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Autor Erich Dolezal
Titel Alarm aus Atomville
Verlag Österreichischer Bundesverlag
VerlagsNr. 25
Jahr 1956
Titelbild J. Steindl
Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
Daten zuletzt bearbeitet
von
Alfred Beha

ERICH DOLEZAL [ 1902-1990 ]

ALARM AUS ATOMVILLE

Eine unterirdische Atomstadt im hohen Norden Kanadas ist der Schauplatz des neuen Buches von Erich Dolezal.

Der junge Reporter Anderson kommt durch merkwürdige Vorfälle in Berührung mit Professor Omen, dem Leiter von Atomville, und erlebt nun, welche Möglichkeiten die Atomwissenschaft hat.

Professor Omen aber wagt in seiner Vermessenheit und in der Überschätzung menschlichen Könnens Versuche, deren negativer Ausgang jedem Einsichtigen klar sein muß. In den geheimnisvollen Homo X1 glaubt er endlich, ein Opfer für seine Experimente gefunden zu haben. Aber der Gelehrte wird sich schließlich auf eine wahrhaft tragische Art seiner Grenzen bewußt. Atomville kommt in höchste Gefahr. Da zeigt es sich, daß Homo X1 für diesen Augenblick gerüstet ist. Atomville wird gerettet.

Der Verfasser hat aus den geheimnisumwitterten Problemen der Atomforschung eine spannende Erzählung geschaffen.

ÖSTERREICHISCHER BUNDESVERLAG · WIEN

[ OA | 1956 | 166+2=168 S. | 20,5 x 13,5 | Halbleinen m. Deckelvignette u. Schutzumschlag aus papierhinterlegter Silberfolie: DM 5,80 | m. 4 schwarz/weiß Illustrationen auf Tafeln von Kurt Röschl (siehe: Retro-Futurismus.de) ]

[ TG Katalog-27 (1957) | Illmer-90 (1956) | Serowy # 304-6 (1957) | onb+ (1956) | dnb+ (~1956) ]

Rezensionen / Materialien:

  • Klaus W. Pietrek in: Franz Rottensteiner / Michael Koseler (Hg.): "Werkführer durch die utopisch-phantastische Literatur". Corian-Verlag, Meitingen. Lose-Blatt-Sammlung. 17. Erg. Lfg. Aug 1995.

    "«Alarm in Atomville» ist ein in jeder Hinsicht talentloser, sehr geschwätziger Roman und vermittelt ein äußerst naives Bild nicht nur der Protagonisten (in Sprache und Verhalten allesamt unnatürliche Klischeebilder ohnegleichen), sondern auch der beschriebenen Technik. Die begeisterte Erläuterung des technischen und wissenschaftlichen Potentials, insbesondere der Nuklearenergie, stand deutlich im Vordergrund der Absichten des Autors, doch kommt Dolezal über eine fast völlig kritiklose Anbeterei völlig überzogener Wissenschaftsphantasien nicht hinaus, dabei öfter die Grenze zur unfreiwilligen Lächerlichkeit überschreitend."
    (Klaus W. Pietrek