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Autor Herbert J. Campbell
Titel Die unsichtbare Gefahr
Zukunfts-Roman
Verlag Rappen-Verlag GmbH
Goslar
Jahr 1953
Originaltitel Beyond the Visible
Originaljahr 1952
Übersetzer H. Ziehlke
Titelbild Fritz Gehrke, Goslar
Titelbild 2 Johnny Bruck
Nachdrucke
  • 1954: "UTOPIA Großband" # 11 · Erich Pabel Verlag, Rastatt · "Aus dem Englischen übersetzt von H. Zielke" · gekürzter Nachdruck · o. J. (November 1954) · 92 S. · Cover: Johnny Bruck. 
  • Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
    bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
    Daten zuletzt bearbeitet
    von
    Alfred Beha

    H. J. CAMPBELL
    [ Herbert (Bert) James Campbell (1925-1983) ]

    DIE UNSICHTBARE GEFAHR
    Zukunfts-Roman

    Menschenaugen unsichtbar: Dies ist eine Geschichte der Blindheit; nicht jener Blindheit, die an einem weißen Stock und mit schwarzer Brille einhergeht. Hier sehen wir eine Blindheit des Gemütes, des Geistes - eine Blindheit, die die Menschen hindert, die alles durchdringende Gefahr zu sehen, die sie umgibt und die sie ihrem Untergang zutreibt.

    Ein Mann versucht, die ganze Welt zu überzeugen - sein einziger Freund ist ein Mädchen und sie ist dazu verdammt, seine Pläne durchkreuzen zu müssen. Die Welt will nicht hören, sie ist zu sehr mit ihrer Eintagspolitik beschäftigt . . . Ein einziger Mann, der das Menschenaugen Unsichtbare sieht, ist alles, was zwischen Leben und Tod steht.

    Dieser Zukunftsroman ist ein echter Campbell, geladen von einer ungeheuren Dynamik, die den Leser, ob er will oder nicht, in seinen Bann zieht. Fedik, der den Tod des Präsidenten verursacht, ist zugleich der Mann, der die Menschheit vor der drohenden Vernichtung retten könnte, wenn - ja wenn es nicht einen Staatsicherheitsdienst, wenn es keine Sykisten und Somisten, keine Besitzgier, Engstirnigkeit und Ueberheblichkeit gäbe. Ergreifend in seiner menschlichen Dramatik ist das Schicksal jenes Mannes, der - durch Gefängnisse, "Sanatorien" und Folterkammern geschleift - doch den Glauben an sich selbst und seine Mission nicht verliert, bis ihm eine höhere Macht endgültig sein Ziel weist. Die Gestalten des Chirurgen Fedik, seines Assistenten Dick und der schwarzhaarigen Eily lassen den Leser mitfühlen, mitbangen, mithoffen. Wird es zur größten aller Katastrophen kommen, zur Vernichtung unseres Erdballes durch die Unvernunft und den Haß der Menschen? - oder wird dieses Furchtbare noch einmal an der Menschheit vorübergehen?

    Selten wird der Leser von einem Zukunftsroman derartig gefesselt sein, wie von diesem Werk H. J. Campbells, des Mitglieds der Königlichen Britischen Akademie der Wissenschaften, der mit diesem Roman der Menschheit unserer Tage ein Menetekel zurufen will. Ob sie es wohl versteht?

    Impressum: © 1953 by Rappen-Verlag, Goslar · Schutzumschlag: Fritz Gehrke, Goslar · Gesamtherstellung: Buchdruckerei W. Riedel KG., Menden/Sauerland.

    RAPPEN - VERLAG GMBH · GOSLAR

    [ DEA | 1953 | 284 S. | 19 x 13 | Farb. ill. Supronyl m. SU: DM 6,80 -- HLn m. SU ] +

    [ TG Katalog: 22 | ILLMER: 71 | Serowy # 203-1 | dnb+ ]

  • Die englische Originalausgabe erschien im November 1952 bei Hamilton & Co. (Stafford), London zunächst als Hardcover, und etwas später (eventuell auch zeitgleich) im Februar 1953 (?) als undatiertes, unnumeriertes Taschenbuch in der Reihe "Panther Books".

    Anmerkung zum Übersetzer:

  • Quelle für H. ZIEHLKE als Übersetzer ist Joachim Körber/Hermann Urbanek (siehe unten) und die Impressum-Angabe im UTOPIA-Großband.
    Im Buch, im HEYNE Lexikon und in der ILLMER Bibliographie ist der Übersetzer nicht genannt.

    Rezensionen / Materialien:

  • Hermann Urbanek: "H. J. Campbell" in: Joachim Körber (Hg.): "Bibliographisches Lexikon der utopisch-phantastischen Literatur" · Corian-Verlag, Meitingen · Lose-Blatt-Sammlung: 5. Erg. Lfg. März 1986 (mit Bibliographie von Joachim Körber):

    "... In BEYOND THE VISIBLE, das viele starke Parallelen zu Eric Frank Russels Klassiker SINISTER BARRIER aufweist, passiert bei einer am Präsidenten der USA durchgeführten Augenoperation ein Unfall, bei dem der Präsident stirbt und der Protagonist am Auge verletzt wird. Diese Verletzung bewirkt, daß er andere Wellenbereiche als zuvor wahrnehmen kann - und er entdeckt seltsame Kügelchen, Engergiesphären, die die Menschen umschweben und sie zu aggressiven Handlungen verleiten. Doch alle Versuche, diese Energiekugeln zu beseitigen, mißlingen, und der Krieg beginnt, der die Erde aus der Umlaufbahn wirft und in die Sonne stürzen läßt. Einigen wenigen Menschen gelingt mit einem Raumschiff die Flucht zum Mars."