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Autor Arlon Brando
(Verlagspseudonym: Gerhard Friedrich M. Basner, Hans E. Ködelpeter)
Titel Die Tigerpranke
Roman
Verlag Merceda-Verlag, Albachten b. Münster i. W.
Jahr 1958
Originaltitel Grenztitel
Titelbild nach einem Filmfoto
Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
Daten zuletzt bearbeitet
von
Hans-Jürgen Kelkel

ARLON BRANDO  [ Verlagspseudonym ]

DIE TIGERPRANKE

Unter dem Sternenhimmel Kaliforniens spielt sich im Dunkel der Unterwelt ein erbarmungsloser Kampf ab. Scheinbar harmlose Geschäftsleute sind dabei, sich gegenseitig umzubringen. Es geht um eine große Menge Rauschgift, die ein in der Gaskammer 'verstorbener' Gangster als Vermächtnis hinterließ.

In dieses Inferno von Habgier, Tücke und Gewalt gerät Larry Mathews, der seine Stellung als Professor an einer kalifornischen Universität aufgab, um unerkannt ein Buch, an dem er schreibt, in aller Ruhe fertigzustellen. Doch aus der erhofften Ruhe und der Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Problemen wird nichts, weil Larry sich fortan ständig seiner Haut wehren muß, wenn er überleben will.

Vielleicht verdankt er es letztlich aber nur dem Eingreifen des bekannten Privatdetektivs Clark Hilton, daß dieser Machtkampf der Gangster nicht auch zugleich sein Ende wird. Indes sind Larry und Clark Hilton gemeinsam in der Lage, sich erfolgreich zu wehren, und sogar selbst zum Angriff überzugehen. Die Gangster sehen sich nun bedrängt und versuchen, sich durch den Einsatz tückischer und brutaler Mittel ihrer Widersacher zu entledigen. Doch Clark Hilton und Larry Mathews lassen jetzt nicht mehr locker. Aber erst im Dschungel des fernen Borneo gelingt es ihnen, dieses mörderische Kapitel in der Geschichte der Verbrechen aufzuklären.

MERCEDA-VERLAG - ALBACHTEN b. MUNSTER / WESTFALEN
[ Verlagsgruppe Hermann Borgsmüller, Münster i. W. ]

[ OA | o. J. (1957-1959) | 254+1=255 S. | 18,5 x 12,5 | Farb. ill. Supronyl ] +

[ Hethke/Skodzik 9.2007-410 (ohne up-Hinweis) | ddb- ]

[ "Eine andere derartige Romanreihe unter Verlagspseudonym erschien zwischen ca. 1957 und 1960: Die 'Arlon Brando'-Romane kamen im Merceda-Verlag heraus, der zur Borgsmüller-Verlagsgruppe gehörte.

Der (Roman Preis-) Katalog verzeichnet keinen Titel mit utopisch-phantastischem Inhalt, was in diesem Fall nur heißen kann, dass die insgesamt unter diesem Pseudonym erschienenen 75 Romane bislang noch nicht auf ihren Inhalt geprüft wurden. Auf Anhieb konnten drei den Phantastik-Sammler interessierende 'Arlon Brando'-Titel gefunden werden:

  • 'Camp in der Hölle' beschreibt ein ähnliches Schicksal wie bereits bei 'Rolf Hermes: Die Hölle am Amazonas' , das Tarzansyndrom.

  • 'Im Tal des schnellen Todes' schildert die Entdeckung einer geheimnisvollen Pflanze in Afrika, die gute Menschen heilen kann, schlechte Menschen aber tötet und ihre Leichen verschwinden lassen kann.

  • In 'Die Tigerpranke' wird die Herstellung künstlicher, extrem süchtig machender Drogen vorweggenommen."

    (Jörg Weigand: "Das Phantastische als Spielelement. Im Leihbuch nach 1945 gibt es weitaus mehr Romane mit phantastischen Inhalten als bisher angenommen. Ein Zwischenbericht".
    in: QUARBER MERKUR # 99/100. 2004: EDFC, Passau. ]

    Titelbild: Film-Fotomontage mit Barbara Valentin aus "In der Hölle ist noch Platz" von 1961 (Deutschland/Türkei) und Jean Marais. (HK)

    (rechts unten: Filmprogramm)