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Autor Alexej Turbojew
(Karl Herbert Scheer)
Titel Welt ohne Ende
Utopischer Roman
Verlag Iltis Verlag
Düsseldorf
VerlagsNr. 418
Jahr 1959
Nachdrucke 1) TERRA-Heft # 189 (Moewig, 1961)
2) als K. H. Scheer: TERRA EXTRA-Heft # 121 (Moewig, 1966)
- Neuausgabe: K. H. SCHEER TB # 26 (Pabel, 1. Aulage 1978, 2. Auflage 1981) 
Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
Daten zuletzt bearbeitet
von
Alfred Beha
ALEXEJ TURBOJEW

Welt ohne Ende

Utopischer Roman

Sie nannten ihn einen 'Ideal-Verbrecher' und Schädling an der Großen-Gemeinschaft, weil er es gewagt hatte, die Produkte seiner Überlegungen in die Tat umzusetzen. Jako Koschina, Fragmentphysiker und berechtigter Bewohner der Welt, wird von den Wächtern des Psychologischen Rettungsdienstes in der verbotenen Etage gefaßt und nach den Qualen des Rückenmark-Testes zum Tode verurteilt. Er erwacht im zermürbenden Gammabad der fünften Etage, und da beginnt er zu ahnen, daß die 'Welt' nicht endlos sein kann.

A. Turbojew schildert in diesem soziologisch und psychologisch hervorragend fundierten Roman eine Welt der Not und der Angst. Niemand außer Jako Koschnina ist so vermessen, zu bezweifeln, daß die Lehre von der unendlichen Wasserkugel außerhalb der bewohnbaren Welt die absolute Wahrheit sein könnte.

Der Leser erlebt in atemloser Spannung das zaghafte Tasten eines Menschen, der infolge seiner Erziehung in erster Linie die notwendige Atemluft als die primärste Gegebenheit hält. Erst danach kommt die Nahrung und dann die Große-Gemeinschaft.

Jako Koschnina ist es, dessen Schädel in einer qualvollen Wucherung an Umfang gewinnt, indessen der geübte Töter und Arenameister, Andrew Trowskonja, zu einem Ungeheuer wird.

In einer Schilderung von verblüffender Logis und echter Einfühlungskraft, entdeckt Koschnina die wahre Welt.

Ein Naturgesetz geht in Erfüllung. Die natürliche Auslese unter den Menschen des Kolonialplaneten Denebola II erfährt ihre Vollendung, als Koschnina gereift aus einem Unterwasser-Panzer steigt und seinen Dienst an der Gemeinschaft leistet.

'"Welt ohne Ende" ist ein Roman, dessen bestechende Sprache keine Unklarheiten erlaubt. Er ist eine visionäre Schau auf das Schicksal einiger Menschen, die der direkten Gefahr entflohen, um damit die totale Verblödung auf sich zu nehmen.

Iltis-Roman | ILTIS-VERLAG | Verlagsbuchhandlung W. Möhring, Düsseldorf

[ OA | o. J. | 272 S. | 18 x 12,5 | Farb. ill. Supronyl - auch als Ln m. SU | DM 7,80 | mit einer Bauchbinde mit dem Text: 'Immer wieder reizt es erfolgreiche Schriftsteller zu erfahren, ob ihre Romane auch unter einem Pseudonym Anklang finden . . . urteilen Sie selbst! K. H. Scheer's Pseudonym Alexej Turbojew ist zu einem Begriff für die Leser utopischer Romane geworden." ] +

[ Erscheinungsjahr: Anfang 1959 - Quelle: SFCE Andromeda # 12 März/April 1959 | 1959 = RS, HI, HL ]