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Autor Rudolf Aberle
Titel Menschen vom anderen Stern
Verlag Paulus Verlag Recklinghausen
Jahr 1950
Titelbild Rudolf Graf von Schall
Titelbild 2
Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
Daten zuletzt bearbeitet
von
Alfred Beha

RUDOLF ABERLE  [ *1915 ]

MENSCHEN VOM ANDEREN STERN

Sensationsmeldungen jagen durch die Presse der ganzen Welt: "Planet Venus schießt Flieger ab!" - "Leuchtende Raketen über Schweden!" - "Fliegende Untertassen über Nordafrika!". Seit Ausgang des zweiten Weltkrieges häufen sich diese Meldungen. Was ist Wahres daran? - Voraussichtlich sehr wenig. Überreizte Menschen, die es besonders im letzten Krieg gelernt haben, unheilerwartend nach dem Himmel auszuschauen, sehen in den simpelsten Sternschnuppen "leuchtende Untertassen" oder ferngesteuerte Raketen, die hinter dem "eisernen Vorhang" abgeschosssen oder von Mars oder Venus als wissenschaftliche Versuchsraketen geschickt worden sind.

Unsere technische Entwicklung ist inzwischen so weit fortgeschritten, daß es bald möglich ist, mit ferngesteuerten Raketen zum Mond aufzusteigen oder sie als zweiten Mond um die Erde kreisen zu lassen. Von selbst ergibt sich daher die Frage: Leben auf den anderen Planeten unseres Sonnensystems oder auf den anderen Planeten der hundertmilliarden Sonnen unseres Milchstraßensystems ebenfalls Menschen? Zahlreiche Wissenschaftler sagen: "Ja, diese Möglichkeit ist vorhanden." Andere wieder bestreiten das.

Wenn jedoch auf fernen Planeten Menschen wohnen, ist es durchaus möglich, daß diese unserer technischen Entwicklung weit voraus sind. Es ist auch denkbar, daß sie sich nach Gestalt und Aussehen grundlegend von uns unterscheiden. Würden wir uns heute wundern, wenn plötzlich ein Weltraumschiff mit fremden Menschen auf der Erde landen würde?

Wie eine solche Landung erfolgen könnte, ist in diesem utopischen Buch in einer spannenden Handlung dargestellt.

Lesealter ab 13 Jahre. Illustrationen und Schutzumschlag von Moritz Graf von Schall - R.

PAULUS VERLAG - RECKLINGHAUSEN

[ OA | 1950 | 276 S. | 18,5 x 14,5 | Ln m. Deckelvignette, farbigem Kopfschnitt u. farb. ill. SU: DM 6,80 | Schutzumschlag, Deckelvignette und 12 ganzseitige schwarz-weiß Illustrationen von Moritz Graf von Schall | Jugendbuch: ab 13 J. | mit Verlagswerbung ] +=

[ Es gibt eine Ausgabe von 1950 mit abweichendem Schutzumschlag (siehe Coverabbildung unten) ]

[ Bloch # 3 | Illmer-20 | TG Katalog-9 | Serowy # 4-1 | ddb+ ]

Rezensionen / Materialien:

  • Franz Rottensteiner in: Franz Rottensteiner / Michael Koseler (Hg.): "Werkführer durch die utopisch-phantastische Literatur". Corian-Verlag, Meitingen. Lose-Blatt-Sammlung: 36. Erg. Lfg. Aug. 2002.

    "Wie die Romane C. S. Lewis ist das wenig bekannte Buch Menschen vom anderen Stern vor allem eine Affirmation des christlichen Glaubens, das selbst einen Vertreter einer atheistischen Menschenwelt im Kosmos zu überzeugen vermag; freilich erscheint die Art, wie die Botschaft vermittelt werden soll, meist rührend hilflos.
    Wenig ins Gewicht fällt daneben, daß der Autor auch in naturwissenschaftlicher Hinsicht sehr kuriose Behauptungen aufstellt, die ihn als Ignoranten ausweisen. So soll das Klima auf dem Heimatplaneten der außerirdischen Besucher wunderbar ausgeglichen sein, weil die Anziehungskraft der Neuen Welt beträchtlich größer als die der Erde ist, und sie daher eine größere stärkere Luftschicht an sich gebunden hat. Und obwohl die Sonne stärker leuchtet, wird es nie unerträglich heiß.
    Der Autor glaubt auch nicht an die Relativitätstheorie oder hat noch nichts von ihr gehört, denn er behauptet kühn, dass die Geschwindigkeit eines Lichtstrahls, der von einem mit Lichtgeschwindigkeit fliegenden Raumschiff ausgeht, sich der Raumschiffgeschwindigkeit einfach addiert."
    (Franz Rottensteiner