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Serie Klaus Tannert (Scheer) #9
Autor Klaus Tannert
(K.H.Scheer)
Titel Brennpunkt Algier
Abenteueroman
Verlag Engelbert Pfriem Verlag
Wuppertal-Küllenhahn
Jahr 1956
Originaltitel Grenztitel | zbV-Vorläuferserie
Titelbild nach einem Filmfoto
Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
Daten zuletzt bearbeitet
von
Hans-Jürgen Kelkel

KLAUS TANNERT
[ Karl-Herbert Scheer (1928-1991) ]

BRENNPUNKT ALGIER
[ Serie "Klaus Tannert" # 9 ]

Abenteuerroman

In Nordafrika brennt es! Tannert ist trotzdem gezwungen, in den Hexenkessel Algier hineinzufliegen. Die dort sitzenden internationalen Gangster sind gesetzlich unantastbar, weshalb sie gefährlicher sind als alle anderen Gruppen mit denen Tannert schon zu tun hatte. Diese Menschen schrecken vor nichts zurück!

Während im Sand der Wüsten und in den steinigen Hochebenen des Atlas die Panzermotoren dröhnen und schwerbewaffnete Truppeneinheiten nicht minder stark bewaffnete aufständische Eingeborene jagen, wird Tannert gezwungen, einen Kampf auszufechten, der sich hinter den Kulissen der internationalen Geschehnisse abspielt und der deshalb härter, gefährlicher und skrupelloser ist, als der offene Kampf.

Brennpunkt Algier wird von den Nerven des Lesers sehr viel verlangen, zumal es in diesem neuen Klaus Tannert kaum eine Szene gibt, die sich im Hexenkessel Algier nicht schon wirklich ereignet hat.

ENGELBERT PFRIEM VERLAG - WUPPERTAL-KÜLLENHAHN

[ OA | o. J. (1956) | 254+1=255 S. | 18,5 x 12,5 | Farb. ill. Supronyl m. SU | Titelbild nach einem Foto aus dem Paramount Film "Die Hölle der Südsee" | mit Verlagswerbung für "Der 6. Kontinent" ]

[ Hethke/Skodzik 9. Aufl. 2007-457 (ohne up Hinweis) | ddb+ ]

[ "Brennpunkt Algier" wurde im Jahr 1956 wegen "Jugendgefährdung" indiziert. ]

Materialien / Rezensionen:

"Von manchem Sammler übersehen oder verschmäht: Die Abenteuerserie, die Karl-Herbert Scheer unter dem Pseudonym "Klaus Tannert", bzw. als sein eigener Koautor unter "Rolf Torak", in den Jahren 1954-1957 im Wuppertaler Pfriem-Verlag veröffentlicht hat.
Als reine Abenteuerserie ausgewiesen und so gut wie gar nicht mit utopisch-phantastischen Elementen ausgestattet, sind diese Romane in Handlungsverlauf und Personenbeschreibung echte Vorgängertitel zur später berühmt gewordenenen Uto-Krimi-Serie "Zur besonderen Verwendung" und gehören als solche zweifelsfrei in jede einschlägige Kollektion.
Obwohl die ersten Bände vom Verlag auf dem Cover mit dem Hinweis "Für Jugendliche unter 18 Jahren verboten" versehen wurden oder vielleicht gerade deswegen, wurden sie von der Bundesprüfstelle sofort nach Erscheinen indiziert."

(Jörg Weigand: "Das Phantastische als Spielelement. Im Leihbuch nach 1945 gibt es weitaus mehr Romane mit phantastischen Inhalten als bisher angenommen. Ein Zwischenbericht." in: QUARBER MERKUR - Franz Rottensteiners Literaturzeitschrift für Science Fiction und Phantastik # 99/100. 2004: EDFC, Passau.)

Titelbild: nach einem Filmfoto mit Lynne Overman aus "Typhoon" von 1940 (USA). In Deutschland als "Die Hölle der Südsee" 1955 gelaufen. (HK)