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Autor Gert Sandow
(Joachim Puhle)
Titel Zwischenlandung
S.F.-Roman
Verlag Bewin-Verlag
B.Winterbach K.G. Menden/Sauerland
VerlagsNr. 813
Jahr 1964
Originaltitel Verwegene Landung
Originaljahr 1961
Titelbild 2 Rudolf Sieber-Lonati
Nachdrucke
  • 1961: (Orininalversion) "UTOPIA Zukunftsroman" Heft # 278: Gert Sandow: "Verwegene Landung - Eine fliegende Untertasse braucht Hilfe" · Erich Pabel Verlag, Rastatt · o. J. (19. Mai 1961) · 64 S. · Cover: R. S. Lonati (Rudolf Sieber-Lonati).
  • 1977: "ERBER Science Fiction" Heft # 15 als Gert Sandow: "Zwischenfall in Yukatan" (Doppelband mit dem Titel "Die Überlebenden" von L. B. Schorn) · Anne Erber Verlag, Sassbachwalden · 50+46 S.
     
  • Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
    bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
    Daten zuletzt bearbeitet
    von
    Alfred Beha

    GERT SANDOW
    [ G. / G. J. / J. G. / Gerd / Gert Sandow = Joachim Puhle (*1929) ]

    ZWISCHENLANDUNG
    S. F.-Roman

    Kein Mensch will es glauben, selbst dann nicht, als die Aufnahmen des Observatoriums von St. Palomar es beweisen: Eine Fliegende Untertasse befindet sich in Erdnähe - -

    TYRS - so lautet der Name dieses Galaxos, das aus einem fernen Sonnensystem stammt, landet in Yukatan. Es mag Zufall sein - aber für die Besatzung ist es keiner. Sie kennen die Gesetze, die wir Zufall nennen. Und sie finden den Beweis!

    Zwar ist es ein schadhaftes Teil, das sie zur Landung zwingt, doch der kleine Ausflug während der Reparatur führt sie in die Tempelstadt der Azteken. Sie sehen aus wie Menschen, und sie sind es auch. Deshalb kann es der alte Professor gar nicht fassen, daß sie ihm in der Ursprache des längst vergangenen Kulturvolkes antworten. Und was sie in den Ruinen der Tempelstadt finden, läßt selbst ihnen den Atem stocken.

    Inzwischen aber sind die Militärs wach geworden. Fallschirmjäger und Panzer rollen heran, um die Erde vor dem fremden Besucher zu schützen. Was aber vermögen irdische Waffen gegen die Schutzreflexe eines dazu noch unbewaffneten Forschungs-Galaxons auszurichten? Und doch gibt es Leute, die solchem Besuch ganz und gar nicht ängstlich oder gar feindlich gegenüberstehen! So ergibt sich eine verblüffende Wende - allerdings auch für die Agenten der politischen Gegner, die die extraterrestischen Forscher, die die Tempel besuchen, mit List in ihre Gewalt bringen, wittern sie doch Morgenluft - und können zu guter Letzt von Glück sagen, daß sie noch so glimpflich davonkommen.

    Die Story ist gar nicht so weit hergeholt! Wie oft berichten die Zeitungen - und durchaus nicht Boulevardblätter! - von ähnlichen Ereignissen! Und trotz aller Phantastereien von Sensationsreportern steckt stets irgendwo ein Fünkchen Wahrheit. Dieses "?Fünkchen" hat unser Autor SANDOW zu einem packenden Thema umgewandelt, wie der Leser es von ihm nicht anders gewohnt ist.

    Impressum: © by Bewin-Verlag : B. Winterbach K.G., Menden · Verlags-Nr. 813 · Gesamtherstellung: Gebr. Platzmann, Iserlohn.

    BEWIN-VERLAG / B. WINTERBACH K.G. | Menden/Sauerland

    [ NA / Buch-OA | o. J. (1965) | 255 S. | 18,5 x 12,5 | Farb. ill. Supronyl m. SU: DM 7,60 | Autorenname auf dem Titelbild: "J. G. Sandow" ] +

    [ TG # 41 - Juni 1965 | Illmer-222 | Serowy # 1058-16 | dnb+ ]

  • Erweiterte und weitgehend umformulierte Neu-Ausgabe des Romanhefts "Verwegene Landung", das im Jahr 1961 als UTOPIA Zukunftsroman Heft # 278 im Erich Pabel Verlag, Rastatt veröffentlicht wurde.

    Klappentext des UTOPIA Zukunftsromans:

  • Diesmal können wir Ihnen einen ereignisreichen Zukunftsroman aus der Feder unseres Autors Gert Sandow präsentieren.

    Die fliegenden Untertassen geistern seit dem letzten Weltkrieg durch das All. Niemand kann genau sagen, ob sie auf Einbildung oder Wirklichkeit beruhen. Im Jahre 1950 erschien ein Buch in Amerika, das großes Aufsehen erregte: "The Flying Saucers are real" oder auf deutsch: "Fliegende Untertassen sind Wirklichkeit". Darin sind alle Beobachtungen über unbekannte fliegende Objekte zusammengefaßt. Auch heute wissen wir noch nicht, ob die irrlichternden Erscheinungen Spuk oder Wirklichkeit sind.

    Autor Sandow hat dieses Thema gewählt, um uns einmal die Gegenseite nahezubringen. Wie ist den Wesen in der Untertasse zumute, wenn sie auf der für sie geheimnisvollen und gefährlichen Erde notlanden müssen?

    Man braucht nur an das äußerst ungemütliche Abschießen von Spionageflugzeugen zu denken, um sich das ausmalen zu können. Für uns Menschen ist leider aus reinem Selbsterhaltungstrieb das Unbekannte erst mal "der Feind". Auch wenn es die friedfertigsten Wesen des Sonnensystems sein sollten. - Man kann nie wissen!

    Weiter wollen wir nichts verraten. Folgen wir lieber unserem Autor Sandow nach Amerika, wo die Erde Flugbesucht aus dem Weltraum erhält.

    Rezensionen / Materialien:

  • Jörg Weigand: "Joachim Puhle" in: Joachim Körber (Hg.): "Bibliographisches Lexikon der utopisch-phantastischen Literatur" · Corian-Verlag, Meitingen · Lose-Blatt-Sammlung: 70. Erg. Lfg. Mai 2003:

  • " ... Zuerst nachweisbar als SF-Autor ist Joachim Puhle im Jahr 1961; damals veröffentlichte er unter dem Pseudonym ,,John Le" in der Reihe "Utopia-Zukunftsromane" SIGNALE AUS DEM WELTALL und SCHLACHT IM UNIVERSUM, zwei Space Operas in der Machart der damaligen Zeit. Im gleichen Jahr erschien auch noch VERWEGENE LANDUNG von "Gerd Sandow". Dieses Pseudonym, auch "Gert Sandow", "G. Sandow" und "J. G. Sandow" geschrieben, sollte sein eigentlicher Aliasnamen für Science Fiction werden ... "