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Autor Robert O. Steiner
(Hans R. Queiser)
Titel Es geschah am dritten Tag
Technischer Zukunftsroman
Verlag Commedia
Jahr 1952
Nachdrucke
  • 1957: "LUNA Utopia-Roman" Heft # 8: "Friede über der Atomwüste" · Walter Lehning-Verlag, Hannover · 65 S. · (gekürzt). 
  • Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
    bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
    Daten zuletzt bearbeitet
    von
    Alfred Beha

    R. O. STEINER
    [ Hans Robert Queiser (*1921) ]

    ES GESCHAH AM DRITTEN TAG

    Zukunftsroman

    Muß es immer Kriege geben? Werden die Menschen eines Tages zur Vernunft kommen und alle Probleme gemeinsam lösen? Die Menschen der Zukunft, die R. O. Steiner in diesem Roman schildert, scheinen den Krieg für immer verbannt zu haben. Eine Weltregierung steht an der Spitze dreier großer Kontinentalstaaten, die die bewohnte Erde unter sich aufgeteilt haben: die Südamerika-Union, die Förderation Asiatischer Republiken und Atlantropa.

    Nordeuropa und Nordamerika sind seit dem verheerenden Atombombenkrieg verwüstet und entvölkert. Für alle großen materiellen Lebensfragen unserer heutigen Menschheit, den Hunger, die Übervölkerung usw. sind Lösungen in Gesetzen verankert. Die Zivilisation ist zu unerhörter Vollkommenheit gesteigert. Wie aber ertragen die Menschen den vollkommenen Frieden? Trotz Weltregierung und Präventivgesetzen streben in den einzelnen Kontinentalbünden ehrgeizige und gewissenlose Männer zur Macht. Sie nützen die vollkommene Technik, die zur Hochzüchtung der Zivilisation diente, zu ehrgeizigen Plänen. Drei junge Menschen, zwei Männer und eine Frau, werden unwissentlich zu Werkzeugen eines der Machtbesessenen. Aber sie leben ihr Leben als Wissenschaftler und als Menschen wahrhaftig und lebenswert. Und das Schicksal hat gerade sie ausersehen, zu überstehen. Alle wissenschaftlichen und technischen Ausblicke des Romans beruhen auf tatsächlichen Erkenntnissen und Erfindungen der Gegenwart. Die Handlung stellt eine gleichnishafte Mahnung größten Ausmaßes dar: wird der Zauberlehrling Homo sapiens die von ihm entfesselten Kräfte meistern?

    COMMEDIA BÜCHEREI - COMMEDIA VERLAG BERLIN

    [ OA | o. J. (1952) | 254 S. | 19 x 13 | Farb. ill. Supronyl m. SU: DM 6,80 ] -

    [ TG Katalog-90 | Illmer-244 | Serowy # 1162-1 | dnb+ (falsches Datum: ~1955) ]

    Materialien / Rezensionen:

  • Jörg Weigand: "Hans R. Queiser" in: Joachim Körber (Hg.) "Bibliographisches Lexikon der utopisch-phantastischen Literatur" · Corian-Verlag, Meitingen · Lose-Blatt-Sammlung · 71. Erg. Lfg. Sep 2003:

  • "Unterhaltungsliteratur zu schreiben begann Hans R. Queiser Anfang der fünfziger Jahre: Im Berliner Leihbuchverlag Commedia kamen zwei utopische bzw. Zukunfts-Romane heraus. Beide Romane wurden unter dem Pseudonym 'Robert O. Steiner' veröffentlicht. Zunächst erschien Es geschah am dritten Tag (1952), eindeutig eine Reaktion auf den Abwurf der ersten Atombombe auf Hiroshima, wie sie etwa auch Hans Wörner in jener Zeit geschrieben hat; ein vehementes Plädoyer gegen der Einsatz solcher Superwaffen. In etwas gekürzter Fassung wurde der Roman unter dem geänderten (den Inhalt des Romans eher treffenden) Titel Friede über der Atomwüste fünf Jahre später in der 'Luna-Utopia'-Reihe des Lehning-Verlages noch einmal aufgelegt."
    (Jörg Weigand)