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Autor Richard Koch
Titel Überfall aus dem Weltraum
Utopischer Roman
Verlag Ludwig Baur Verlag München
Jahr 1950
Titelbild Reini.... (Signatur)
Titelbild 2 Karl Stephan
Nachdrucke
  • 1958: "UTOPIA Zukunftsroman" Heft # 123: "K. Richards: Überfall aus dem Weltraum" · Erich Pabel Verlag, Rastatt · 63 S. · Cover: H. Albrecht (= Karl Stephan). 
  • Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
    bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
    Daten zuletzt bearbeitet
    von
    Alfred Beha

    RICHARD KOCH [ 1895-1972 !! · alias H. C. Nulpe ]

    ÜBERFALL AUS DEM WELTRAUM

    Sie trotzen der Gefahr, weil in ihnen der Wille zur Freiheit und der Stolz, Menschen zu sein, ungebrochen sind. Hintergrund der atemberaubenden Handlung sind tropische und nordische Landschaften und die Katakomben einer Stadt unter dem Mondboden:

    Raktenflug zum Mond und zu fernen Planeten ist in diesem Roman vollendete Wirklichkeit. Ist das nur Utopie, Dichtertraum? Soll man solche Möglichkeit verneinen? Vorsicht ist geboten!

    Die Entwicklung der Technik in den letzten 50 Jahren sollte uns gelehrt haben, daß die Unmöglichkeit von gestern die Ingenieurprojekte von heute und die Tatsachen von morgen sind! Großraketen mit automatischer Radarsteuerung stoßen heute in Hundert-Kilometerhöhe vor, sie sind das letzte Wort der Technik. Eines nicht mehr fernen Tages wird die Stunde schlagen, in der die erste bemannte Rakete den Bereich der Erde verläßt.

    Was werden die Raumflieger dann finden? Werden Sie feststellen, daß außerhalb der Erde nur öde, tote Massen die Bahn um die Sonne ziehen oder werden sie erkennen, daß unser Planet nicht die einzige Stätte höheren Lebens ist? Dichterische Phantasie eilt den Ereignissen voraus.

    1985 sind die übersteigerten Waffen, die den Bestand der Zivilisation bedrohen, glücklich abgeschafft, aber aus unerwarteter Richtung, aus dem All, bricht neue Gefahr herein. Exotische Wesen eines fernen Gestirns besetzen die irdische Mondstadt Lunopolis und einen Teil der Erde. Sie wirken nicht mit Waffen, um sich die Menschen gefügig zu machen, sondern mit einem völlig unvorhergesehenen Mittel, das alle Gegenmaßnahmen illusorisch macht. Abendländisches Wissen und uralte indische Weisheit verbinden sich in einem kleinen Kreis von Männern und Frauen, sie siegen und bannen die Gefahr, weil in ihnen der Wille zur Freiheit und der Stolz, Menschen zu sein, ungebrochen sind. Hintergrund der atemberaubenden Handlung sind tropische und nordische Landschaften, Katakomben einer Stadt unter dem Mondboden. Wenn in Zukunftsromanen von Sternbewohnern die Rede war, dachten die Verfasser ausnahmslos nur an Mars und Venus. Es gibt aber noch einen dritten möglichen Lebensplatz im Sonnensystem, in diesem Buch "Tangora" genannt.

    Eine selbsame Bestätigung für den Inhalt des Romans geben die seit 1947 immer wiederholten Meldungen amerikanischer Nachrichtenagenturen über "fliegende Untertassen". In den letzten Wochen vor dem Erscheinen dieses Buches ging eine Notiz durch die Presse, daß ein Ausschuß von Wissenschaftlern und Technikern unter dem Luftfahrtexperten Donald Keyhoe aus der Untersuchtung von Bruchstücken abgeschossener fliegender Scheiben Hinweise gefunden haben will, daß diese rätselhaften Flugkörper außerirdischer Herkunft sind und von demselben fernen Jupitermond stammen - auf dem ein Teil der Handlung dieses Romans spielt.

    Impressum: © 1950 by Ludwig Baur-Verlag, München. Druck: Buch- und Kunstdruck Camillus Lehle, München.

    LUDWIG BAUR VERLAG - MÜNCHEN 15

    [ OA | 1950 | 388 S. | 18,5 x 13 | Hellgrauer Leinenband m. blauem Kopfschnitt u. blauem Deckel- und Rückentitel m. farb. ill. SU: DM 7,80 ] +=

    [ TG Katalog-53 | Illmer-154 | Serowy # 682-2 | ddb+ ]

    Rezensionen / Materialien:

  • H. J. Alpers: "Richard Koch. Eine Autorenbiographie". in: QUARBER MERKUR # 12 - Juli 1967.

  • zu den Lebensdaten von Richard Koch siehe die Anmerkungen nach dem Klappentext bei Koch's erstem Roman "Plan von Polaris".