18231823
Autor Heinz Günther-Konsalik
(Heinz Günther)
Titel Die Sterne sollen weiterleuchten
Ein Roman eines Schicksals zwischen uns
Verlag Royal
Jahr 1954
Titelbild R. Hünerkopf
Titelbild 2 R. Hünerkopf
Nachdrucke
  • 1963: "PABEL-Taschenbuch" # 101: Heinz G. Konsalik: "Die Sterne sollen weiterleuchten · Roman eines Schicksals · Opfergang eines Atomphysikers" (um etwa 10% gekürzt) · Erich Pabel Verlag, Rastatt · 176 S. · Cover: Wolfgang Hahn. 
  • Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
    bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
    Daten zuletzt bearbeitet
    von
    Alfred Beha

    HEINZ GÜNTHER KONSALIK
    [ Heinz (Arno Max) Günther (1929-1999) · alias Heinz G. Konsalik ]

    DIE STERNE SOLLEN WEITERLEUCHTEN

    Dieser Roman ist das Schicksal dreier Menschen. Drei Menschen aus der Masse der Millionen, zu denen wir gehören. Sie sind ein Beispiel, weiter nichts. Vielleicht eine Warnung. Oder eine Mahnung. Wenn es hoch kommt, auch ein Aufruf. Es sind drei Menschen, aber auf ihren Schultern lag kurz, ganz kurz, die ganz Last der Menschheit. Darum rufen sie mit ihrem Schicksal. Sie rufen dich . . . und dich dort auch . . . Weiter ist es nichts. Nur ein Ruf . . .

    Professor Paerson arbeitet als Wissenschaftler an der Spaltung von Atomen in Los Alamos im Auftrag des US-Kriegsministeriums. In mühevoller Arbeit gelingt es ihm endlich, eine neue Kettenreaktion herzustellen, die das Vielfache der bisher bekannten Atomspaltung darstellt. Sofort nach dem Bekanntwerden seines Erfolges beginnt die Treibjagd der Konkurrenten auf diese Erfindung.

    Mit allen Mitteln versuchen Agenten Professor Paerson in ihre Hände zu bekommen. Als es ihnen nicht gelingt, scheuen sie nicht davor zurück, die Tochter des Professors uns seinen Assistenten festzusetzen. Mit der Drohung, seine Tochter zu vernichten, wird Professor Pearson erpreßt.

    Professor Paersons Name ist in aller Munde. Seine Regierung lobt und ehrt ihn. Die einfachen Menschen des Volkes verachten und hassen ihn, weil durch seine Erfindung die Gefahr der Vernichtung allen Menschen droht.

    Unter der Last der Verantwortung bricht Professor Paerson zusammen und beendet sein Leben. Mit ihm verbrennen die gesamten Unterlagen seiner Erfindung, denn: Die Sterne sollen weiterleuchten. Das ist der Sinn seiner Selbstaufopferung.

    Heinz Günther-Konsalik schrieb diesen Roman nach amtlichen Unterlagen und authentischen Berichten der Forschungsgruppe für Kernphysik in Oak Ridge und Los Alamos sowie den britischen und kanadischen Regierungsberichten über Atomspaltung.

    Sie alle - vor allem der berühmte offizielle Bericht von Henry DeWolf Smyth (Princeton University) "Atomic Energy for Military Purposes" - sprechen vom Krieg.

    Der Roman aber soll vom Frieden sprechen . . . Der Roman spielt im August/September 1952. Die Handlung und die handelnden Hauptpersonen sind frei erfunden.


    Der junge deutsche Schriftsteller hat mit diesem Roman erneut bewiesen, daß er zu den Kommenden gehört.

    Impressum: Royal-Verlag Regensburg · Gesamtherstellung und Umschlagklischees: Kleins Druck- und Verlagsanstalt GmbH., Lengerich (Westf.).

    ROYAL-VERLAG · REGENSBURG

    [ OA | o. J. (1954) | 303+1 = 304 S. | 18,5 x 12,5 | Farb. ill. Supronyl mit Schutzumschlag | Cover: R. Hünerkopf (Signatur) ]

    [ TG Katalog-55 | Roman Preiskatalog 9. Auflage (2007)-461 (falscher Verlag) | dnb (falsches Jahr) | Anmerkung: Alle Einträge sind unter "Konsalik" gelistet: auf der Innen-Titelseite - maßgebend für bibliografische Erfassung - ist der Autor mit "Heinz Günther Konsalik" angegeben, und nicht - wie auf Cover und im Klappentext mit dem Doppelnamen "Günther-Konsalik" ]

    Klappentext der (gekürzten) Taschenbuch-Ausgabe:

    Mabel Paerson, die Tochter des führenden amerikanischen Atomphysikers, besucht ihren strahlenverletzten Vater in Los Alamos, dem amerikanischen Atomforschungszentrum. Sie kann den Sinn seiner Forschungsarbeit, die der Auflösung der Welt in ein Nichts gilt, nicht begreifen.

    "War die Sonne nicht schön genug", fragt sie, "Bevor ihr zu forschen anfingt? Damals war die Sonne noch eine Sonne."

    Und heute?

    Die Menschen wollen nach den Sternen greifen, und sie greifen danach. Mit einer Handbewegung können sie Millionen Leben auslöschen. Sie können den Weltuntergang herbeiführen. Eine Formel, eine Hebeldruck, aus!

    Dieser Formel jagen sie nach, die Atommächte der Welt, wer sie hat, ist Beherrscher des Erdballs; er hält das Leben in der Hand und die Angst der Menschheit.

    Hierbei ist jedes Mittel recht: Entführung, Erpressung, Mord!

    Mabel Paerson und ihr Verlobter, der Assistent ihres Vaters, werden Opfer des erbarmungslosen Wettlaufes um die Formel des neuesten geglückten sensationellen Atomversuches Professor Paersons, der von drei verschiedenen Interessengruppen einsetzt.

    Am Ende steht der Sieg. Nicht ein Sieg des Atoms über den Menschen, nicht der Sieg einer interessierten Macht, sondern der Sieg eines Mannes, der die Hand zurückzieht von dem Griff nach den Sternen und sich opfert, damit sie weiterleuchten können.

    Zum Autor schreibt Jörg Weigand:

  • Heinz G. Konsalik (geb. 1921) ist das bekannteste von rund einem Dutzend Pseudonymen des Bestseller-Unterhaltungs-Autors Heinz Arno Max Günther, der unmittelbar nach Kriegsende zu schreiben begann, zunächst als Kultur- und Feuilleton-Journalist. Sein erster Buchroman "Liebesspiel mit Jubilar" erschien 1948 in Düsseldorf. Konsaliks weitere schriftstellerische Gehversuche erfolgten zunächst im Heft- und Leihbuchbereich, beispielsweise als Band 2 und 3 der Romanheftreihe "Die Truhe" (1948).

    Im Leihbuch erschienen etwa zehn Romantitel dieses Autors, der damals z. T. noch unter dem Namen "Heinz Günther-Konsalik" veröffentlichte. Sein 1952 im Leihbuch-Verlag Drewes (Tauberbischofsheim) erschienener Roman "Warum hast Du das getan, Manon?" wurde 1956 wegen Jugendgefährdung indiziert.

    Da die offizielle Bibliographie die meisten der Leihbuchtitel Heinz G. Konsaliks verschweigt, seien diese aufgeführt:

    • "Der Träumer" (Liberator, 1949)
    • "Wir sind nur Menschen" (Royal, 1952)
    • "Warum hast Du das getan, Manon?" (Drewes, 1952)
    • "Die Sterne sollen weiterleuchten" (Royal, 1954)
    • "Ich suche Dr. Klaring" (Hönne, 1954)
    • "Die verliebten Abenteuer des Dr. Flip" (Hönne, 1954)
    • "Schwarzfahrt aus Liebe" (Hönne, 1954)
    • "Die Straße ohne Ende" (Zimmermann, 1956)
    • "Viele Mütter heißen Anita" (Zimmermann, 1956)
    • "Das Lied der schwarzen Berge" (Pegasus, 1958).
    (Quelle: Jörg Weigand: "Träume auf dickem Papier · Das Leihbuch nach 1945 - ein Stück Buchgeschichte" · 1995: Nomos Verlag)