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Autor Hans K. Kaiser
Titel Der künstliche Mond
Verlag K. Thienemanns Verlag
Stuttgart
Jahr 1958
Titelbild F. J. Tripp
Nachdrucke
  • 1960: K. Thienemanns Verlag, Stuttgart · 2. (unveränderte) Auflage. 
  • Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
    bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
    Daten zuletzt bearbeitet
    von
    Alfred Beha

    HANS K. KAISER
    [ Hans Kurt Kaiser (1911-1985) · alias Thomas Hellberg ]

    DER KÜNSTLICHE MOND

    Mit dem Start der ersten künstlichen Erdsatelliten hat die Menschheit die Schwelle zum Weltraum überschritten. Schon reifen weitere kühne Pläne ihrer Erfüllung entgegen. Die Errichtung einer bemannten "Außenstation", die als künstlicher Mond in ewiger Bahn die Erde umkreist, steht bereits in naher Zukunft bevor.

    In ständig wechselnden Bildern erleben wir das zähe Ringen um den Bau des ersten künstlichen, von Menschen bewohnten Himmelskörpers mit, der als "Weltraumhafen" und Stützpunkt für kommende Fahrten zu fremden Planeten dienen soll. Für die Konstrukteure der Außenstation gilt es nicht allein, die ungeheuren technischen Schwierigkeiten und die Gefahren des Aufenthalts im leeren Raum zu überwinden, - sie liegen auch im harten Wettkampf mit den Ingenieuren eines anderen Unternehmens, das ihnen mit seinen Plänen den Erfolg streitig machen will.

    Spannende Höhepunkte der Handlung sind die Erlebnisse, die auf die Teilnehmer der ersten Expeditionen zum Erdmond in einer lebensfeindlichen Umwelt warten.

    Bei aller Abenteuerlichkeit des Geschehens verläßt die Handlung doch niemals den Boden des technisch Möglichen, wie er von den Weltraumforschern und Raketeningenieuren unserer Tage als richtig erkannt worden ist.

    K. THIENEMANNS VERLAG - STUTTGART

    [ OA | 1958 | 1. Auflage | 238 S. | 19,5 x 13 | Farb. ill. Hln m. farb. ill. SU: DM 7,80 | Umschlagzeichnung: Fr. J. Tripp, Tiefenbach | die Vorsatzblätter mit 2 Kartenskizzen von Eckart Munz nach den Ideen Wernher von Brauns | mit Foto des Autors auf der hinteren Umschlagklappe | mit Verlagswerbung für das Buch "Im Banne des Roten Planeten" von Hans K. Kaiser ] +=

    [ TG Katalog-51 | Illmer-146 | Serowy # 1005.1 | dnb+ ]

    Rezensionen / Materialien:

  • Franz Rottensteiner in: Franz Rottensteiner / Michael Koseler (Hg.): "Werkführer durch die utopisch-phantastische Literatur" · Corian-Verlag, Meitingen · Lose-Blatt-Sammlung.

  • Jörg Weigand: "Hans K. Kaiser" in: "Bibliographisches Lexikon der utopisch phantastischen Literatur" · Corian-Verlag, Meitingen · Lose-Blatt-Sammlung: 85. Erg. Lfg. März 2008:

    " ... Im Bereich der Science Fiction wurde Hans K. Kaiser vor allem durch seine Bücher für die Jugend bekannt. In Titeln wie IM BANNE DES ROTEN PLANETEN, MONDSTATION HELICON (veröfentlicht als "Thomas Hellberg") oder DER KÜNSTLICHE MOND setzte Kaiser theoretische Überlegungen und Planungen der Raketenforscher in spannende Erzählungen um. In DER KÜNSTLICHE MOND bezog sich der Autor ganz konkret auf die Entwürfe Wernher von Brauns für eine kommende Raumstation in der Erdumlaufbahn. Weiter als bis zum Mars und zur Venus, den beiden unmittelbaren Nachbarn der Erde in unserem Sonnensystem, hat sich Kaiser in seinen Jugendschriften nie gewagt ...

    ... Von der breiten Öffentlichkeit unbemerkt, veröffentlichte Kaiser unter diversen Tarnnamen eine ganze Reihe von SF-Romanen im Romanheftbereich. Am ehesten bekannt dabei sind seine Titel in der TERRA-Reihe, die er als "R. J. Richard" verfasst hat. Weitere Pseudonyme für SF-Heftromane waren "Richard Oliver" und "Karl Hansen". Unter dem letzten Pseudonym schrieb Hans K. Kaiser auch einen LANDSER-Großband - RAKETEN ÜBER PEENEMÜNDE - in dem er einen Teil seiner während des Zweiten Weltkriegs in der Raketenschmiede gemachten Erfahrungen verarbeitete.

    Einem Versehen der UTOPIA-Redaktion des Pabel-Verlages verdanken wir den Nachweis, dass Hans K. Kaiser auch an der Serie MARK POWERS mitgearbeitet hat. In einer Titelliste wurde nämlioch bei Band # 45 - TOD DEN TERRANERN - statt des Pseudonyms "Alf Tjörnsen" der wirkliche Name des Autors genannt. Die Wahrscheinlichkeit, dass Kaiser auch weitere "Alf Tjörnsen"-Romane verfasst hat, dürfte groß sein. Es ist wohl nicht verfehlt anzunehmen, dass der Autor auch an der ersten UTOPIA-Serie um "Jim Parker", erschienen unter dem "Alf Tjörnsen"-Verlagspseudonym mitgeschreiben haben könnte. Ebenso möglich ist es, dass Hans K. Kaiser sich auch des Pseudonyms "James Norton" innerhalb der UTOPIA-Kleinbandreihe bedient hat. Möglicherweise war ihm dieses Pseudonym ausschließlich zu eigen: verschiedene Übereinstimmungen stilistischer Art mit anderen Kaiser-Publikationen scheinen darauf hinzuweisen. Bis zum (fast unmöglich zu führenden) genauen Nachweis der Urheberschaft sind dies allerdings lediglich Vermutungen. Hans K. Kaiser starb am 13. Dezember 1985."

  • Rainer Eisfeld: "Der 'Mythos Peenemünde' - Entstehung, Verfestigung und erste Risse: Eberhard Rees; Hans K. Kaiser; Peter P. Wegener" in: Dr. Günther Jikeli jun. (Hg.): "Raketen und Zwangsarbeit in Peenemünde · Die Verantwortung der Erinnerung" ·2014: Friedrich-Ebert-Stiftung Schwerin (Seite 226-251).