12241224
Autor Jeffery Lloyd Castle
(Geoffrey Lloyd Castle)
Titel Raumstation E 1
Ein technischer Zukunftsroman
Verlag Wilhelm Goldmann Verlag, München
VerlagsNr. 5
Jahr 1960
Originaltitel Satellite E One
Originaljahr 1954
Übersetzer Tony Westermayr
Titelbild Eyke Volkmer
Titelbild 2 Eyke Volkmer
Nachdrucke
  • 1964: "GOLDMANNS WELTRAUM Taschenbücher" # 047 · Ungekürzte Taschenbuchausgabe · Wilhelm Goldmann Verlag, München · 179 S. · Titelbild: Eyke Volkmer. 
  • Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
    bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
    Daten zuletzt bearbeitet
    von
    Alfred Beha

    JEFFERY LLOYD CASTLE
    [ Geoffrey Lloyd Castle (1898-1990) ]

    RAUMSTATION E 1
    Ein technischer Zukunftsroman
    "Goldmanns Zukunftsromane" # Z 5

    "Satelliten umkreisen die Erde" - das war noch bis vor kurzem etwas, das man nur in Zukunftsromanen las. Heute ist es schon fast eine Alltäglichkeit geworden. Wie geht die Entwicklung jetzt weiter? Die erste unbemannte Rakete hat den Mond erreicht; nun konzentrieren sich die Anstrengungen der Wissenschaftler und Techniker auf das Projekt einer bemannten Weltraumrakete.

    Der vorliegende Roman beginnt mit dem ersten Flug eines Menschen ins All. In einer packenden Handlung schildert der Verfasser mit wissenschaftlicher Genauigkeit, wie durch diese Pioniertat der Grundstein zum Bau der Raumstation E1 gelegt und wie dann dieser Vorposten am Rande der Unendlichkeit errichtet wird. Es ist gleichsam ein Tatsachenbericht der allernächsten Zukunft - eine Schilderung von greifbar nahen Ereignissen.

    Jeffery Lloyd Castle, der Autor dieses Romans, ist Engländer. Er besuchte die Königliche Militärakademie und diente dann in der englischen Luftwaffe. Nach einigen Jahren verließ er den Militärdienst und absolvierte an der Londoner Universität ein Luftfahrt-Fachstudium. Anschließend war er längere Zeit in der Flugzeugindustrie tätig und wandte sich später wissenschaftlichen Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der Raumfahrt zu.

    Impressum: 1960 · Z 5 · 1. Auflage · Titel des englischen Originals: Satellite E One · Ins Deutsche übertragen von Tony Westermayr · Herausgegeben von Dr. Herbert W. Franke ... Schutzumschlagentwurf: Atelier H. Lorenz · Druck: Graphische Kunstanstalt Jos. C. Huber KG., Diessen vor München.

    WILHELM GOLDMANN VERLAG · MÜNCHEN

    [ DEA | 1960 | 1. Auflage | 178+1=179 S. (5-179) | 19,5 x 12 | Blauer Leinenband mit Deckellogo, Rückentitel und farbig illustriertem Schutzumschlag: DM 6,80 +++ Kt. m. SU: DM 4,00 | Schutzumschlag: Eyke Volkmer (im Atelier H. Lorenz) | Reihe "Goldmanns Zukunftsromane" Band # Z 5 - herausgegeben von Dr. Herbert W. Franke | mit 13 Seiten Verlagswerbung ] +

    [ 2. und 3. unveränderte Auflage · © 1960 · ohne weitere Angaben zum Erscheinungsjahr ]

    [ TG # 13 - Mai 1960 | Illmer-73 | Serowy # 218-1 | dnb+ ]

    Cover 2 (unten von links nach rechts):

  • Die englische Erstausgabe 1954 im Verlag Eyre & Spottiswoode Ltd., London
  • Die amerikanische Erstausgabe im Oktober 1954 im Verlag Dodd, Mead & Companie, New York.
  • Quelle: isfdb (Artists uncredited).

    Rezensionen / Materialien:

  • TRANSGALAXIS # 14 (Juni 1960):

    "RAUMSTATION E 1 ist ein unterernährtes Kind, man hätte ihn durch einen anderen Titel ersetzen sollen."

  • Hermann Urbanek: "Jeffery Lloyd Castle" in "Bibliographisches Lexikon der utopisch phantastischen Literatur" · Corian Verlag, Meitingen · 29. Erg. Lfg. März 1992:

    "Der englische Flugzeugkonstrukteur und Science Fiction-Autor Jeffery Lloyd Castle wurde 1898 in Surbiton, Surrey geboren ... Auf dem Gebiet der Science Fiction war Castle nur nebenbei als Autor von zwei Romanen aktiv. 1954 erschien SATELLITE E ONE. Darin setzt sich der Engländer mit den Problemen auseinander, welche sich beim Bau einer Raumstation ergeben, die den ersten Schritt der Menschheit auf dem Weg zum Mond bilden soll.
    Drei Jahre später folgte VANGUARD TO VENUS, ebenfalls in nicht allzu ferner Zukunft (einige Jahrzente nach der Konstruktion der Raumstation E1) angesiedelt. Die erste Marsexpedition ist zur Erde zurückgekehrt, ohne auf dem roten Planeten Anzeichen für Lebewesen gefunden zu haben. In der Folge tauchen UFOs auf, die von der Venus kommen. Deren Besatzung, die Venutier, entpuppen sich als Nachkommen raumfahrender Ägypter, die im Jahr 4182 vor Christus den Nachbarplaneten kolonisiert haben.
    Beides sind eher duchschnittliche und für die weitere Entwicklung des Genres unbedeutende Romane, die auch vom historischen Standpnkt aus kaum von Interesse sind."

  • Jim Melzig auf "x-zine.de":

    "Unter dem wenig ansprechenden Titel "Raumstation E1" beschreibt Castle die Entstehungsgeschichte der ersten fiktiven Raumstation zwischen Mond und Erde. Wie üblich bei solchen Pioniertaten gibt es Helden und Opfer, Erfolge und Fehlschläge. Mit Inbrunst vertieft sich Castle dabei in nichtssagende technische Details und im Resultat ist seine Geschichte so aufregend wie das Betrachten der 4500 Dias von Nachbars letztem Mallorca-Urlaub."

  • Donald H. Tuck in "The Encyclopedia of Science Fiction and Fantasy" (Vol 1, 1978): "Well-written novel on the various problems in setting up the first Earth satellite; the problems are treated in factually rather than theoretically."

  • Damon Knight in: Damon Knight "In Search of Wonder" (1967), Seite 208-209 (im Kapitel "Curiosa") - zuerst erschienen in: "Science Fiction Quarterly", May 1955:

    "Another most peculiar item is Jeffery Lloyd Castle's SATELLIT E ONE. This one was written by someone without the remotest idea of what a novel is: it's three-quarters treatise, all very correct and British, some of it remarkably astute, about the probable development of a space station project.
    It is also, apparently, a book written by someone who has not read much of the previous literature on the subject; the publishers describe him laconically as a "scientist", which I suppose means he is an archaeologist or something equally irrelevant. Perhaps (and briefly) becomes a dramatic story, although the situations are from stock - in one, the pilot of the first managed spaceship is trapped on it and has to be rescued; in the other, a man in a spacesuit drifts out of radio range - Castle has handled them with unusual freshness and vigor.
    The only thing that unites the jumbled pieces of this book is the temporal progress of the space station project, and evidently Castle thougt that was enough ... "