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Autor Bruno S. Wiek
(Walter Troppenz)
Titel Der Krebs von New York
Kriminalroman
Verlag Paul Schlösser Verlag Braunschweig
Jahr 1949
Originaltitel Walter Troppenz: Der Krebs von New York
Originaljahr 1937
Titelbild Arno Bierwisch
Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
Daten zuletzt bearbeitet
von
Alfred Beha

BRUNO S. WIEK
[ Walter Troppenz (1897-?) ]

DER KREBS VON NEW YORK

[ Ein Greame Lorimer Kriminalroman ]

Ein unheimlicher Erpresser verbreitet unter den Finanzmagnaten von New York Furcht und Schrecken. Wer seiner Zahlung auf sehr hohe Summen nicht nachkommt, stirbt wenige Tage nach Ablauf der ihm gesetzten Frist an einer unheilbaren krebsartigen Erkrankung.

Dem mit der Kriminalpolizei verbündeten englischen Sportdetektiv will es lange Zeit nicht gelingen, dem gefährlichen Verbrecher auf die Spur zu kommen. Erst nachdem er selbst die Symptome einer plötzlichen krebsartigen Erkrankung am eigenen Körper verspürt und den ihm zugedachten Tod noch im letzten Moment abwehren konnte, kommt er seinem unheimlichen Gegner auf die Spur, der nach vielen abenteuerlichen Zwischenfällen in eine Falle gelockt wird, womit der rätselhafte Kriminalfall eine überraschende Aufklärung findet.

VERLAG PAUL SCHLÖSSER - BRAUNSCHWEIG

[ NA | 1949 | 308 S. | 20 x 13,5 | HLn m. ill. SU: DM 6,50 | mit Werbung für den (Greame Lorimer) Kriminalroman "Flucht aus dem Jenseits" von Bruno S. Wiek auf der hinteren Schutzumschlagklappe | Schutzumschlagentwurf: Arno Bierwisch ] +=

[ ddb+ ]

[ Bloch² (# 3392) und Illmer (Seite 278) notieren diese Ausgabe als Erstausgabe. Das ist falsch:
Die Erstausgabe ist erschienen im Jahr 1937 unter dem bürgerlichen Namen des Autors, Walter Troppenz, und dem gleichen Titel im Verlag Sauerberg, Hamburg: Ln., 326 S., Reihe "Kriminal-Romane" # 115. (ddb+)
(Robert N. Bloch: Bibliographie der Utopie und Phantastik 1650-1950 im deutschen Sprachraum. 2002: Achilla Presse, Hamburg-Giessen-Friesland)
Horst Illmer: Bibliographie Science Fiction & Fantasy Buch-Erstausgaben 1945-1995. 1998: Harrassowitz Verlag, Wiesbaden) ]

Rezensionen / Materialien:

  • Franz Rottensteiner in: Franz Rottensteiner / Michael Koseler (Hg.): "Werkführer durch die utopisch-phantastische Literatur". Corian-Verlag, Meitingen. Lose-Blatt-Sammlung. 21. Erg. Lfg. Nov 1996.

    "Die utopischen Elemente in diesem Roman sind zwar nur geringfügig, doch reichen sie aus, den Roman ganz und gar phantastisch erscheinen zu lassen . . .
    Die einzige technische Einzelheit im Roman ist das Radium, das auf geheimnisvolle übernatürliche Weise verschiedene Arten von Krebs . . . so schnell auslöst, wie man es nie beobachtet hat . . . Auch hat der Wissenschaftler das Radium so verändert, daß es nur Gammastrahlen aussendet . . .
    Handlung und Lösung sind einander an Unbeholfenheit und Naivität ebenbürtig. Schurke und Polizei wetteifern darin, einander an Umständlichkeit und schierer Dummheit zu übertreffen. Und in stilistischer Hinsicht ist der Roman dem Inhalt völlig angepaßt."
    (Franz Rottensteiner