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Autor Dan Shocker
(Jürgen Grasmück)
Titel Im Kabinett des Grauens
Kriminalroman / Grusel-Krimi
Verlag Rekord-Verlag, Viersen 1
Jahr 1974
Originaltitel Grenztitel
Titelbild Rudolf Sieber-Lonati
Nachdrucke
  • 1968: "Silber-Krimi" Heft # 781: "Im Kabinett des Grauens · Grusel Krimi Nummer drei · Zauberkreis-Verlag, Rastatt · 63 S.
  • 1971: "Silber Grusel-Krimi" (Neuauflage) Heft # 3 · Neuauflage von # 781.
  • 1973: "Zauberkreis Taschenbuch" # 3: "Im Kabinett des Grauens" · Zauberkreis-Verlag, Rastatt · 160 S. · Cover: R. S. Lonati
  • 1980: "Zauberkreis Taschenbuch" # 40: "Im Kabinett des Grauens · 3. Grusel-Schocker aus den klassischen Tagen des PSA mit Larry Brent" · Zauberkreis-Verlag, Rastatt · 160 S. (Neuauflage von TB # 3 unter neuer Nummer) · Cover: R. S. Lonati.
  • 1981: "Larry Brent · Unheimliche Grusels von Dan Shocker" Heft # 3: "Im Kabinett des Grauen" · Neuauflage von SK # 781 bzw. SGK # 3 · Zauberkreis-Verlag, Rastatt · mit dem Titelbild von R. S. Lonati.
  • 1998: in "Larry Brent Classic" # 1: "Im Kabinett des Grauens" (enthält die LARRY BRENT Romanhefte # 1: "Das Grauen schleicht durch Bonnards Haus", # 2: "Die Angst erwacht im Todesschloß", # 3: "Im Kabinett des Grauens" und # 4: "Der Dämon mit den Totenaugen") · Blitz-Verlag, Windeck · Paperback · 352 S. · Cover: R. S. Lonati.
  • 2005: in: "Dan Shockers Larry Brent" # 002: "Dämonenaugen" (enthält die komplett neu überarbeiteten Romanhefte # 3 und # 4) · Blitz-Verlag, Windeck · Paperback · 288 S. · mit Originalcover des 1990 verstorbenen Künstlers R. S. Lonati (Rudolf Sieber-Lonati) und mit Innenillustrationen von Patrick Hachfeld.
  • 1993: Der "Geisterwaldkatalog" (Band # 1) notiert noch eine Fanpublikation: "Dan Shocker Sonderband" (enthält: SKG # 1-3 und die "Macabros" Heftromane # 1 und 2, sowie Titellisten u. a.) · Paperback · 342 S. 
  • Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
    bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
    Daten zuletzt bearbeitet
    von
    Alfred Beha

    DAN SHOCKER
    [ Jürgen Grasmück (1940-2007) · alias Jay Grams ]

    IM KABINETT DES GRAUENS
    [ Serie "Larry Brent" # 3 ]

    Mit starrer Miene streift der Henker die blutfarbene Kapuze über; der zum Tode verurteilte Massenmörder Derry Cromfield wird unter den Galgen geführt. Seine Lippen zucken, seine Stirn ist schweißüberströmt. Jäh schreit er auf.

    "Harold Perkins, der Henker seiner Majestät! Ich werde mich rächen, ich werde mich bitter rächen - rächen . . . "

    Der Schrei verstummt, Cromfield ist tot.

    Und doch lebt er weiter in Mister Cromfields Wachsfigurenkabinett.

    Tom Riggins verspürt es am eigenen Leibe, als Cromfield Rechte plötzlich einen spitzen Dolch zückt.

    Impressum: Alle Rechte dieser Ausgabe beim Rekord-Verlag, 406 Viersen 1 · Gesamtherstellung: Falter-Verlag Buschkamp KG, 406 Viersen 1.

    REKORD-VERLAG · VIERSEN

    [ NA | o. J. (1974) | 255+1 = 256 S. | 18 x 12,5 | Farb. ill. Supronyl: DM 12,80 ++ Paperback/Taschenbuch | Reihe "Rekord-Krimi / Rekord Kriminal Roman" ] +

    [ Die Bücher sind in 2 unterschiedlichen Versionen aufgelegt worden: Als (Billig)-Taschenbücher für Kaufhäuser und als Leihbücher (die letzten ihrer Art - nachdem 1973 BEWIN als letzter der großen Leihbuch-Verlage - aufgegeben hatte).

    Insgesamt sind in der "Dan Shocker" Reihe des Rekord Verlags in den Jahren 1974/1975 12 Titel erschienen. Die drei Bücher "Draculas Liebesbiß", "Die Treppe ins Jenseits" und "Im Todesgriff der Schreckensmumie" werden zwar in verschiedenen (Romanheft)-Katalogen genannt, sind jedoch niemals erschienen. ]

    Rezensionen / Materialien:

  • Marcel Bieger: "Raumschlacht und Raumbarriere · Einige Aspekte des Science-Fiction-Leihbuchs und seiner Inhalte" in: H. J. Alpers (Hrsg.): "SCIENCE FICTION ALMANACH 1983" · 1982: Arthur Moewig Verlag, Rastatt ("Moewig Science Fiction" TB # 3603):

  • "In den siebziger Jahren gerieten dann beim REKORD-Verlag in Viersen DAN SHOCKER-Romane in die LEIHBÜCHER. Es handelte sich dabei um Nachdrucke der Heftserie von J. Grasmück, die mindestens bis 1976 verlegt wurden. Damit dürfte REKORD mit sehr großer Wahrscheinlichkeit der letzte tätige LEIHBUCH-Verlag gewesen sein."

  • Jochen Bärtle: "Grusel, Grüfte, Groschenhefte · Der deutsche Grusel-Heftroman von 1968 bis 2008 · Eine Serienübersicht zum 40-jährigen Jubiläum" · 2008: BOD Books on Demand, Norderstedt · GGG-Sachbuch · Paperback · 405 S. · mehr Infos dazu (und zur Serie) auf der webseite "groschenhefte.net":

  • Jochen Bärtle charakterisiert die Serie "Larry Brent" dort so (Seite 73-106):

    "Larry Brent war der erste aller "Geisterjäger". Mit ihm und seinem geistigen Vater, Dan Shocker (Jürgen Grasmück), hatte am 23.07.1968 der deutsche Grusel-Heftroman seinen Anfang genommen . . .

    Dieser Autor, Jürgen Grasmück, hatte bis zu diesem Zeitpunkt hauptsächlich Science Fiction-Romane geschrieben, wobei auch hier eine erste Tendenz zu gruseligen Romanen zu beobachten gewesen war . . .

    Larry Brent war ein FBI-Agent . . . der Psychoanalytischen Spezial Abteilung (PSA) . . . eine auch im Verlauf der Serie sehr blass gebliebene Organisation . . . die immer dann Ermittlungen übernimmt, wenn die konventionellen Methoden der Behörden aus aller Welt versagen, und es gilt, skrupellosen Wissenschaftlern entgegenzutreten oder mysteriöse Vorkommnisse zu klären . . .

    Larry Brent ist unter der Deckbezeichnung X-Ray-3 der beste und erfolgreichste Agent der PSA . . . zu seinen Markenzeichen gehören eine Laser-Pistole (Sonderanfertigung für die PSA) und ein Ring, mit dessen Hilfe er jederzeit mit der Zentrale und seinem Chef, dem blinden Emphaten David Gallun (X-Ray 1) Kontakt aufnehmen kann. Der Ring meldet durch Bio-Impulse über Satellit auch an die Zentrale, wo sich sein Träger aufhält und in welchem Gesundheitszustand er sich befindet . . .

    Larry Brent benutzt u. a. auch einen roten Lotus Europa, der mit allerlei technischen Finessen ausgestattet ist . . .

    Diese teilweise eng an die JAMES BOND-Filme angelegte Konstellation sollte auch in den kommenden Jahren noch oft kopiert, aber praktisch nie wieder derart erfolgreich erreicht werden . . .

    Die Geschehnisse werden so erzählt, daß sie sich zumindest im Rahmen der eben fiktiven Geschichte dann doch wenigstens pseudo-wissenschaftlich erklären ließen.

    Erst im Lauf der Zeit und mit zunehmenden Erfolg wurde das Einsatzfeld von Larry Brent und der PSA erweitert. Von größenwahnsinnigen Wissenschaftlern und machthungrigen Gewaltverbrechern ging es erst langsam auch in Richtung Magie, Parapsychologie, Geister und Dämonen . . .

    Allerdings wird man wegen der technischen, oftmals an Science Fiction erinnernden Ausstattung, sowie der "Realitätsnähe" der Serie, nicht davon sprechen können, daß die Figur Larry Brent der Archetyp der in den nächsten 40 Jahren noch auftauchenden, üblichen Geister-Jäger gewesen wäre. Höllenheer und -hierarchien oder magische Hilfsmittel gab es auch im Verlauf der Serie nicht . . .

    Heute ist aber festzustellen, dass die Serie LARRY BRENT nie wie andere "Geisterjäger"-Serien den Bezug zu ihrer Wirklichkeit verlor.

    Diese vermeintliche Realitätsnähe ist eine Besonderheit der Serie LARRY BRENT und macht unter anderem auch ihren besonderen Charme und Reiz aus, was die Fans bis heute zu faszinieren weiß."