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Autor Rolf Hermes
(Verlagspseudonym: Paul Alfred Müller, Herwig Lieder und andere)
Titel Flugsand
Abenteuer-Roman
Verlag Hermann Borgsmüller-Verlag
Münster/Westfalen
Titelbild Johnny Bruck
Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
Daten zuletzt bearbeitet
von
Hans-Jürgen Kelkel

ROLF HERMES

Flugsand

Abenteuer-Roman

Über den Dächern von Aleppo hat heiße Mittagsglut alles Leben zur Ruhe gebracht. Nur Professor Morro arbeitet fieberhaft im Laboratorium an der genialen Erfindung chemischer Verbindungen, die im Wüstensand fruchtbares Land werden lassen und den Hunger für immer aus der Welt verbannen.

Aber noch einer arbeitet an einem Plan. Es ist der skrupellose Diplomatenspion Lisieux, der über die außergewöhnlich schöne Ariane, die etwas vernachlässigte Frau des Professors, einen Weg zu Morros Geheimdokumenten sucht.

Die Wüste lebt, die Fäden reichen von Damaskus und Paris über die Wasser des Euphrat, hinein in das vom Wüstensturm umtobte Versuchscamp der Wissenschaftler. Ob der Omar von Aleppo oder der durchtriebene Mustafa, sie alle sind sich Feind, wenn es um das große Geschäft des Lebens geht. In dem gefährlichen Gestrüpp von Geheimnissen, Leidenschaften und Rebellionen nimmt dieses spannende Abenteuer seinen Lauf.

Ihr HERMANN-BORGSMÜLLER-VERLAG - MÜNSTER / WESTF.

[ OA | o. J. (1954-1964) | 244 S. | 18,5 x 12,5 | Farb. ill. Supronyl ] +

[ "In 'Flugsand' geht es um die Fruchtbarmachung der Sahara, um den Hunger in der Welt zu bekämpfen. Gerade der letzte Titel 'Flugsand' verleitet zu Spekulationen, wer von den als 'Rolf Hermes' bekannten Schreibern ihn verfasst haben könnte. Die Wahl fällt fast automatisch auf Paul Alfred Müller, der ähnliche Themenstellungen in seinen Romanen außerhalb der Sun-Koh-Serie des Öfteren aufgegriffen hat; und auch der Stil ähnelt dem von Müller. Leider fehlt jeglicher Hinweis, ob diese Vermutung bestätigt werden könnte. Die ansonsten genaue Bibliographie von H. J. Galle führt den Roman nicht auf, dennoch ist denkbar, dass die Unterlagen dazu verloren gegangen sind. Die stilistische Ähnlichkeit zu anden Romanen P. A. Müllers bleibt in jedem Fall verblüffend."
(Jörg Weigand: "Das Phantastische als Spielelement. Im Leihbuch nach 1945 gibt es weitaus mehr Romane mit phantastischen Inhalten als bislang angenommen. Ein Zwischenbericht" in: QUARBER MERKUR # 99/100. 2004: EDFC, Passau.) ]