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Autor Rolf Hermes
(Verlagspseudonym: Paul Alfred Müller, Herwig Lieder und andere)
Titel Die Hölle am Amazonas
Abenteuerroman
Verlag Hermann Borgsmüller-Verlag
Münster/Westfalen
Jahr 1960
Originaltitel Grenztitel: Tarzanvariante (laut: Jörg Weigand + Utopica)
Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
Daten zuletzt bearbeitet
von
Alfred Beha
ROLF HERMES

Die Hölle am Amazonas

Abenteuerroman

An Hand alter aztekischer Bilderschriften brachte der Archäologe Professor Ray Ellis in Erfahrung, daß es im Amazonasbecken, und zwar im Mündungsgebiet des Juruena, Ruinen einer alten längst versunkenen Kultur geben sollte, die , nach den spanischen Eroberungskriegen um 1529 unter Cortes, von einem flüchtenden Stamm der Tenochas als neues Kulturzentrum aufgebaut worden waren. In der Hoffnung, wertvolle wissenschaftliche Funde zu machen, stellte seine Assistentin Doktor Ange Casta eine kleine Expedition zusammen, um der grünen Hölle ihr Geheimnis zu entreißen.

Im Tempel des Sonnengottes Huitzilopchtli, in dem die kleine Forschergruppe nur mit Mühe und durch einen unwahrscheinlichen Zufall dem Tode entging, macht der Abenteurer Herb Eggert eine ungewöhnliche Entdeckung. Zusammen mit dem Reiseschriftsteller Michael Johnsen und dem Aymara-Indianer Muzo zog er ein zweitesmal in die grüne Hölle. Nach aufregenden, spannenden Erlebnissen gelang es den drei Männern, ein vor Jahren begangenes Verbrechen zu klären und das Geheimnis des weißen Affen, dem die Mitglieder der kleinen Expedition ihre Rettung verdanken, zu lösen . . .

Ihr Hermann-Borgsmüller-Verlag - Münster/Westfalen

[ OA | o. J. (1960) | 256 S. | 18,5 x 12,5 | Farb. ill. Supronyl m. SU ] +

Der Hethke-Skodzik Roman-Preiskatalog (8. Auflage. 2003) listet 12 utopisch-phantastische Titel der mit 70 Bänden in den Jahren 1954-1964 im Hermann Borgsmüller Verlag in Münster erschienenen Abenteuer-Serie von Rolf Hermes auf.
Der obige Titel ist nicht darunter: er wird jedoch bei Utopica (und bei Jörg Weigand) als utopisch-phantastisch geführt mit dem Hinweis 'Tarzan-Variante'. Als Verfasser wird bei Utopica Paul Alfred Müller genannt. Das dürfte nicht zutreffen: bei Heinz J. Galle (SUN KOH ... Paul Alfred Müller. Leben und Werk. 2003) sind nur drei 'Rolf-Hermes-Romane' gelistet, die von Paul Alfred Müller alias Freder van Holk geschrieben wurden. 'Die Hölle am Amazonas' ist dort nicht genannt.
"'Die Hölle am Amazonas' schildert, wie ein bei einem Flugzeugabsturz überlebendes Kleinkind von Affen gerettet und aufgezogen und schließlich zu deren Anführer wird. (Ein Schelm, der dabei an 'Tarzan' denkt)." [ Jörg Weigand: "Das Phantastische als Spielelement. Im Leihbuch nach 1945 gibt es weitaus mehr Romane mit phantastischen Inhalten als bislang angenommen. Ein Zwischenbericht" in: QARBER MERKUR # 99/100 | EDFC, 2004 ]
Die Rolf-Hermes-Romane "waren wüste Abenteuerromane mit allen Ingredienzien des Genres, mit vergrabenen Schätzen der Inka und Khmer in uralten Ruinen, mit Piraten und Agenten, mit Supermenschen und vergessenen Reichen, Bücher also mit exotischem und utopischen Background" (H. J. Galle - zitiert nach Jörg Weigand's oben genannten Artikel).

(ab)