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Autor Richard Koch
Titel Die Erde geht nicht unter
Roman aus dem Jahre 2200
Verlag Reihenbuch-Verlag GmbH
Frankfurt am Main
VerlagsNr. 161
Jahr 1954
Titelbild Rolf Wansart
Nachdrucke
  • 1958: AWA Verlag, München (Reihe "Astron-Bücherei"). U.d.T. "Der drohende Stern". Ln m.SU, 8°, 233 S. 
  • Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
    bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
    Daten zuletzt bearbeitet
    von
    Alfred Beha

    R. KOCH [ Richard Koch (1895-1972!) alias H. C. Nulpe ]

    DIE ERDE GEHT NICHT UNTER

    Aus einer ungeheuren Explosion entstand unser Planetensystem, und die dabei freigewordenen Kräfte müssen sich über riesige Entfernungen bemerkbar gemacht haben.

    Immer wieder finden im Weltall Katastrophen statt, die neue Sternsysteme bilden oder bestehende System zugrunde richten und zerstören. Lassen sich jene kosmischen Vorgänge, durch die neue Weltenkörper entstehen (Supernova) nicht ebenso vorausberechnen wie das Erscheinen eines Kometen, wie der Eintritt einer Sonnenfinsternis?

    Dem Astronomen Jung gelingt von seiner Sternwarte aus die Vorausberechnung eines Supernova-Ausbruchs, eine Leistung, die in der ganzen Welt ungeheures Aufsehen erregen müßte, denn die vorherbestimmte Explosion findet in der Nähe des Sonnensystems statt, so daß auch auf der Erde gefährliche Strahlen-Einbrüche zu erwarten sind. - Aber die Welt hört nicht auf Jung. Ein Staatenbund allerdings macht sich das Wissen dieses Astronomen zunutze - die Nordasiatische Staatenunion. Die Führer dieses politischen Machtblocks wollen dafür Sorge tragen, daß sie es sind, die aus der drohenden Katastrophe ihren Nutzen ziehen.

    Hier geht es um das Schicksal der ganzen Erde, und wenn es auch zunächst nicht den Anschein hat, so sind doch viele Stellen an den Arbeiten und Forschungsergebnissen des deutschen Astronomen Jung interessiert, viele Kräfte sind hier am Werk. Die packende Handlung dieses Romans gipfelt in der Aufstellung einer Notstandsregierung über die gesamte Erde. Sind es Gewalthaber, die nur unter einem Vorwand außergewöhnliche Vollmachten an sich reißen wollen, oder sind jene Männer um das Wohl der Menschheit ehrlich bemüht, als sie ihre einschneidenden Maßnahmen durch Presse und Rundfunk bekannt geben lassen?

    "Die Erde geht nicht unter", der Titel dieses Zukunftsromanes sagt schon genug: Hier geht es um den Weiterbestand der ganzen Menschheit, hier kämpfen wenige, die wissend sind, gegen alle anderen, die unwissend sind, und daher einer vernichtenden Katastrophe nicht vorbeugen wollen.

    REIHENBUCH-VERLAG GMBH., FRANKFURT AM MAIN

    FRANKFURT AM MAIN UND ZÜRICH

    [ OA | 1954 | 254 S. | 19 x 13 | HLn mit farb. ill. Buchdeckel | Farb. ill. Supronyl m. SU: DM 6,80 | Reihe "UTOPIA - Romane aus dem Jahre 2200" | mit Verlagsprogramm dieser Reihe auf dem hinteren Buchdeckel ] +

    [ TG Katalog-55 | Illmer-154 | Serowy # 682-8 | ddb+ ]

    Rezensionen / Materialien:

  • H. J. Alpers: "Richard Koch. Eine Autorenbiographie". in: QUARBER MERKUR # 12 - Juli 1967.

  • zu den Lebensdaten von Richard Koch siehe die Anmerkungen nach dem Klappentext bei Koch's erstem Roman "Plan von Polaris".