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Autor Herbert Eggers
Titel Der Wettlauf mit dem Planeten - Oakur
Phantastischer Zukunftsroman
Verlag Anker Romanvertrieb
Eulenthal über Siegburg
VerlagsNr. 46
Jahr 1950
Titelbild Bernhard Witzsche
Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
Daten zuletzt bearbeitet
von
Alfred Beha

HERBERT EGGERS

DER WETTLAUF MIT DEM PLANETEN - OAKUR

Einen außergewöhnlichen Roman von hohem Reiz, voll technischer Wunder, unerhörter Spannung, aufgebaut auf neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen, bietet Herbert Eggers in diesem Buch. Ein deutscher Ingenieur wird von Menschen des Ura-Sterns, die die Erde besuchen, mitgenommen auf eine Weltraum-Forschungsfahrt. Er erlebt Unvorstellbares: Das Werden und Vergehen von Sternen, eine grandiose Fahrt durch Feuernebel, einen atemberaubenden Wettlauf mit Planeten, die durch den Weltenraum jagen, Begegnung mit seltsamen Lebewesen und die Wunder der weißen Ura-Stadt . . . Diese Erlebnisse und die Liebe zu einem Ura-Mädchen bestimmen die Zukunft des Ingenieurs.

Ein Roman, von dem man sprechen wird.

ANKER-ROMANVERTRIEB - EULENTHAL über SIEGBURG

[ OA | 1950 | 288 S. | 19 x 13 | Ln m. farb. ill. SU: DM 7,50 | Zeichnung: Bernh. Witzsche ]

[ Bloch² # 843 | TG Katalog-31 | Illmer-95 | Ehrig-Bestandskatalog # 11-47 (Mai 2009) | dnb ]

Rezensionen / Materialien:

  • Franz Rottensteiner in: Franz Rottensteiner / Michael Koseler (Hg.) "Werkführer durch die utopisch-phantastische Literatur" · Corian-Verlag, Meitingen · Lose-Blatt-Sammlung · 19. Erg. Lfg. April 1996:

  • " [ . . . ] Bruck erfährt, daß man auf Ura eine große Raumreise plant, wozu man die Erde als Zwischenstation benutzen will, denn die Raumfahrer müssen sich unterwegs ausruhen, da sonst die Raumkrankheit überhand nehmen würde. Ziel der Reise ist es, die Zukunft des eigenen Planeten zu erforschen, indem man Planeten aufsucht, die entsprechend älter sind, woraus sich auf die Entwicklung des eigenen Planeten schließen läßt. Das Raumschiff kann mit doppelter Lichtgeschwindigkeit fahren, doch erklärt der Autor, daß sich im Raum alle Systeme mit unglaublicher Geschwindigkeit bewegen - man steht bloß still und wartet, bis der Zielort vorbeikommt. [ . . . ]

    In einer Einleitung des Verlages wird Eggers mit Dominik verglichen und dem Roman eine "gänzlich neuartige Note" bescheinigt, weil er die Bewohner des Planeten als uns voraus darstellt, nicht bloß in der Technik, sondern auch im Denken und Handeln. Aber es ist eine recht einfältige Zukunft, die der Autor entwirft, beruhend auf eigenwilligen und nichtssagenden Erklärungen vom Aufbau der Materie und den Naturkräften. Genauso primitiv sind die Schilderungen der Planetenerscheinungen und der physikalischen Bedingungen auf anderen Planeten oder in Sonnen. [ . . . ] Und so märchenhaft wie die Technik sind auch die Gefühlsregungen der Ura-Bewohner, über deren soziale Organisation man gar nichts erfahrt. Sula erlebt eine Liebe auf den ersten Blick, die nicht einmal kitschig ist, da sie im Roman vielmehr gar nicht vorhanden ist, es wird nichts wirklich geschildert. Die technischen Beschreibungen sind flüchtig, unverständlich und unanschaulich, ein leeres Wortgeklingel ohne jede physikalische Grundlage. Die Handlung folgt wieder dem Muster der Besichtigung kosmischer Wunder, die bloß eine fade Abfolge von Kuriositäten sind, gewürzt mit naiven Abenteuern."

    (Franz Rottensteiner)