16481648
Autor Rudolf Heinrich Daumann
Titel Dünn wie eine Eierschale
Roman
Verlag F. W. Glöckner Verlag, München
Jahr 1948
Originaltitel Dünn wie eine Eierschale
Originaljahr 1937
Titelbild Toni Zepf
Titelbild 2 Toni Zepf
Nachdrucke
  • 1937: Schützen Verlag, Berlin. HC, 362 S. - laut der Deutschen Nationalbibliografie 1936 - laut Bloch 372 S.
  • 1937: Schützen-Verlag, Berlin. Ln, 362 S. | o. J., 6.-10. Tsd. | o. J., 11.-15. Tsd. | o. J., 21.-30. Tsd., 362 S., Umschlag: Toni Zepf, Berlin.
  • 1941: Berliner-Verlags Anstalt, Berlin. HC.
  • 1943: Schützen-Verlag, Berlin. o.J. - etwa 1943 - Ill. Ppbd, 372 S., Ill: Toni Zepf. (leicht veränderter Text !?)
  • 1948: Verlag F. W. Glöckner & Co., München. (o. J., ca. 1947/1948). HLn / HLd / Kt m. ill. SU, 362 S. mit Vermerk "Copyright 1934 by Buch- und Tiefdruck GmbH, Berlin". Die Datumsangabe ist falsch: es muß heißen: "1937"!!
  • 1975: "HEYNE SF classics" TB # 3431. 220 S.
     
  • Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
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    Daten zuletzt bearbeitet
    von
    Alfred Beha

    RUDOLF HEINRICH DAUMANN [ 1896-1957 ]

    DÜNN WIE EINE EIERSCHALE

    Roman

    [ statt des fehlenden Klappentextes eine zeitgenössische Rezension:

    "In der Schule haben wir es gelernt. Später haben wir uns nie mehr Gedanken darüber gemacht. Die Erdschale ist tatsächlich dünn wie eine Eierschale. Darunter brodeln die Feuer. Wenn die Vulkane spucken, sterben manchmal ganze Städte wie Pompeji starb.
    Dünn wie eine Eierschale ist die Haut der Erde. Daumann hat einen Roman daraus gemacht, dem nichts fehlt: Das Exotische nicht, das Wild-Phantastische, angenehm Gruselige - und nicht die wissenschaftliche Begründung. Denn Daumann ist nicht nur ein effektvoller Erzähler, er ist auch ein Wissenschaftler. Er schwafelt nicht, er packt. Er schreibt zwar eine Utopie, aber wer im Atomzeitalter lebt, hält es auch nicht mehr für unmöglich, daß jemand die Erde aufsticht.
    Und dieses Buch, das schon bei seinem ersten Erscheinen Reihen-Auflagen erlebte, wurde vor der Endeckung der Atombomben geschrieben."

    ("Frankfurter Neue Presse" um 1950 - Quelle: Verlagsankündigung auf der Rückseite des Schutzumschlag von "Patrouille gegen den Tod" im Delta-Verlag (1950) mit Verlagswerbung für eine Ausgabe von "Dünn wie eine Eierschale" im Delta-Verlag (361 S., gebunden, DM 5,80, 50. Tausend). Diese Ausgabe konnte nicht verifiziert werden. Möglicherweise beziehen sich die Angaben auf die Glöckner-Nachkriegs-Ausgabe - gleiche Seitenzahl, gleicher Preis). ]

    F. W. GLÖCKNER & CO. - MÜNCHEN

    [ NA (erste Nachkriegs-Ausgabe) | o. J. (1946/1948) | 361+1=362 S. | 18,5 x 12,5 | HLdr / Leinen m. SU: DM 5,80 | Gedruckt in Fraktur | Copyright 1934 by Buch- und Tiefdruck GmbH, Berlin. US-E-167 Bernhard Funck Verlag, München. Druck: Max Schmidt & Söhne, München | mit Vermerk: "Rudolf H. Daumann, geb. 2. November 1897 in Waldenburg/Schl., gegenwärtiger Wohnsitz Potsdam ] +=

    [ Das untere Cover gibt einen Auszug der Rundum-Illustration von Toni Zepf der Schützen-Verlag-Ausgabe von etwa 1943 wider. Diese Ausgabe hat im Impressum die Copyright Angabe "1937". Sie ist später erschienen, vermutlich um 1943. Gedruckt in Antiqua und der Text leicht verändert: bei dieser Ausgabe wurde - wohl aus politischen Gründen - der englische Lord, mit dessen Yacht die Fahrt nach Südamerika unternommen wird, durch einen italienischen Marchese ersetzt, ]

  • Laut Bloch (# 697) ist die Erstausgabe im Jahr 1937 unter dem Titel "Dünn wie eine Eierschale. Ein Roman" im Schützen-Verlag, Berlin erschienen. (372 S.)
    Die Deutsche Bibliothek (Nationalbibliografie) gibt für diese Ausgabe das Erscheinungsjahr 1936 und 362 Seiten an.
    Vermutlich ist "1937" und "362 Seiten" korrekt!

  • 1934 als Jahr der Erstausgabe im Verlag Glöckner, München wird im web-Katalog des Antiquariats Krupka angegeben.

  • Im Katalog des Antiquariats Krikl, Österreich ist dazu angemerkt:
    "Die Ansicht, das Buch sei bereits 1934 im Münchner Glöckner Vlg. erschienen, dürfte vermutlich durch einen fehlerhaften Copyright-Vermerk (1934 statt 1937) in der nach dem Krieg in eben diesem Glöckner Vlg. erschienenen Neuausgabe entstanden sein."

  • Die älteste mir vorliegende Ausgabe (Schützen-Verlag, 21.-30. Tsd.) hat den Vermerk: "Copyright 1937 by Schützen-Verlag G.m.b.H., Berlin SW 68. Druck: Buch- und Tiefdruck Gesellschaft mbH ( !!! ), Berlin SW 68."
    (ab)

    Rezensionen / Materialien:

  • Franz Rottensteiner / Michael Koseler (Hg.): "Werkführer durch die utopisch-phantastische Literatur". Corian-Verlag, Meitingen. Lose-Blatt-Sammlung.

  • Franz Rottensteiner: "Rudolf Heinrich Daumann" in: Joachim Körber (Hg.): "Bibliographisches Lexikon der utopisch-phantastischen Literatur". Corian-Verlag, Meitingen. Lose-Blatt-Sammlung: 11. Erg. Lfg. Okt 1987 (mit Bibliographie von Uli Kohnle).

    "Daumanns erster SF-Roman war 'Dünn wie eine Eierschale' (1937), einer jener Romane, in denen sich die allzeit beliebte Gestalt des verrückten Wissenschaftlers . . . ein Geologe, Dr. Utrusque . . . tummelt . . . der, vermutlich aus Rache wegen der Ablehnung und Verspottung seiner Vulkantheorien durch die Wissenschaft, eine Reihe von Vulkanausbrüchen inszeniert . . . Die Ursprünge der Machtmittel Utrusques bleiben einigermaßen mysteriös, ebenso das eigentliche Ziel seiner Anschläge, aber der Roman ist flott erzählt, halbwegs spannend und durchaus lesbar."
    (Franz Rottensteiner