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Autor Isaac Asimov
Titel Der fiebernde Planet
Ein utopischer Kriminalroman
Verlag Wilhelm Goldmann Verlag, München
VerlagsNr. 1
Jahr 1960
Originaltitel The Currents of Space
1952: ASTOUNDING Oct-Dec
1952: Doubleday
Originaljahr 1952
Übersetzer Iris und Rolf H. Foerster
Titelbild Eyke Volkmer
Nachdrucke
  • 1962: "Goldmanns Weltraum Taschenbücher" # 01. NA.
  • 1973: "Goldmann SF" TB # 0171. NA (1. Aufl. 1973 | 2. Aufl. 1976).
  • 1982: "Goldmann SF" # 23171 (4. Aufl. von # 0171 unter neuer No.: 43.-51. Tausend)
  • 1985: in: "Goldmann SF" TB # 23500: "Das Imperium von Trantor. Die frühe Foundation Triologie". NA (1. Auflage: 1.-50. Tausend)
  • 1997: unter dem Titel "Ströme im All" in: "HEYNE" HC/TB # 8106: "Isaac Asimov: Der Foundation-Zyklus. Sonderausgabe in 10 Bänden" · Band 6: "Die Größe des Imperiums. Drei Romane" · Ü: Irene Holicki.
  • 2001: unter dem Titel "Ströme im All" in: "HEYNE SF" TB # 7033: "Isaac Asimov: Die frühe Foundation Triologie". (NA von Heyne # 8106). 
  • Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
    bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
    Daten zuletzt bearbeitet
    von
    Alfred Beha

    ISAAC ASIMOV [ 1920-1992 ]

    DER FIEBERNDE PLANET

    Ein utopisch-technischer Kriminalroman

    "Der verrückte Rik", so nannten ihn die Arbeiter in der Fabrik. Wer er war, woher er kam - er wußte es nicht. Man hatte ihm das Gedächtnis genommen. Nur ein unbestimmtes Gefühl sagte Rik, daß er einmal ein anderer gewesen sein mußte.

    Ein merkwürdiger Satz war der Schlüssel zu den versperrten Kammern seines Gehirns: "Wir analysieren das Nichts" - der Wahlspruch der Männer des Interstellaren Raumanalytischen Büros. Er hatte zu ihnen gehört, er hatte eine Aufgabe gehabt! Dem Planeten Florina drohte Gefahr, und er allein hatte davon gewußt.

    Aber welcher Art war diese Gefahr? Und wer war sein unbekannter Gegner? Ganz allein, als Helferin nur das Mädchen Valona - so stand Rik, der Mann von der Erde, einem machtvollen System gegenüber. Und sein gelähmter Verstand war das schwerste Hindernis bei dem tödlichen Wettlauf mit der Zeit.

    Isaac Asimov, der Autor dieses Romans, wurde in Rußland geboren und ist in den USA aufgewachsen. Er studierte an der Columbia-Universität in New York. Jetzt ist er als Professor für Biochemie an der Universität Boston tätig.

    Er gehört zu den führenden Schriftstellern auf dem Gebiet der Science Fiction. Neben seinen utopischen Romanen und Erzählungen hat er eine Anzahl von wissenschaftlichen Werken über Biochemie und über damit zusammenhängende Themen aus den Gebieten der Chemie und der Physik geschrieben.

    WILHELM GOLDMANN VERLAG MÜNCHEN

    [ DEA | 1960 | 185 S. | 19,5 x 12 | Ln m. SU: DM 6,80 | Kt m. SU: DM 4,00 | Reihe "Goldmanns Zukunftsromane" # Z 1 - herausgegeben von Dr. Herbert W. Franke ] +

    [ Der fiebernde Planet ist der letzte der drei 'Triangle' Romane in der frühen 'Trantorian Empire' Serie von Isaac Asimov:

    1. Radioaktiv. . . ! (Pebble in the Sky. 1950)
    2. Sterne wie Staub (The Stars, Like Dust. 1951)
    3. Der fiebernde Planet (The Currents of Space. 1952) ]
    Rezensionen / Materialien:

  • Florian F. Marzin in: Franz Rottensteiner / Michael Koseler (Hg.): "Werkführer durch die utopisch-phantastische Literatur". Meitingen: Corian-Verlag. Lose-Blatt-Sammlung. 28. Erg. Lfg. Juni 1999 (mit umfangreicher Literaturhinweis-Liste)

  • Harald Pusch in: Alpers / Pusch (Hg.): "Isaac Asimov - der Tausendjahresplaner". Meitingen: Corian-Verlag, 1984. Edition Futurum Band 2 (Seite 75).

    Verlagstext zur Reihe:

    "GOLDMANNS ZUKUNFTSROMANE - Was heute noch Utopie ist, kann morgen schon Wirklichkeit sein. Der Mensch greift nach den Sternen! Der erste Schritt ist getan - schon wird die Erde von Satelliten umkreist, deren Funkgeräte mit umgewandelter Sonnenenergie betrieben werden. Am 13. September 1959 hat die erste Rakete den Mond erreicht.

    Der 'Internationale Rat der Wissenschaftlichen Unionen' hat mit dem Geophysikalischen Jahr und anderen Einrichtungen bewiesen, daß eine friedliche Zusammenarbeit aller Nationen auf diesen Gebieten möglich ist. Das ist bei den weltweiten und ins All hinausreichenden Forschungsunternehmen eine Notwendigkeit. Bei der UN wurde bereits eine Kommission gebildet, die sich mit juristischen und wissenschaftlich-technischen Fragen der Erschließung des Weltraums befaßt.

    Ein Ausdruck dieser Zeit, die in so hohem Maße von der Technik und der Wissenschaft mit allen Auswirkungen bestimmt und geprägt wird, ist die in der angelsächsischen Welt beheimatete Literaturgruppe 'Science Fiction'. Diese Bücher vermitteln dem Leser ein Bild der Entwicklung in naher oder ferner Zukunft, wie sie auf Grund der wissenschaftlichen Erkenntnisse der Gegenwart möglich sein könnte.

    Der Blick in die technisierte Zukunft erfüllt diese Bücher mit einer ungewöhnlichen Spannung und Dramatik. Immer steht der Leser vor den Fragen: 'Wird es so werden?' - 'Darf es so werden?' oder 'Muß es so werden?' Diese Fragen sind vor allem dann berechtigt, wenn dem fesselnden Stoff die Gewissenhaftigkeit der wissenschaftlichen Grundlage erhalten bleibt. Der Wilhelm Goldmann Verlag hat sich für seine Zukunftsromane zur Aufgabe gestellt, nur die Arbeiten der besten Autoren dieser neuen Literaturgattung zu veröffentlichen."