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Serie Frank Stuart (Robertson) #10
Autor James Robertson
(Hans Geisler)
Titel . . . da hielt die Welt den Atem an . . .
Kriminal-Roman
Verlag Verlag Das Leihbuch
Dipl.-Kfm. Ernst u. Evertz KG., Rheydt
Jahr 1955
Originaltitel Grenztitel
Titelbild nach einem Filmfoto
Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
Daten zuletzt bearbeitet
von
Alfred Beha

JAMES ROBERTSON
[ Hans Geisler (1910-1993) · alias Stephan Hansen · alias Johann Jira · alias Michael van Zoorn ]

. . . DA HIELT DIE WELT DEN ATEM AN
[ Serie "Frank Stuart" # 10 ]
[ Kriminal-Roman mit up-Elementen ]

Wer jemals einen Kriminalroman des Frank-Stuart-Autors James Robertson gelesen hat, wird nach Lektüre dieses Werkes zu dem Ergebnis kommen müssen, es sei die beste Arbeit, die der Autor seinen Lesern vorgelegt hat. Natürlicherweise unterscheiden sich die Kriminalromane von James Robertson in vielfach angenehmer Weise von denen vieler seiner Kollegen, die meinen, durch eine Anhäufung brutaler und perverser Szenen die in einem Kriminalroman nun einmal notwendige Spannung forcieren zu müssen. James Robertson ist von jeher in seiner Art sauber gewesen und hat sich auch bis jetzt diese Eigenheit bewahrt, wobei er gerade mit diesem einzigartigen Roman den Beweis erbringt, Spannung und Sauberkeit können gleichzeitig auf einer Seite stehen. Damit findet er seine Freunde nicht allein bei den männlichen, sondern auch bei den weiblichen Lesern. Von jeher hat sich der Autor mit den seltsamsten Kriminalfällen der Welt befaßt und hierbei auf dem Gebiet des Kriminalromans jenen Blick in die Zukunft bewiesen, der einen Jules Verne im Hinblick auf die technische Entwicklung unserer Erde auszeichnete.

Seine 'Fälle' haben nämlich, sowohl in medizinischer als auch technischer Hinsicht, einen Sprung über die Gegenwart hinaus voraus. So behandelt er in diesem Roman ein ungeheures und unheimliches Kapitalverbrechen, das mit Hilfe einer primitiv nachkonstruierten 'Flying-Saucer' einer 'Fliegenden Untertasse' begangen wird und sich einerseits die Furcht vor den Lebewesen eines anderen Planeten, andererseits den absoluten Glauben daran zunutze macht. Es scheinen nicht viele in New York, dem Landeplatz der 'Flying Sauer', zu leben, die die Echtheit des Ereignisses zu bezweifeln wagen. Sogar der gewiegte Dr. Frank Stuart unterliegt dem in Szene gesetzten Blendwerk und kommt geradezu in tödliche Gefahren, als er sich als Mittelsmann zwischen den Erdenbewohnern und den Marsiten zur Verfügung stellt. Neben den undurchschaubaren Gestalten vom Mars spielt die entzückende Erdenbewohnerin Vivian Marley eine bedeutende, auch für Frank Stuart lange undeutbare Rolle. Überhaupt erlebt der Leser mit diesem Buch nicht nur jene Zeit, da die Welt den Atem anhält, sondern ist gezwungen, ehe die letzte Seite gelesen ist, von Zeit zu Zeit selber den Atem anzuhalten.

Impressum: © by Verlag Das Leihbuch · Dipl.-Kfm. Ernst u. Evertz · Mönchengladbach.

VERLAG DAS LEIHBUCH · ERNST U. EVERTZ · MÖNCHENGLADBACH

[ OA | o. J. (1955) | 287+1=288 S. (5-288) (3-4 = Vorwort/Klappentext) | 18,5 x 12,5 | Farb. ill. Supronyl m. SU | Reihe "Frank Stuart Kriminal-Romane" | Titelbild nach einem Foto des 20th Century-Fox Films "Der Tag an dem die Erde stillstand" ] +

Rezensionen / Materialien:

  • siehe "Frank Stuart" # 1: James Robertson: "Der grüne Schleier".

    (rechts unten: Filmprogramm)