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Autor Harald Grau
Titel Der unvollendete Auftrag
Roman
Verlag Triga-Verlag, Rheydt/Rhld.
VerlagsNr. 58
Jahr 1955
Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
Daten zuletzt bearbeitet
von
Alfred Beha

HARALD GRAU

DER UNVOLLENDETE AUFTRAG

So unglaublich das erscheint, was der Autor in diesem Roman behandelt - er verbürgt sich für die Wahrheit, sowohl was das Geschehen im vergangenen Weltkrieg als auch den Sachverhalt betrifft.

In diesem Roman geht es um die während des letzten Krieges gefundenen Weissagungen des großen Propheten, der "Zunge Allahs", die, wie verlautet, Geschehnisse bis in die heutige Zeit und darüber hinaus enthalten. Die Geheimdienste aller kriegführenden Mächte hatten ihre besten Agenten angesetzt, um in den Besitz dieser aufgefundenen Weissagungen zu gelangen. Dem entgegen stand die Anweisung des Großmuftis von Jerusalem, hinter dem die gesamte islamische Welt und ein bestorganisierter Spionageapparat standen, daß die Weissagungen keinesfalls in die Hände einer kriegführenden Macht geraten dürften.

Dieser Großeinsatz beweist nahezu endgültig, welche Bedeutung man den mysteriösen Weissagungen beimaß, und macht sie nur noch geheimnisvoller. Sie gelangen nämlich in Verfolg der Großaktion in die Hände des britischen und amerikanischen Geheimdienstes, wurden jedoch vor der endgültigen Übersetzung wieder in die Hände des Islams gebracht, wobei der deutsche Agentenführer Pierre Blanc eine nicht unerhebliche Rolle spielte.

Harald Grau schrieb hiermit seinen aufsehenerregendsten und geheimnisvollsten Roman, der einem Dokumentarbericht gleichkommt.

Impressum: © Triga-Verlag, Rheydt/Rhld. · Verlags-Nr. 58 · Gesamtherstellung: Wilhelm Flören KG., Rheydt/Rhld.

MITCHELL ROMAN im TRIGA-VERLAG · RHEYDT / RHLD.

[ OA | o. J. (~1952-55) | 287+1=288 S. | 18,5 x 12,5 | Farb. ill. Supronyl ] +

Rezensionen / Materialien:

  • "Dass gerade der Spionageroman Raum für phantastische Elemente bietet, weiß der heutige Leser und Sammler nicht zuletzt seit James Bond. In der Leihbuchzeit war das nicht anders. So etwa bei der Serie um den Geheimagenten "777 Ned Baxter" ("Das geheimnisvolle Testament", "Der Tod läuft Amok" u. a., erschienen im Imma-Verlag, Hattingen), bei Oberst i. G. Horch ("Die Gelbe Spinne", Verlag W. Riedel, Menden/Sauerland), bei "James West" (d. i. hier "Joe Juhnke"; "Doppelagenten" bei Feldmann-Verlag, Marl-Hüls), "Roy Marcus" (d. i. der bekannte SF-Autor "Thomas R. P. Mielke"; "Achtung - Sperrzone" im Balowa-Verlag, Balve/W.) oder "Harald Grau", Autorenschaft bislang unklar ("Der unvollendete Auftrag", Triga-Verlag Rheydt/Rhld.)."

    (Jörg Weigand: "DAS PHANTASTISCHE ALS SPIELELEMENT · Im Leihbuch nach 1945 gibt es weitaus mehr Romane mit phantastischen Inhalten als bislang angenommen · Ein Zwischenbericht" in: "Quarber Merkur" # 99/100 · Franz Rottensteiners Literaturzeitschrift für Science Fiction und Phantastik · 2004: edfc, Passau).

  • Kurt Löffler: "Spionageromane als Leihbücher" in: "Der Romanheft-Sammler" # 19 · August 2000.

    "Die zweite Reihe, die ich hier vorstellen möchte, stammt von dem Autor Harald Grau. Ob es sich dabei um ein Pseudonym handelt oder der wirkliche Name des Autors wiedergegeben wurde, ist nicht bekannt. Die Bücher sind im Triga-Verlag, Rheydt/Rhld. oder im Verlag Das Leihbuch, Ernst u. Evertz KG, Rheydt, erschienen:
    • Helden des Gegner (Triga · # 48)
    • Die Rote Spinne (Triga)
    • Die Spionin von Vercors (Triga)
    • Nächtliches Phantom (Triga)
    • Der unvollendete Auftrag (Triga)
    • Der Mann ohne Nerven (Triga)
    • Patrioten oder Verräter (Triga)
    • Der Kommissar von Bazas (Das Leihbuch)
    • Die unsichtbare Kolonne (Das Leihbuch)
    • Der Fall Napoléon (Das Leihbuch)
    Fast alle Romane spielen im besetzten Frankreich zur Zeit des II. Weltkrieges und haben die Kriegsspionage mit all ihren Facetten als Thema. Immer wieder taucht auch das Thema des "Collaborateurs" auf und die Motive seines Handelns: ist er Vaterlandsverräter oder Patriot? . . . In den jeweiligen Büchern wird dargestellt, dass es sich hier um einen Roman nach Tatsachen handelt und authentisches Agentenmaterial Verwendung fand. Wie dem auch sei, eines haben alle hier aufgelisteten Spionageromane gemeinsam: Sie sind sehr spannend geschrieben und heute noch durchaus lesbar."

  • Von den aufgeführten Titeln dürfte nur der von Jörg Weigand geoutete Titel "Der unvollendete Auftrag" utopisch-phantastische Elemente aufweisen.