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Autor Karl Herbert Scheer
Titel Stern A funkt Hilfe
Ein Roman aus dem Jahre 2200
Verlag Reihenbuch-Verlag GmbH
Frankfurt am Main
Jahr 1952
Titelbild Rolf Wansart
Nachdrucke
  • 1952: Karl-Herbert Scheer "Stern A funkt Hilfe" · Zukunftsroman · Als Manuskript gedruckt: Umschau-Verlag, Frankfurt am Main (siehe Cover 2 oben rechts).
  • 1953: als 18-teiliger Fortsetzungs-Roman in der Wochen-Zeitschrift "Das Grüne Blatt" von # 19 (5. Jg. 1953) am 10.05.1953 bis # 36 vom 06.09.1953.
  • 1955: "Berliner Taschenbücher" # 9 · Berliner Taschenbuch-Verlag, Berlin-Frankfurt am Main · 202 S. (siehe Cover 2 unten links)
  • 1960: "TERRA Utopische Romane" Heft # 118 · "Stern A funkt um Hilfe" (Covertitel) · Arthur Moewig Verlag, München · 62 S. · Cover: Johnny Bruck.
  • 1967: "TERRA Extra" Heft # 130 · Moewig, München · 64 S. · Cover: Johnny Bruck.
  • 1979: "K. H. Scheer Utopia Bestseller" TB # 44 · Erich Pabel Verlag, Rastatt · Vom Autor (und Heidrun Scheer) bearbeitete Neufassung · 160 S. | 1983: 2. Auflage. 
  • Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
    bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
    Daten zuletzt bearbeitet
    von
    Alfred Beha

    KARL-HERBERT H. SCHEER
    [ Karl-Herbert Scheer (1928-1991) · alias Alexej Turbojew · alias Roger Kersten · alias Klaus Tannert ]

    STERN "A" FUNKT HILFE!
    Ein Roman aus dem Jahre 2200

    Ein hochinteressanter Kampf beginnt, als die Erdenbewohner den Stern A gezwungenermaßen anfliegen. Eine Generation von Robotermenschen hat hier eine neue Welteinteilung geplant, während auf der alten geplagten Erdenkugel sich ein Todeskampf zwischen Gelb und Weiß vorbereitet. Roboter einer Weltraummacht bringen der Erde im letzten Augenblick die Rettung vor der Selbstvernichtung! Wie unsere Wissenschaftler mit den Robotern von Stern A die Welt zu retten vermögen, bringt diese Reihenbuchausgabe in unübertrefflicher Spannung. Ein utopischer Roman mit seltener Spannung!

    Inmitten des großen Weltenraumes werden zwei Wissenschaftler entführt und landen auf dem Stern A. Hier erleben sie die größte Überraschung: Eine Großmacht von technisch vollkommenen Robotern hält sie gefangen!

    Während nun auf dem völlig unbekannten Stern ein atemberaubendes Geschehen abläuft, steht die arme alte Weltkugel durch einen ausgebrochenen Konflikt zwischen Gelb und Weiß in Flammen.

    Nur die rechtzeitige Rettung der beiden entführten Wissenschaftler könnte die Katastrophe auf der Erde abwenden. Und die Rettung kommt! Von höchster Verantwortung getragener Menschengeist zwingt die Maschinenmenschen an der Weltrettung teilzunehmen.

    Ein Roman aus dem Jahre 2200, der mit schonungsloser Offenheit dem Leser den Weg zeigt, den wir gehen, wenn Forschung und Wissenschaft, Politiker und Wissenschaftler nicht vom höchsten Verantwortungsbewußtsein gelenkt werden!

    Impressum: © 1952 by Reihenbuchverlag G.m.b.H. Frankfurt am Main · Gesamtherstellung: Werkdruckerei Robert Kleinert, Quakenbrück.

    REIHENBUCHVERLAG G.M.B.H. · FRANKFURT AM MAIN

    [ Buch-Erstveröffentlichung | 1952 | 256 S. [7-256] | 19 x 13 | Halbleinenband mit blauem Buchrücken und aufmontiertem Deckelbild des Schutzumschlag, in Supronyl-Folie, und farbig illustriertem Schutzumschlag: DM 6,80 | Reihe "UTOPIA · Romane aus dem Jahre 2200" | mit Werbung für diese Reihe auf dem hinteren Buchdeckel (siehe Cover 2 oben links) ] +=

  • Laut Heiko Langhans begann Karl-Herbert Scheer Ende 1945 mit dem Entwurf seines Roman-Erstlings "Stern A funkt Hilfe", den er 1946 fertigstellte.
    Nach mehreren vergeblichen Versuchen "gelang ihm der große Wurf . . . er konnte seinen ersten Science-Fiction-Roman an die Boulevard-Zeitschrift DAS GRÜNE BLATT verkaufen", wo er dann im Jahre 1948 als Fortsetzungs-Roman erschienen (sein soll).
    Quelle: Heiko Langhans "Karl-Herbert Scheer. Konstrukteur der Zukunft". 2001: Pabel-Moewig Verlag, Rastatt.

  • Abweichend dazu berichtet Horst Peter Schwagenscheidt:
    "Und wieder müssen wir einen Mythos zerstören. Die oft und viel erzählte Story des Ersterscheinens des Romans "Stern A funkt Hilfe" im GRÜNEN BLATT ist in den Bereich der Fabel zu verweisen.
    Fakt ist, daß "Stern A funkt Hilfe" erstmals 1952 im Umschau-Verlag in Frankfurt als Manuskript gedruckt wurde - also mehr als Vervielfältigung, um damit bei Verlagen vorzusprechen. Erschienen ist es dann ja im Reihenbuch-Verlag. Im GRÜNEN BLATT ist . . . (es) . . . dann 1953 als Nachdruck erschienen."
    (von HPS angeführte Quelle: Wolfgang Thadewald, dem Kopien der Veröffentlichung im Jahre 1953 im GRÜNEN BLATT vorliegen).

    Rezensionen / Materialien:

  • Wolfgang Thadewald: "Die spannende Reihe" in: Heinrich Wimmer (Hg.) "Bibliographisches Lexikon der utopisch phantastischen Literatur · Verlags- und Reihenbibliographien". Corian Verlag, Meitingen. Lose-Blatt-Sammlung. xx. Erg. Lfg. 2007.
    Der Manuskript-Druck von "Stern A funkt Hilfe" im Umschau-Verlag ist in der Reihe "Die spannende Reihe" als Band 3 erschienen. Die ersten beiden Bände wurden 1949 als Leinenausgabe und als Broschur in einer Auflage von 5.000 Exemplaren publiziert.
    "Stern A funkt Hilfe" - als 3. Band dieser Reihe ausgewiesen - erschien dann 1952 mit folgendem Impressum-Vermerk: Als Manuskript gedruckt. Erstes bis fünftes Tausend. Copyright 1952 by Umschau Verlag, Frankfurt am Main.

  • Kurt Kobler (Hg.): Kommandosache K. H. Scheer · Teil IV: Actionfaktor unbegrenzt. 2007: Terranischer Club Eden.
  • Seite 4: "K. H. Scheers erster . . . Gerüchte und Fakten".
  • Seite 83-86: Thomas Harbach: "Von streitbaren Demokraten auf dem Weg zu den Sternen - K. H. Scheers Utopia Bestseller" · "Stern A funkt Hilfe" (Bd. 44).

  • Jens Meng auf der Webseite "schundliteratur.blogspot.de":
    "... Bereits in einem seiner ersten Romane präsentiert Scheer ein etwas naives Universum und beweist dort schon, dass der Spitzname Kanonen-Herbert nicht ohne Grund entstanden ist. Außerdem scheint er eine Aversion gegenüber der General Elektric Company (stellvertretend für die USA) zu haben und die Lösung aller Probleme in einem idealen Herrscher zu sehen. Also ein aufrichtiger Wissenschaftler mit reinem Herzen.
    Diese verklärte Vorstellung eines gerechten Herrschers mag zwar ganz nett und in Anbetracht der Situation vielleicht (kurzfristig) sogar förderlich sein, aber ein Mensch mit gottähnlichen Fähigkeiten? Was könnte nur schiefgehen? Geschichtlich gesehen? Alles!
    Ansonsten ist alles wie in den folgenden Romanen: Frauen haben weiterhin nichts zu sagen, die wissenden Wissenschaftler können alles, aber auch alles, sofort benennen, Zusammenhänge erläutern und Funktionen erklären. Mason wird erneut gefordert, in den Mittelpunkt gerückt und darf sich durch eine an den Haaren herbei gezogene Geschichte von Ort zu Ort fliegen/schweben/schießen.
    Die gesamte Geschichte um Khan und den Genozid an der weißen Bevölkerung wirkt seltsam, irgendwie nachträglich hinzugefügt, als müssten noch Seiten gefüllt werden. Abgesehen davon hat die ganze Sache einen etwas faden Beigeschmack, die Auslöschung einer weißen Bevölkerung, hat man so etwas schon erlebt? Hmmm.
    Vielleicht wurde der Roman auch vor 1945 verfasst. (Hoffe ich mal...).
    Von Stern A selber wird übrigens zu keinem Zeitpunkt der Geschichte ein Hilferuf abgeschickt : D - Schund der Extraklasse."