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Autor Johann Jira
(Hans Geisler)
Titel Nur wer die Hölle kennt . . .
Ein magischer Roman
Verlag Rappen-Verlag GmbH
Goslar
Jahr 1953
Originaltitel Grenztitel
Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
Daten zuletzt bearbeitet
von
Alfred Beha

JOHANN JIRA
[ Hans Geisler (1910-1993) · alias James Robertson · alias Stephan Hansen · alias Michael van Zoorn ]

NUR WER DIE HÖLLE KENNT
[ Reihe "Der magische Roman" # 1 ]

Ein magischer Roman, der das seltsame Schicksal eines jungen Mannes unserer Tage schildert. Er befaßt sich leichtsinnigerweise mit schwarzmagischen Versuchen und gerät dadurch - mit der Liebe zu einem Engel im Herzen - in die Fallstricke eines dämonisch schönen, aber grundschlechten, teuflischen Weibes. Beinahe wäre es um ihn geschehen gewesen; doch Liebe ist stärker als Haß, immer wird zum Schluß, nach urewigen kosmischen Gesetzen, das Gute über das Böse triumphieren.

Ein Roman, der den Leser aufwühlt und ihm einen Blick auf die Gipfelhöhen und in die schauerlichen Abgründe der menschlichen Seele vermittelt.


Magie - ein Wort, dessen tiefere Bedeutung nur wenigen bekannt ist. Und doch ist alles um uns herum "magisch", insbesondere unser eigenes Denken, Fühlen und Wollen. Wir Menschen stehen auf schmalem Felsengrat, links das Reich des Bösen, der Vernichtung, rechts die Regionen des Lichtes und der ewigen Verklärung.

Die Höllenfahrt des Dieter Corten und sein sieghafter Aufstieg sind symbolisch für die Tragödie des Wesens Mensch, sind eine Manifestierung des erschütternden Dramas, das sich in unser aller Herzen abspielt.

Johann Jira ist kein Romanschriftsteller im althergebrachten Sinne des Wortes. Er ist ein Wissender, der manchen seiner Leser die Binde von den Augen reißen und ihnen zurufen möchte: "Seht, Brüder und Schwestern, welch ungeheuren Kräfte in eurer eigenen Brust ruhen! Benutzt sie zu eurem und eurer Mitmenschen Glück!"

Ein Roman, - und doch auch wiederum kein Roman; erfüllt von atemberaubender Spannung von der ersten bis zur letzten Seite. Möge der Leser bei Dingen, die er nicht kennt und versteht, immer bedenken, dass schon der alte Shakespeare gesagt hat: Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als sich unsere Schulweisheit träumen lässt. Und hat nicht auch ein Wolfgang von Goethe einen "Faust" geschrieben?

Unsere Zeit ist nicht ärmer geworden an Wundern und übersinnlichen Ereignissen aller Art, nur schließen viele davor die Augen und sagen dann: "Ich sehe nichts". Sind nicht jeder Schlag unseres Herzens, jedes Erwachen am Morgen, jede Geburt und jeder Tod Wunder, die uns zurufen: "Mensch, sei vorsichtig bei der Anwendung des Wortes 'unmöglich'!?"

RAPPEN-VERLAG · GOSLAR

[ OA | 1953 | 19 x 13 | Farb. ill. Supronyl m. SU | Reihe "Der magische Roman" # 1 ]

[ Roman Preiskatalog: 9. Auflage (2007), S. 473 (up) | ddb- ]

Rezensionen / Materialien:

  • Jörg Weigand: "DAS PHANTASTISCHE ALS SPIELELEMENT · Im Leihbuch nach 1945 gibt es weitaus mehr Romane mit phantastischen Inhalten als bislang angenommen · Ein Zwischenbericht" in: "Quarber Merkur" # 99/100 · Franz Rottensteiners Literaturzeitschrift für Science Fiction und Phantastik · 2004: edfc, Passau:

  • "Während also das Gros der utopisch-phantastischen Leihbücher der Science Fiction angehören, sind im Bereich des Unheimlichen nur sehr wenige Leihbuchtitel erschienen, die noch dazu sehr selten und demzufolge auch sehr gesucht sind: In der Serie 'Die unheimlichen Bücher' von John Friderici sind drei Bücher erschienen . . .

    Ebenso gesucht wie die 'John Friderici' Bände sind die zwei in der Reihe 'Der magische Roman' erschienenen Bände von Johann Jiri 'Nur wer die Hölle kennt' und 'Der große Schönheitszauber'. Hinter dem Pseudonym 'Johann Jiri' steckt Hans Geisler (1910-1993), ein bereits vor dem Zweiten Weltkrieg erfolgreicher Schreiber, der nach der Leihbuchzeit lange Zeit Chefredakteur einer Esoterikzeitschrift im einschlägigen Freiburger Bauer-Verlag war."

    Cover und Klappentext wurden von Lars Dangel zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!