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Autor Hans Kneifel
Titel OASIS
Zukunftsroman
Verlag AWA-Verlag
E.F.Flatau & Co., München
Jahr 1958
Titelbild Hannes Limmer
Nachdrucke
  • 1958: "AWA Welt der Abenteuer" TB # 53: "OASIS - Tor zu den Sternen". AWA, München. NA, 200 S. (o. J. = 1958). Cover: Hannes Limmer.
  • 1961: "TERRA Utopische Romane" Heft # 177: "OASIS - Tor zu den Sternen". Moewig, München.  
  • Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
    bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
    Daten zuletzt bearbeitet
    von
    Alfred Beha

    HANS KNEIFEL
    [ Johannes (Hanns) W. R. Kneifel (1936-2012) ]

    OASIS

    Angerufen durch rätselhafte Signale von einem fernen Sternsystem, besteigen junge Pioniere der Weltraumfahrt einen fremden Raumschiffkoloß, der als Sendbote einer überlegenen Zivilisation die Erde erreicht hat; sie dringen in unbekannte Räume kosmischen Lebens vor, und sie begegnen in gefährlichen Abenteuern fremdartigen Wesen, die dennoch mit menschenähnlicher, hoher Intelligenz begabt sind.

    Es ist nicht allein die Sehnsucht nach erregenden Abenteuern, nach dem Erlebnis neuer Räume kosmischen Lebens, die John Shermark und seine Gefährten zu einem kühnen Vorstoß in die ungeheure Weite des Weltraums treibt - sondern vor allem der unbezähmbare Forscherdrang, der stets von neuem den menschlichen Geist dazu fortreißt, die Grenzen der Naturerkenntnis weiter und weiter hinauszuschieben, neue Bereiche des Wissens zu erschließen und die Geheimnisse des Universums immer tiefer zu ergründen. Angerufen durch rätselhafte Signale von einem fernen Sternsystem, dringen diese Pioniere der Weltraumfahrt zu unbekannten Welten vor, und sie begegnen in gefährlichen Abenteuern fremdartigen Wesen, die dennoch mit menschenähnlicher Intelligenz begabt und in ihrer Kulturentwicklung den Erdenmenschen in mancher Hinsicht überlegen sind.

    Hans Kneifel, durch seinen Roman "Uns riefen die Sterne" bekannt, ist im Grunde von demselben Drang beseelt wie die kühnen Astronauten seiner Romane; auch er dringt - wenn auch nur in der Phantasie - zu neuen Bereichen der Astrophysik und Raumfahrt vor und wirft Probleme auf, deren Lösung von den Gelehrten der Gegenwart bereits angestrebt wird. Bei dem rasanten Entwicklungstempo der Naturerkenntnis seit der Entdeckung der Atomkraft erscheint es durchaus möglich, daß sich manche Idee in nicht allzu langer Zeit verwirklichen wird. Denn eins ist gerade in diesen Tagen der Welt unheimlich klargeworden: die Menschheit hat soeben eine Entdeckungsreise in das Universum angetreten, die zu immer neuen Mysterien des Kosmos führen kann - falls der Mensch die Mächte der Zerstörung meistert, die ihn heute immer noch aus seinem eigenen Geist bedrohen.

    ASTRON-BÜCHEREI - AWA-VERLAG E. F. FLATAU & CO. - MÜNCHEN

    [ OA | o. J. (1958) | 263 S. | 19,5 x 13 | gelbes Leinen m. grünem Kopfschnitt, m. Deckelvignette u. Rückendruck in Gold, m. farb. ill. SU - DM 6,80 | Umschlaggestaltung: Hannes Limmer, München | Reihe "Astron-Bücherei" - Moderne Zukunftsromane für Jung und Alt - Gemeinverständlich - technisch fundiert - belehrend - bestempfohlen | mit Anhang "Angaben und Zahlen zum Nachdenken" (S. 260-263) | mit Verlagswerbung und Klappentext für das Buch "Uns riefen die Sterne" von Hans Kneifel ] +

    Rezensionen / Materalien:

  • Hermann Urbanek: "Hans Kneifel" in: Joachim Körber (Hg.): Bibliographisches Lexikon der utopisch-phantastischen Literatur. Corian-Verlag, Meitingen. Lose-Blatt-Sammlung. 17. Erg. Lfg. März 1989.

    " . . . Diese erwähnte Bearbeitung von 'Uns riefen die Sterne', der in seiner ursprünglichen Form 1954 entstanden war, führte Kneifels Freund und Förderer, der (AWA-)Verlagslektor Dr. Tietze durch. Er bearbeitete auch Kneifels zweiten Roman "Oasis, Tor zu den Sternen", der 1958 erschien . . . "
    (Hermann Urbankek