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Autor Vicky Busom
(Günter Dönges)
Titel Mein Henker hatte blondes Haar
Detektivroman
Verlag Alka Verlag Köln-Deutz
Jahr 1956
Originaltitel Grenztitel
Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
Daten zuletzt bearbeitet
von
Alfred Beha

VICKY BUSOM
[ Verlagspseudonym · Autor hier: Günter Dönges (1923-2001) · alias Stuart Webbs · alias Jeff Briester (VP) ]

MEIN HENKER HATTE BLONDES HAAR

Ein wahnsinniger Mörder treibt in der Millionenstadt New York sein Unwesen und vernichtet seine Opfer mittels eines Todesstrahls.

... und irgendwo lauern grausame Augen!

Feierabend in New York. Aus den Warenhäusern und Büros, aus Fabriken und Wolkenkratzern drängen sich Millionen müder Menschen und ziehen wie ein geschlagenes, trauriges Heer dicht an dicht durch die engen Steinschluchten der Straßen. - Da, plötzlich irgendwo eine Bewegung gleich einem Strudel im schmutzigen Wasser! Ein Aufschrei! Wahllos hat der Tod einen herausgegriffen.

... und irgendwo lauern grausame Augen!

Doch in Coney-Island drehen sich die Karussells. Aus tausend Lautsprechern dudeln die neuesten Schlager. Ausrufer schreien sich die Kehlen wund, und die Menschen lachen dazu, vergessen das Morgen. Sie halten sich in den Armen, haben glückliche Augen und lutschen an ihrem Eiskrem. - Da, plötzlich irgendwo eine Bewegung! Ein Aufschrei! Wieder griff der Tod sinnlos zu.

... und irgendwo lauern grausame Augen!

Die Fälle häufen sich, und die Ärzte stehen vor einem Rätsel. Niemals läßt sich die Todesursache eindeutig ermitteln. Die medizinische Kunst erklärt achselzuckend den Bankerott (!). Doch die rätselhaften Todesfälle gehen weiter. - Da stellt sich durch einen Zufall heraus, daß es keine Krankheit, sondern hundsgemeiner Mord ist.

... und irgendwo lauern grausame Augen!

Blutgierig wie eine Raubkatze packt der Mörder zu und peinigt die Millionenstadt New York. Die Menschen verlieren die Nerven vor hysterischer Furcht. Mütter halten ih(r)e Kinder zuhause und wagen nicht mehr, einkaufen zu gehen. Erpressungen werden zur Alltäglichkeit. Die Polizei ist machtlos.

... und irgendwo lauern grausame Augen!

In nervenzerreißender Jagd treiben zwei Privatdetektive den Täter in die Enge. Tollkühn und aufopfernd ist ihr Kampf mit der unheimlichen Bestie und führt sie hart an den Rand des Grabes.

Der spannendste Vicky-Busom-Roman!

ALKA-VERLAG · KÖLN-DEUTZ

Impressum: ALKA-Verlag W. Kreitlow, Köln-Deutz, Gotenring 14 · Gesamtherstellung: W. Riedel KG., Menden (Sauerland).

[ OA | o. J. (~1955/1956) · 269 S. (7-269) | 18,5 x 12,5 | Farb. ill. Supronyl ] +

[ Roman Preiskatalog: 9. Auflage (2007), S. 517 (ohne up) | Jörg Weigand: "Das Phantastische als Spielelement · Im Leihbuch nach 1945 gibt es weitaus mehr Romane mit phantastischen Inhalten als bislang angenommen · Ein Zwischenbericht" in: "Quarber Merkur" # 99/100 (2004: EDFC, Passau) (als up) | Kalbitz/Kästner # 0785 (ohne up) ]

Materialien / Rezensionen:

  • Jörg Weigand: "Das Phantastische als Spielelement ...":
    "Einer der am häufigsten indizierten Leihbuchautoren ist der Erfinder der BUTLER PARKER-Serie Günter Dönges. Dieser Krimi-Vielschreiber hat sich in fast allen Genres getummelt. Nicht alle seiner Pseudonyme sind bislang geknackt, einige müssen und können ihm allerdings mit sehr großer Wahrscheinlichkeit zugeordnet werden, etwa JEFF BRIESTER und VICKY BUSOM.
    Unter ersterem Decknamen erschien mit phantastischem Einschlag der Krimi "Vergangenheit rächt sich" (Dörner, 1955); unter letzterem sind hier "Mein Henker hatte blondes Haar", "Playboy" und "Rendezvous mit dem Satan" (alle drei Alka-Verlag Köln, ca. 1956-58) zu vermerken."

  • Werner G. Schmidtke: "Der Autor Günther Dönges oder: Ein Spezialist für Heft-Humor" · 1998: "Der Romanheft-Sammler" Artus-Verlag, Zürich · Broschüre · 30 S.
    (Darin werden allerdings weder das Pseudonym VICKY BUSOM noch die genannten Romane erwähnt.)

    Die Scans wurden von Lars Dangel zur Verfügung gestellt. Danke!