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Serie Element 216 (Alan D. Smith) #1
Autor Alan D. Smith
(Walter Schwerdtfeger)
Titel Atomexplosion Kobalt
Zukunftsroman
Verlag Reihenbuch-Verlag GmbH
Frankfurt am Main
VerlagsNr. 186
Jahr 1954
Titelbild Rolf Wansart
Titelbild 2 Karl Stephan
Nachdrucke
  • 1959: "UTOPIA Zukunftsromane" Heft # 158 · Erich Pabel Verlag, Rastatt · o. J. (30. Januar 1959) · 62 S. · Cover: H. Albrecht (= Karl Stephan) 
  • Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
    bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
    Daten zuletzt bearbeitet
    von
    Alfred Beha

    ALAN D. SMITH
    [ Walter Georg Schwerdtfeger (*1901) ]

    ATOMEXPLOSION KOBALT
    [ Serie "Element 216" # 1 ]

    Der große Zukunftsroman

    "Als größten Kummer meines Lebens betrachte ich, daß ich der Welt geholfen habe, die Atombombe zu entwickeln" (Albert Einstein)

    Der Aufstand des Menschen, die Erhebung der Menschlichkeit gegen die übersteigerten Absichten der Großmächte, gegen Massenvernichtung und verblendete Schlagworte, das erscheint heute unmöglicher als der erste Flug zum Planeten Mars.

    Man denkt sich kaum noch etwas dabei, wenn man erfährt, daß ein Forscher seine Arbeit nicht abbrechen darf, weil es irgendeinem Staate nicht paßt, daß Entdeckungen unterbleiben könnten, die seine Macht steigern. Man denkt sich kaum noch etwas dabei, wenn Ingenieure und Wissenschaftler unter Druck gesetzt werden um an irgendeinem Projekt mitzuhelfen, das sie nicht billigen.

    "Zum Wohle der Menschheit" oder "Zur Erhaltung des Friedens", das sind so die Redensarten, mit denen ein Staat seine nachdrücklichen Unternehmungen zu begründen pflegt.

    Prof. Ernest Arbet, amerikanischer Atomphysiker, erkennt - und er ist nicht der einzige - in welchen verderblichen Dienst er seine Fähigkeiten stellt, wenn er weiter dazu beiträgt, immer wirksamere Vernichtungsmittel zu schaffen. Arbet zieht aus dieser Erkenntnis alle Konsequenzen, und er gerät dadurch mit seinem Staat in eine Auseinandersetzung, die furchbare Ausmaße annimmt. Ein Einzelner erhebt sich gegen die Anmaßungen der Regierung, ein Einzelner mahnt zur Besonnenheit, nicht weil er feige ist, sondern weil er erkannt hat, wohin das Spiel mit dem Feuer - besser gesagt, das Spiel mit den Elementen führt.

    Es wird der Regierung wohl gelingen, Prof. Ernest Arbet als Hochverräter zu bestrafen, weil er seinem besseren Wissen folgt. Besitzt Kriegsminister Baxter nicht genug Mut, nachdem sein Sohn durch ein Atombombenexperiment umkam, gegen weitere Unternehmungen dieser Art anzugehen?

    "Die Zukunft hat schon begonnen" stellte ein großer Journalist unserer Zeit fest, und wer den vorliegenden Zukunftsroman in die Hand nimmt, wird ebenfalls erkennen, daß wir in einer Gegenwart leben, die so erstaunlich und drohend wirkt, wie es noch vor wenigen Jahren als utopisch angesehen wurde. -

    REIHENBUCH-VERLAG GMBH. FRANKFURT AM MAIN - Frankfurt am Main und Zürich

    [ OA | 1954 | 255 S. | 19 x 13 | Farb. ill. Supronyl: DM 6,80 | Reihe "UTOPIA - Romane aus dem Jahre 2200" | mit Werbung für diese Reihe auf dem hinteren Buchdeckel | Titelbildentwurf: Rolf Wansart, Frankfurt am Main ] +

    [ TG Katalog-89 | Illmer-239 | Serowy # 1133-2 | ddb+ ]