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Autor Kurt Brand
Titel Trans-Universum
Zukunfts-Roman
Verlag Kölner Verlags K.-G. Paul Steinebach, Köln
Jahr 1957
Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
Daten zuletzt bearbeitet
von
Alfred Beha

KURT BRAND  [ 1917-1991 ]

TRANS-UNIVERSUM

Krys Mouny und Shigedetsu starrten sich an. Das Bild in ihrem Labor verändert sich nicht mehr. Professor Hardegon war verschwunden, auch ein Teil des Mauerwerkes - und als die beiden Wissenschaftler sich jetzt umwandten, sahen sie die gleiche Öffnung in allen Querwänden, sahen sie fast einen Kilometer weit - und in der Verkleidung des Bevatrons war das gleiche große, zackige Loch.

Sie starrten das Unbegreifliche fassungslos an. Es hatte keine Explosion gegeben. Eigentlich war nichts passiert - aber war es gar nichts, daß ein Mensch von einem Augenblick zum anderen ganz einfach verschwand und nur zwei Finger seiner rechten Hand zurückließ?

War aber dann Krys Mouny noch normal? Von welchem Trans-Universum sprach er? Er wollte Professor Hardegon, den Mann suchen, der sich einfach in Nichts aufgelöst hatte?

Mouny sprach von einem "Sprung ins Trans-Universum". Ein Kosmos jenseits unseres Alls? Ein Anti-Kosmos? Dort sollte Hardegon jetzt sein? Ein Universum mit Millionen Sonnen und Sternen - so groß wie unser Weltall? In dieser grenzenlosen Unendlichkeit wollte ein Mann den Menschen wiederfinden, der bei einem Versuch einfach von der Erde verschwand - ein Nichts wurde?

Dann erkannte Torre Dry, daß Krys Mouny wirklich nicht mehr normal war, aber seine Erkenntnis kam zu spät - viel zu spät! Krys Mouny tat den "Sprung" und Dry mußte mit. Die Strahlpistole in Mounys Hand zwang den anderen.

Ja, und dann waren sie wie Hardegon verschwunden - aufgelöst zu einem Nichts; mit ihnen die riesige Halle und die angrenzenden Labors - wohin? Ins Trans-Universum?

KÖLNER VERLAGS-ANSTALT - P. STEINEBACH - KÖLN

[ OA | o. J. (1957) | 245 S. | 18,5 x 12,5 | Farb. ill. Supronyl m. SU: DM 6,80 ] +

[ TG Katalog-17 | Illmer-52 | Serowy # 143-4 | ddb+ ]