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Autor Isaac Asimov
Titel Ich, der Robot
Roman in Erzählungen
Verlag Karl Rauch-Verlag
Düsseldorf
VerlagsNr. 4
Jahr 1952
Originaltitel I, Robot
Originaljahr 1950
Übersetzer Otto Schrag
Titelbild Helmessen
Nachdrucke 1) Weiss Utopische Taschenbücher (1958)
2) Heyne SF-TB # 3217 (1970)
3) Verlag Das Neue Berlin (1982) 
Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
Daten zuletzt bearbeitet
von
Alfred Beha
RAUCHS WELTRAUM-BÜCHER Band No. 4

ISAAC ASIMOV  [ 1920-1992 ]

Ich, der Robot

Isaac Asimov, 1920 geboren, ist Doktor der Philosophie und Professor für Biochemie an der Boston University. Er schrieb mehrere utopische Romane und arbeitet an einem großen Werk über Biochemie.

"Ich, der Robot" gilt als sein bedeutendstes erzählerisches Werk. Er berichtet darin spannend, gedankenreich und an vielen Stellen mit erfrischendem Humor Forschungserlebnisse aus der Laufbahn der berühmten Susan Calvin, die im Jahre 1982 das Licht der Welt erblickt und im 21. Jahrhundert einen entscheidenden Anteil hat am Ausbau der heute in Amerika noch in den Kinderschuhen steckenden Kybernetiks oder mechanical brains, jener künstlichen Gehirne, die dem Menschen der Zukunft nicht nur bestimmte einzelne technische Arbeitsgänge, sondern einen beträchtlichen Teil seiner wissenschaftlichen Tätigkeit, klar herausgesagt seines Denkens, dienend abnehmen.

Es geht in allen Geschichten dieses Buches um die den Europäer erstaunende oder auch entsetzende Frage, die in der technisch-wissenschaftlichen Diskussion Amerikas bereits breiten Raum einnimmt: Ist es möglich, menschliches Bewußtsein auf Maschinen zu übertragen und auf diese Weise einen denkenden Robot herzustellen? Asimovs Zukunftsschau setzt voraus, daß das tatsächlich durchführbar ist; und er berichtet von einer Anzahl solcher denkenden und sogar sprechenden Maschinen und deren Schicksal während ihres Dienstes für den Menschen. Wir hören da die gemütvolle Geschichte eines achtjährigen Mädchens und des Robots Robbie, seines "mechanisierten" Kindermädchens - erfahren von der plötzlichen Hybris eines herrschsüchtigen Robots, der sich einbildet, mehr zu sein und mehr zu leisten als sein Schöpfer, der Mensch. Weiter erzählt Asimov andere geistreich ersonnene Robot-Abenteuer, in denen immer die Möglichkeiten und Grenzen des menschlichen Geistes mit dem künstlichen Denken dieser Zukunftsmaschinen in Konflikt geraten. Andere höchst aktuelle und umwälzende Probleme zukünftiger Technik und Psychologie werden überraschend einbezogen. Mit typisch angelsächsischem Humor werden die Konsequenzen, die sich aus der Existenz und dem Leistungsvermögen der Gehirnmaschinen ergeben, auch in den Bereich der politischen Wahlkämpfe hineingerückt. Diese Maschinen schützen so - in einer fernen Zukunft - die menschliche Gesellschaft vor allen Krisen und Schwächen.

Ein spannendes und ein aufregendes Buch.

KARL RAUCH VERLAG GmbH - DÜSSELDORF UND BAD SALZIG

[ DEA | 1952 (1. Auflage, 1.-2. Tsd.) | 242 S. | 20 x 13 | Ln m. farb. ill. SU - DM 10,80 / Kartoniert m. SU - DM 8,80 | Reihe "Rauchs Weltraum-Bücher" Band No. 4 - herausgegeben von Gotthart Günther ]

Inhalt:
  • Dr. Gotthard Günther: Einleitung (1952)
  • Einführung ("Introduction". 1950)
  • Robbie ("Robbie". Als "Strange Playfellow" in SUPER SCIENCE STORIES Sep 1940)
  • Runaround ("Runaround". ASTOUNDING Mar 1942)
  • Vernunft ("Reason". ASTOUNDING Apr 1941)
  • Erst den Hasen fangen! ("Catch that Rabbit". ASTOUNDING Feb 1944)
  • Ein Lügner ("Liar!". ASTOUNDING May 1941)
  • Kleiner verlorener Robot ("Little Lost Robot". ASTOUNDING Mar 1947)
  • Flucht ("Escape!". Als "Paradoxical Escape" in ASTOUNDING Aug 1945)
  • Beweismaterial ("Evidence". ASTOUNDING Sep 1946)
  • Der unvermeidliche Konflikt ("The Evitable Conflict". ASTOUNDING Jun 1950)
  • Dr. Gotthard Günther: Kommentar des Herausgebers. Die "zweite" Maschine" (1952).