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Serie Sun Koh (van Holk) #20
Autor Freder van Holk
(Paul Alfred Müller)
Titel Die Diamantenklippe
Abenteuer-Roman
Verlag Hermann Borgsmüller-Verlag
Münster/Westfalen
Jahr 1959
Originaltitel P. A. Müller: Die Diamantenklippe (Auffenberg Verlag)
Originaljahr 1935
Titelbild Johnny Bruck
Titelbild 2 Hanns von Krannhals
Nachdrucke
  • 1935: (Buch-EA mit veränderten Personennamen) · P. A. Müller: "Die Diamantenklippe - Wild-West-Roman" · Auffenberg Verlag, Berlin-Wilmersdorf · Ln und Kt · 8° · 254 S.
  • 1948: Lok Myler: "Die Diamantenklippe - Abenteuer-Roman" · Verlag Die Lampions, Wuppertal · (NA Auffenberg) · 1.-3. Tsd. · 239 S. · HLn m. SU · Cover: Hanns von Krannhals.
  • 1979: "Die phantastischen Abenteuer von SUN KOH" TB # 24 · Erich Pabel Verlag, Rastatt · Dezember 1979 · (Gekürzte) Taschenbuchausgabe · neu bearbeitet von Heinz Reck · 161 S. · Cover: Nikolai Lutohin. 
  • Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
    bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
    Daten zuletzt bearbeitet
    von
    Alfred Beha

    FREDER VAN HOLK
    [ Paul Alfred Müller (1901-1970) · alias Lok Myler · alias Werner Keyen · alias Rolf Hermes (VP) ]

    DIE DIAMANTENKLIPPE
    [ "SUN KOH Abenteuer" # 20 ]

    Wo der Iguassu, der König aller Wasserfälle, stündlich hundert-vierzig Millionen Tonnen Wasser in die Tiefe stürzt, wo der Arbol misanthrope, der Menschenfeindbaum, einsam auf der Höhe steht, befindet sich die Pforte jenes wilden, urweltlichen Gebiets, in dem die Männer Pistole und Messer im Gürtel tragen und sich selbst die Gesetze über Leben und Tod setzen. Dort gurgelt und strudelt der Tibagy mit reißender Hast von Fall zu Fall, ein Diamantenfluß, in dessen Grundkies die unscheinbaren, kostbaren Steine eingebettet liegen. Mit Ralle und Bateia, mit Messer und Pistole kämpfen die Abenteurer um diese Diamanten und um den sagen-haften großen Fund, mitten unter ihnen Sun Koh und Hal Mervin im Kampf gegen eine räuberische Bande.

    Ihr Hermann-Borgsmüller-Verlag

    Impressum: © by Hermann Borgsmüller Verlag, Münster/Westf., Rikeweg 19 · Gesamtherstellung: Buchdruckerei Göbbels, M. Gladbach.

    [ Stark bearbeitete Neufassung | o. J. (1959) | 270 S. | 18,5 x 12,5 | Farb. ill. Supronyl m. SU: DM 6,80 | mit einer Werbeseite für den Utopia-Spezial-Versand TRANSGALAXIS ]

    [ TG # 10 - Okt 1959 | Serowy # 597-166 | dnb+ ]

  • Eine Buch-Urfassung - außerhalb der Sun Koh-Serie mit veränderten Personennamen - dieses Romans erschien im Jahr 1935 im Auffenberg Verlag, Berlin-Wilmersdorf: "P. A. Müller: Die Diamantenklippe. Wild-West-Roman".

  • Das Borgsmüller-Leihbuch basiert auf den folgenden 4 Heften der 1933-1936 im A. Bergmann Verlag Leipzig unter dem Pseudonym Lok Myler erschienenen Heftreihe "SUN KOH - DER ERBE VON ATLANTIS"
    ("Überarbeitete, teilweise gekürzte, und mit Übergangstexten versehene Buchfassung" *Galle):

  • # 91: "Der Diamantenfluß
  • # 92: "Mord am Tibagy"
  • # 93: "Gericht der Garimpeiros"
  • # 94: "Der verbrecherische Automat".

  • Die Auffenberg-Buch-Urfassung verarbeitete nur die Hefte # 91-93:.

    "Noch während die Sun Koh (Heft) Serie lief, verkaufte P. A. Müller daraus Textmaterial an einen anderen Verlag. So erschien 1935 im Auffenberg-Verlag in Berlin ein Wildwestroman mit dem Titel Die Diamantenklippe. Die florierenden Leihbüchereien jener Tage waren gute Abnehmer spannender Unterhaltungsromane."

    "Bei P. A. Müller Die Diamantenklippe handelte es sich um eine Zusammenfassung der Sun Koh-Hefte Nr. 91-93, die unter Diamantenschürfern am Amazonas spielen. Er tarnte dabei seine Helden und machte aus Sun Koh den Amerikaner Charles Bower, einen Zeitungsreporter, der sich überall in der Welt herumtreibt. Sein Begleiter ist Bally, ein dicker gemütlicher Muskelmann - Nimba ist kaum wiederzuerkennen.

    Das Buch beginnt mit dem Diamantenfund Ballys am Fluß, durch den er in Verdacht gerät, der gesuchte Dieb und Mörder zu sein. Bally kann aber nicht, wie Nimba, auf ein Flugzeug als letzten Rettungsanker zurückgreifen. Ballys Alibi ist ein Stück Fleisch, welches am Lagerfeuer brutzelt. Es ist gleichmäßig braun, hätte er den Platz verlassen, wäre es an einer Seite verbrannt gewesen. Aus dem Diamantensammler, der in die Stromschnellen taucht, ist hier ein Mädchen namens Helen geworden, die ihren kranken Vater vertritt.

    Ihr vierzehnjähriger Bruder Freddy Rayne ist an Hal Mervins Stelle getreten. Aus dem schurkischen Goya wird in diesem Roman Vater und Sohn Rocca, und während in der Sun Koh-Serie der Verbrecher durch eine Art Gottesurteil im Fluß umkommt, wird hier Rocca junior vom Militär gefangengenommen und erhängt. Charly heiratet Helen und läßt sich am Fluß häuslich nieder. Freddy geht wieder zur Schule und Bally nimmt an einem Kurs für Kammerdiener teil.

    Man sieht, der Autor hat das ursprüngliche Material gehörig durcheinander gewirbelt."

  • Zur Neu-Auflage des Auffenberg-Titels im Jahr 1948 schreibt Galle:

    "Schon kurz nach dem Zusammenbruch begann auch die Renaissance Sun Kohs in Deutschland. Weitgehend unbekannt ist der Neustart der Buchserie aus dem Jahre 1948. Eine Arbeitsgemeinschaft der Verlage Die Lampions, Wuppertal und H. E. Visser, Duisburg lieferte durch den Kalosa Verlag aus Sohlingen-Ohlig den Abenteuerroman Die Diamantenklippe von Lok Myler aus. Es war, der Zeit entsprechend, ein schlichter Halbleinenband im Format der alten Jan Mayen-Hefte, mit einem schlichten schwarzen Schutzumschlag, den Hanns von Krannhals gestaltet hatte, der Titel war sogar noch in Sütterlinschrift gesetzt worden.

    Bei diesem Buch handelte es sich um die Neuauflage des 1935 im Auffenberg Verlag erschienenen unehelichen Kindes der Sun Koh-Serie. Die Verlagswerbung übernahm z. T. den Text der Vorkriegsausgabe des Bergmann Verlages: 'Die ungewöhnlichen Bücher sind phantastisch, abenteuerlich, humorvoll, in Wissenschaft und Technik zukunftsweisen.'

    Geplant war außerdem, die Sun Koh-Bücher der Vorkriegszeit wieder aufzulegen: 'In Kürze erscheinen "Ein Mann fällt vom Himmel", "Kampf um die Sonnenstadt", "Die schwebende Burg", "Der fesselnde Kreis".'

    Es scheint aber zu keinen weiteren Ausgaben mehr gekommen zu sein, jedenfalls sind bis jetzt keine weiteren Titel bekannt geworden."

    (Quelle: Heinz J. Galle - s. u.) ]

    Rezensionen / Materialien:

  • HEINZ J. GALLE / MARKUS R. BAUER:
    "SUN KOH · Der Erbe von Atlantis und andere deutsche Supermänner · Paul Alfred Müller alias Lok Myler alias Freder van Holk · Leben und Werk."
    2003: SSI-media, Zürich.