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Autor Ernst Frebel
Titel Ein Marsmond verschwindet
Kiminalroman
Verlag Düsseldorf: Drei V Verlag
Jahr 1951
Titelbild nach einem Filmfoto
Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
Daten zuletzt bearbeitet
von
Alfred Beha

ERNST FREBEL  [ 1877-1957 ]

EIN MARSMOND VERSCHWINDET
Utopisch-phantastischer Kriminalroman

Der weißhaarige Gelehrte, Professor Longfellow, sprach im großen Saal des Atlantik-Klub über das Thema: "Der rote Planet in Erdnähe. Der ewige Frieden durch den Mars gesichert." Der Professor führt aus: "Glückseliger Aspekt! So stellt sich endlich die große Drei verheißungsvoll zusammen."

Weiter erklärte er die Kampfstellung der Planeten zu einander: Mars, Jupiter und Venus. In den nächsten Tagen stehe Mars der Erde sehr nahe und dann geschehe das große Wunder. Von den geheimnisvollen Strahlen des roten Planeten werde ein Zauber die ganze Erde verwandeln. Sie werde ein neues Gesicht erhalten, ja die Menschen würden in ihrem Denken und Tun eine Wandlung erfahren. Wird sich die Prophezeiung des Gelehrten erfüllen? Der Berichterstatter der Daily Mail hat dem Vortrag beigewohnt und ist nun auf dem Weg zu seiner Zeitung.

Unterwegs erlebt er, wie eine Dame von einem Unbekannten überfallen wird. Sein Eingreifen rettet wohl das Leben der Dame, die Allan nach vollbrachter Tat bittet, in ihrem schweren Lincoln Platz zu nehmen. Und durch die von ihm Gerettete erfährt Allan folgendes: In der Nacht um zwei Uhr werde das Haus in der Wilmorestreet 13 einstürzen.

Die ablaufende, abenteuerliche Handlung wird zu einer märchenhaften Schau in die Zukunft der technischen Entwicklung, ein verhängnisvoller Zusammenhang von kosmischen Kräften des Himmels und der Erde zeigt der vorliegende Roman in einer Sprache, der das Zeugnis ausgestellt werden muß, sie ist fließend, und eine atemlose Spannung geht durch das ganze Werk.

Eine wunderschöne Frau aber verhindert durch ihr mutiges Eingreifen eine Katastrophe von ungeheurem Ausmaß.

DREI V-VERLAG - DÜSSELDORF

[ OA | 1951 | 248 S. | 18,5 x 12,5 | HLn m. farb. ill. Deckelbild | mit Werbung für Kriminalromane von Ernst Frebel auf dem hinteren Buchdeckel ]

[ Illmer-106 | Kalbitz/Kästner # 1784 | dnb- ]

Titelbild:

  • nach einem Filmfoto mit Dave Willock und Alan Ladd aus "Chicago Deadline" von 1949 (USA).
  • In Deutschland/Österreich als "Todesfalle von Chikago" 1950/1951 gelaufen. (HK)