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Autor Arlon Brando
(Verlagspseudonym: Gerhard Friedrich M. Basner, Hans E. Ködelpeter)
Titel Camp in der Hölle
Roman
Verlag Merceda-Verlag, Albachten b. Münster i. W.
Jahr 1958
Originaltitel Grenztitel
Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
Daten zuletzt bearbeitet
von
Alfred Beha

ARLON BRANDO  [ Verlagspseudonym ]

CAMP IN DER HÖLLE

Heia Safari! schallt der Ruf durch den Dschungel. Aber die Stimme Mark Delurs enthält Mißtrauen. Und das mit Recht. Die schöne Lady Hasley ist im Urwald des afrikanischen Kontinents verschollen. Sie muß gefunden werden, denn das ist wichtig für Mister Rogers Erbe. Manche wünschen das Gegenteil, und so ist die erste Expedition schon gescheitert.

Indessen erlebt die "weiße Göttin" Mira-Moa wilde Abenteuer unter naturgewaltigen Stämmen des schwarzen Kontinents. Den Löwen zum Freund, gefährliche Vipern zum Feind, so durchstreift sie die Welt der Wildnis. Näher und näher rückt das Verderben, bis Haß und Gewalt aufeinanderprallen und sich in den Schlupfwinkeln dämonischer Bestien ein hartes Gefecht liefern. Es geht um mehr als um Geld und Gut; es geht um das große Abenteuer und die Leidenschaft des Forschergeistes. CAMP IN DER HÖLLE ist der spannende Roman für harte Männer!

MERCEDA-VERLAG | ALBACHTEN b. MÜNSTER / WESTFALEN
[ Verlagsgruppe Hermann Borgsmüller, Münster i. W. ]

[ OA | o. J. (1957-1959) | 256 S. | 18,5 x 12,5 | Farb. ill. Supronyl ]

[ Hethke/Skodzik 9.2007-409 (ohne up-Hinweis) | ddb- ]

[ "Eine andere derartige Romanreihe unter Verlagspseudonym erschien zwischen ca. 1957 und 1960: Die 'Arlon Brando'-Romane kamen im Merceda-Verlag heraus, der zur Borgsmüller-Verlagsgruppe gehörte.

Der (Roman Preis-) Katalog verzeichnet keinen Titel mit utopisch-phantastischem Inhalt, was in diesem Fall nur heißen kann, dass die insgesamt unter diesem Pseudonym erschienenen 75 Romane bislang noch nicht auf ihren Inhalt geprüft wurden. Auf Anhieb konnten drei den Phantastik-Sammler interessierende 'Arlon Brando'-Titel gefunden werden:

  • 'Camp in der Hölle' beschreibt ein ähnliches Schicksal wie bereits bei 'Rolf Hermes: Die Hölle am Amazonas' , das Tarzansyndrom.

  • 'Im Tal des schnellen Todes' schildert die Entdeckung einer geheimnisvollen Pflanze in Afrika, die gute Menschen heilen kann, schlechte Menschen aber tötet und ihre Leichen verschwinden lassen kann.

  • In 'Die Tigerpranke' wird die Herstellung künstlicher, extrem süchtig machender Drogen vorweggenommen."

    (Jörg Weigand: "Das Phantastische als Spielelement. Im Leihbuch nach 1945 gibt es weitaus mehr Romane mit phantastischen Inhalten als bisher angenommen. Ein Zwischenbericht".
    in: QUARBER MERKUR # 99/100. 2004: EDFC, Passau. ]