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Autor John Wyndham
(John Wyndham Parkes Lucas Beynon Harris)
Titel Die Triffids
Utopischer Roman
Verlag Süddeutscher Verlag GmbH, München
Jahr 1955
Originaltitel The Day of the Triffids (1951: GB)
Revolt of the Triffids (1952: USA)
Originaljahr 1951
Übersetzer Hubert Greifeneder
Titelbild 2 Ernst Litter
Nachdrucke
  • 1) 1960: "HEYNE-Bücher" TB # 39 · (gekürzte) genehmigte TB-Ausgabe (gekürzt um etwa 20%) · 190 S. · Cover: Ernst Litter.
    Das erste SF-Taschenbuch im Heyne-Verlag (Folgeauflagen wurden als # 3001 eingeplant: diese # 3001 ist aber nie erschienen).
  • 2) 1969: "HEYNE SF" TB # 3134 · NA von 1 · 192 S. · Cover: Atelier Heinrichs & Bachmann | 2. Auflage: 1971 | 5. Auflage: 1976 | 6. Auflage: 1978 | 7. Auflage: 1980.
  • 3) 1983: "HEYNE Bibliothek der Science Fiction Literatur" TB # 27 · NA von 1 · 223 S. · Cover u. Innenill.: John Stewart.
  • 4) 1983: Auszug in "HEYNE SF" TB # 4000: Wolfgang Jeschke (Hg.): "25 Jahre Science Fiction & Fantasy · Das Lesebuch".
  • 5) 1988: "Unterwegs in der Welt von morgen" HC # 107 · Verlag Das Beste, Stuttgart · enthält: Wyndham: "Die Triffids" (Seite 7-189) und van Vogt: "Expedition der Space Beagle" · NA von 1.
  • 6) 1989: in "HEYNE Jubiläumsband" TB # 37 · NA von 1 (enthält: Wyndham: "Die Triffids" · Heinlein: "Die Zeit der Hexenmeister" · Harrison: "New York 1999" · Oliver: "Brüder unter fremder Sonne" und Bond: "Lancelot Biggs' Weltraumfahrten").
  • 7) 2006: Verlag Heinrich und Hahn, Frankfurt am Main · Erste vollständige ungekürzte Ausgabe in überarbeiteter Übersetzung · Nach der Übersetzung von Hubert Greifeneder überarbeitet von Inge Seelig · HC m. SU · 261 S.
  • 8) 2012: "Meisterwerke der SCIENCE FICTION" Heyne TB # 52875 · NA von 7 · 03/2012 · mit einem Vorwort von M. John Harrison · 304 S. · (auch als eBook lieferbar)
    "Einer der großen Klassiker der Science Fiction und zugleich einer der bedeutendsten Katastrophenromane des 20. Jahrhunderts. Mit Sinn für Spannung und realistische Details schickt John Wyndham den Leser durch ein apokalyptisches Szenarium, das überaus aktuelle Züge trägt: Der Mensch hat rücksichtslos in die Natur eingegriffen - und die Natur wendet sich gegen ihn."
     
  • Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
    bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
    Daten zuletzt bearbeitet
    von
    Alfred Beha

    JOHN WYNDHAM
    [ John Wyndham Parkes Lucas Beynon Harris (1903-1969) ]

    DIE TRIFFIDS

    Wird die Menschheit noch einmal davonkommen? Oder hat sie sich mit ihrem künstlichen Satelliten selbst ihr Grab geschaufelt? Hat sie in den Triffids, diesen wandernden Pflanzen mit dem tödlichen Giftstachel, ihren eigenen Tod gezüchtet?

    Diese Triffids, unvorstellbar scheußliche Gewächse, gezüchtet allein ihres hochwertigen Öles, also des Verdienstes wegen, sind ein Symbol der Gefahren, die der Mensch in sich selbst trägt. Und das Problem, das dieser kühne Roman unerschrocken anpackt, ist das Problem aller Zivilisationen, aller Technik. Sowie der Mensch ändernd in die Natur eingreift, liefert er sich ihrer Überlegenheit, die er erst im Lauf seiner Entwicklung glaubte gebrochen zu haben, wieder aus. Er verfällt ihrem Dämon gleichermaßen wie seinem eigenen.

    Nur noch dienende Arbeit und Besinnung auf seine eigenste Würde können ihn retten.

    Dieser Roman hat das Problem völlig in dichterische Form verwandelt: ihm Spannung verliehen, eine Eindringlichkeit, die bis zum logischen Ende aushält. Es ist ein Buch unserer Zeit: Anklage und Warnung sind in ihm, aber es gibt auch der Hoffnung Raum.

    Impressum: © 1955 by Süddeutscher Verlag GmbH München · Titel der englischen Originalausgabe: "The Day of the Triffids" · Deutsch von Hubert Greifeneder.

    SÜDDEUTSCHER VERLAG · MÜNCHEN

    [ DEA | 1955 | 314 S. | 19 x 12,5 | Ockerfarbiger Leinenband m. Rückentitel u. farb. ill. SU: DM 7,80 | mit 3 Seiten Verlagswerbung ] +=

    [ TG Katalog-107 | Illmer-284 | Serowy # 1339-1 | ddb+ | dlbh-rk # 3-4.1956 (Mai/Juni 1956) ]

    Cover 2:

  • links oben: Ernst Litter
  • rechts oben: Atelier Heinrichs & Bachmann
  • links unten: John Stewart
  • rechts unten: ? (Verlag Heinrich & Hahn)

  • Erstmals erschienen als 6-teiliger Fortsetzungsroman im amerikanischen Magazin COLLIER'S - beginnend mit der Ausgabe vom 06 Jan 1951. Eine überarbeitete Buchausgabe - der die deutsche Übersetzung zugrundeliegt - erschien im gleichen Jahr im Verlag Michael Joseph, London. Die Originalversion wurde 1952 unter dem Titel "Revolt of the Triffids" bei Popular Library, New York publiziert.

  • "Die Nacht der grünen Blitze kommt über die Menschheit und entfesselt Unheil, Grauen, nie gekannte Gewalten und neue, rettende Kräfte. Die Vision der Stadt London, durch die plötzlich nur noch Blinde tappen, verfolgt von 'denkenden' und mordenden Pflanzen ist atembeklemmend. Dieses zermürbende Hoffen auf Amerikas Hilfe, die nie kommen wird, denn auch die Neue Welt ist erblindet und ihre Städte ergrünen und verfallen - das geht einem nach bis in den Schlaf."
    "John Wyndhams Visionen stehen nicht weit hinter denen Huxleys und Orwells zurück." (Frankfurter Allgemeine)
    "Dieses utopische Thema ist von einer fast unheimlichen Aktualität und zieht den Leser völlig in seinen Bann, denn es ist vom Autor geistreich mit allerlei Problemen ausstaffiert worden, die die Menschheit nach dem geglückten Vorstoß in den Weltraum bewegen." (Freie Presse, Bielefeld)

    (Quelle: Verlagsanzeige in TRANSGALAXIS # 5 - 1958)

    Rezensionen / Materialien:

  • Ulrich Blode: "Der Tag der Triffids" in: "phantastisch!" # 27 (Ausgabe 3: 2007) · Verlag Achim Havemann, Hitzacker · (S. 52-56).

  • Florian Marzin in: Franz Rottensteiner / Michael Koseler (Hg.): "Werkführer durch die utopisch-phantastische Literatur" · Corian-Verlag, Meitingen · Lose-Blatt-Sammlung · 3. Erg. Lfg. Nov 1989.

  • Alpers, Fuchs, Hahn (Hg.): "Reclams Science Fiction Führer" · 1982: Philipp Reclam jun., Stuttgart · (S. 465).

  • "st" in "Das Leihbuch" # 06.1957:

    "Ein utopischer Roman - von tieferer Bedeutung. Die Triffids sind eine künstliche Züchtung von fleischfressenden Pflanzen. Sie ist das Ergebnis jahrelanger, intensiver Forschung und man gewinnt aus ihnen ein sehr kostbares Öl. Aber was als Bereicherung der Menschheit gedacht ist, wächst sich zu einem Schrecken aus. Die Natur läßt sich nicht vergewaltigen; versucht man es dennoch, ist sie immer noch gewaltiger als der Mensch. Die fleichfressenden, sich schnell vermehrenden Triffids sind nämlich mit einem tödlichen Giftstachel bewehrt, der erbarmungslos seine Opfer unter den Menschen sucht. Der Mensch, indem er die von Gott gesetzen Grenzen nicht erkennt, erliegt seiner eigenen Schöpfung. - Aber sind wir nciht überall und in vielerlei Beziehung von diesen höchst gefährlichen Triffids bedroht? Sind wir schon zu müde geworden, um den Kampf gegen sie aufzunehmen? Wyndhams Buch ist mehr als ein utopischer Roman, es ist ein Ruf an die Zeit, an uns."