbH. Menden/Sauerland · Gesamtherstellung: W. Riedel KG. Menden.

BEWIN-VERLAG GMBH. - Menden/Sauerland

[ OA | o. J. (1957) | 288 S. | 18,5 x 12,5 | Farb. ill. Supronyl: DM 6,80 ] +

[ TG Katalog-93 | Illmer-251 | Serowy # 1204-1 | ddb+ (falsches Datum: ~1955) ]

Vorwort der Heftausgabe:

"Der Verfasser, der selbst Genetiker ist, will uns in diesem Roman die Konsequenzen zeigen, zu denen die Wissenschaft von den Atomstrahlen führen kann. die Radioaktivität, die z. B. auch bei den Atombombenversuchen frei wird oder bei einem Kampf mit atomaren Waffen die Atmosphäre verseuchen würde, verändert die menschliche Erbmasse. Nachdem 9235 Wissenschaftler aller Nationen die Welt auf diese Gefahr aufmerksam gemacht haben, ist es kein Geheimnis mehr, daß die Kräfte, mit denen einige verantwortungslose Forscher arbeiten - oder muß man sagen, leichtsinnig spielen? - zu den grauenhaftesten Folgen führen können. In diesem Sinne soll der vorliegende Roman eine Warnung sein. Er soll den Leser darauf aufmerksam machen, daß bereits sein eigenes Leben bedroht und daß der Fortbestand einer gesunden Menschheit ernsthaft gefährdet ist."

  • J. G. Thieme ist der deutsche Autor Johann Gottfried Thieme (*1898 in Jena), der unter dem Pseudonym Ans van Breda einen weiteren SF-Roman geschrieben hat ("Das Mädchen und die Nebelkammer", Gentner Verlag Stuttgart, 1949). Als Ans van Breda wurden im Bewin-Verlag, Balve in den fünfziger Jahren einige Abenteuer-Romane von ihm veröffentlicht (Quelle: Die Pseudonymenlexika von Weigand und Eymer).

  • Die Deutsche Nationalbibliografie verzeichnet dagegen zwei Einträge als niederländischer Autor (1. Johann G. Thieme 2. Ans van Breda). Bei beiden werden die oben genannten Zukunfts- und Abenteuer-Romane angeführt, sowie weitere Romane, vor allem Jugendromane um 1960/1970 im Engelbert-Verlag, Balve, die als Übersetzungen aus dem Niederländischen durch Hetty Fuller angegeben sind. ]

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