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Autor Freder van Holk
(Paul Alfred Müller)
Titel Die tödlichen Träume
Abenteuer-Roman
Verlag Hermann Borgsmüller-Verlag
Münster/Westfalen
Jahr 1961
Titelbild Johnny Bruck
Titelbild 2 Johnny Bruck
Nachdrucke
  • 2015: Paul Alfred Müller [ Freder van Holk ]: "Die tödlichen Träume" · Ungekürzte Neuausgabe des erstmals und nur einmal 1961 erschienenen Romans · DvR-Verlag, Lüneburg · Juli 2015 · Broschur (mit dem Titelbild der Erstausgabe) · 161 S. · 17 Abbildungen · mit einem Nachwort von Heinz J. Galle. 
  • Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
    bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
    Daten zuletzt bearbeitet
    von
    Alfred Beha

    FREDER VAN HOLK
    [ Paul Alfred Müller (1901-1970) · alias Lok Myler · alias Werner Keyen · alias Rolf Hermes (VP) ]

    DIE TÖDLICHEN TRÄUME
    Abenteuer-Roman
    Ein Steve-Corell-Roman

    Die gefährlichste Erfindung aller Zeiten, tödlicher selbst als Kernbomben, weil sie Gehirn, Geist und Seele des Menschen vernichtet, befindet sich in den Händen eines bedenkenlosen Erfinders und eines verbrecherischen Managers. Sie haben sich in einem alten Schloß eingeigelt und durch Leibwachen gedeckt. Dürfen Sie getötet werden, um die Menschheit zu retten? Wer wird das tun?

    Ist es Howard Prince, der die Werbung übernehmen soll, oder seine Schwester, die am eigenen Leibe erfährt, was die Menschheit bedroht? Ist es Wobb, der seinem Herrn ein reines Gewissen erhalten will, oder Steve Corell, nachdem er vergeblich zwanzig Millionen Dollar geboten hat?

    Tödliche Träume werden geträumt, und während die Welt ahnungslos schläft, wachen einige Männer darüber, daß ihr das Unheil der tödlichen Träume erspart bleibt.

    Ihr Hermann-Borgsmüller-Verlag · Münster/Westfalen

    Impressum: © by Hermann Borgsmüller, Verlag, Münster/Westf., Rikeweg 10 · AKTION 57 - Das gute Unterhaltungsbuch · Gesamtherstellung: Buchdruckerei Göbbels, M. Gladbach.

    HERMANN-BORGSMÜLLER-VERLAG · MÜNSTER / WESTF.

    [ OA | o.J. (1960/1961) | 268 S. (5-268) | 18,5 x 12,5 | Farb. ill. Supronyl m. SU | mit einer Seite Verlagswerbung ] +

    [ Nicht bei ILLMER (1998) · nicht u-p bei HETHKE/SKODZIK (2003), GALLE (Sun Koh. 2003) und Kalbitz/Kästner (# 2805) ]

    Rezensionen / Materialien:

  • Heinz J. Galle: "SUN KOH . . . Paul Alfred Müller alias Lok Myler alias Freder van Holk · Leben und Werk" · 2003: SSI, Zürich · Seite 292, 380:

    "Die Hervorrufung künstlicher Träume, die Müller in der Jan-Mayen-Erzählung DER TRAUMHUT (Band 20) beschrieb, verarbeitete er knapp 30 Jahre später in dem Roman DIE TÖDLICHEN TRÄUME".

  • Heinz J. Galle: "Nachwort" in der DvR-Neuausgabe:

    "Viele Utopien des 18. und 19. Jahrhunderts wurden vom jeweiligen Erzähler mit der Pointe beendet: "Es war alles nur ein Traum ..."

    Dass man Träume künstlich erzeugen, dass man Träume manipulieren kann, dass man das Phantasie-Erlebnis des Traumes auf technischem Wege erzeugen kann - all dies war in jener Zeit unvorstellbar ...

    Die Schriftsteller des utopisch-phantastischen Genres nahmen diese Erkenntnis dankbar auf und begannen diese Entdeckung für ihre Zwecke auszubeuten. In der Belletristik erschienen nun vermehrt Novellen und Romane, in denen auf technischer Basis künstliche Träume erzeugt wurden.

    In Paul Alfred Müllers Sun-Koh-Serie taucht die Möglichkeit der technischen Manipulation des menschlichen Gehirns in mehreren Erzählungen auf ... Im 1934 veröffentlichen Heft 36 (DIE KÜNSTLICHE SEELE) ... im Sun-Koh-Heft 113 (DER GEFÜHLSSENDER) ... und abermals ... in der auf Sun Koh folgenden Serie Jan Mayen ... 1936 ... in Heft 20 (DER TRAUMHUT) ...

    ... In den Jahren 1960 und 1961 veröffentlichte Müller im Borgsmüller-Verlag, Münster, als Freder van Holk vier Abenteuerromane, die als Steve-Corell-Reihe präsentiert wurden: ABGRUND DER VERSUCHUNG (1960), DIE GEIER (1961), DER HAIJÄGER (1961), und DIE TÖDLICHEN TRÄUME (1961). Außerdem erschien mit DIE SCHWARZEN GEISTER (1962) ein weiterer Steve-Corell-Text, allerdings unter der Verfasserangabe "Rolf Hermes".

    1961 erschien der Roman DIE TÖDLICHEN TRÄUME mit einem Abenteuer um die Helden Steve Corell und seinen Begleiter Wilson Wobbler, genannt "Wobb". Der Autor hatte dafür als Basis die Jan-Mayen-Erzählung DER TRAUMHUT ... benutzt. Sogar die Figur des Erfinders, Professor Spörli, übernahm er in seine Romanfassung.

    Der Verlag sprach im sog. "Waschzettel" (siehe den Text auf der Einbandrückseite der vorliegenden Neuausgabe) von der "gefährlichste[n] Erfindung aller Zeiten, tödlicher selbst als Kernbomben, weil sie Gehirn, Geist und Seele des Menschen vernichtet ... "

    Und dies ist nicht zu hoch gegriffen, denn die Träume sind doch immer noch die einzigen Paradiese, aus denen wir nicht vertreiben werden möchten!"

    (© 2015 by Heinz J. Galle)