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Autor Ernest L. Stark
Titel Tod im Atomfeuer
Kriminalroman
Verlag Buch- und Zeitschriten-Verlag
Dr. Hans Riegler
Stuttgart
Jahr 1950
Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
Daten zuletzt bearbeitet
von
Alfred Beha

ERNEST L. STARK

TOD IM ATOMFEUER

Kriminalroman

Am Victoria Embankment, dem Sitz von Scotland Yard, herrscht fieberhafte Erregung. Eben wurde das Signal zur Alarmstufe X durchgegeben, und dies bedeutet, daß im gleichen Augenblick Mister X, der nie gesehene, geheimnisvolle Unbekannte, die unumschränkte Befehlsgewalt über den gesamten britischen Polizeiapparat übernommen hat. Alarmstufe X bedeutet, daß eine unerbittliche, erbarmungslose Macht den Kampf gegen das Dunkel aufzunehmen und in einer gigantischen Anspannung aller Kräfte den Sieg zu erzwingen beginnt. Sie bedeutet höchste Bereitschaft und Kampf auf Leben und Tod.

Lord Foresteel, der britische Kriegsminister, und Graf Beaufort, der Präsident der europäischen Weltfriedensliga, sind in dem Augenblick, in dem sie sich für die Erhaltung des Friedens einsetzten, auf grauenerregende, geheimnisvolle Weise ermordert worden. Mister X - Fred Carter - ein ehemaliger General der Schutztruppen in Burma, übernimmt den Befehl über die Polizei. Nachdem alle Methoden der modernen Kriminalistik versagt haben, gelingt es ihm, das Geheimnis der furchtbaren Mordwaffe zu klären, die London in Furcht und Schrecken versetzt. Der erste Kampf mit den von Mördern angeworbenen Verbrechern beweist die Richtigkeit der von Fred Carter getroffenen Abwehrmaßnahmen. Psychologisches Einfühlungsvermögen und Phantasie einerseits, methodisch-pedantische Kleinarbeit andererseits bringen Fred Carter am entscheidenden Abend die Kenntnis von dem Schlupfwinkel des Mörders. Am gleichen Abend lockt Fred Carters Freund, Peter Bast, den Verbrecher in eine Falle und unterliegt. Peter Bast trifft nun mit Fred Carter vor dem Stützpunkt des Verbrechers zusammen, und im Dunkel der Nacht beginnt jener grauenhafte Kampf, der mit dem Sieg Fred Carters endet.

Der Schluß vereint Fred Carter mit Mayo, dem verloren geglaubten Mädchen aus Burma. Er meistert auch hier die Lage und führt Peter Bast mit der elternlosen Gertie, seinen von tückischen Zufällen heimgesuchten Mitarbeiter mit Evelyn, der Tochter des Erfinders der Atomwaffe zusammen.

Die Tendenz dieses Romans ist leicht zu erkennen. Das Leben und der Opfertod des kleinen verkrüppelten Zeitungsjungen Tom Wisney, der Eltern und Schwesterchen in den Schrecken des zweiten Weltkriefes verlor, soll dem Leser mehr zu denken geben, als es ein auf bloßen Nervenkitzel allein abgestellter Kriminalroman der heute üblichen Art vermuten und erwarten läßt.

BUCH- UND ZEITSCHRIFTEN-VERLAG DR. HANS RIEGLER - STUTTGART

[ OA | 1950, 1.-5. Tausend | 221+1=222 S. | 21 x 14,5 | Ln m. farb. ill. SU: DM 5,75 -- HLn m. SU: DM 5,25 -- Illustrierter Kt m. ill. SU ] +

[ Die untere Cover-Abbildung zeigt das abweichende Cover der broschierten Ausgabe - offenbar für den Verkauf an Zeitungskiosken bestimmt - sonst wie oben. ]

[ Bloch # 2973 | Illmer-243 | Serowy # 1155-1 | TG Katalog-90 | ddb+ ]

Rezensionen / Materialien:

  • Franz Rottensteiner / Michael Koseler (Hg.): Werkführer durch die utopisch-phantastische Literatur. Corian-Verlag, Meitingen. Lose-Blatt-Sammlung.