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Autor Nicky Foldex
Titel Geheimsitzung Zuflucht 17
Kriminalroman
Verlag Pegasus Verlag, Wetzlar
Jahr 1958
Originaltitel C'est pas du sucre [ fiktiv !!! ]
Titelbild Klaus Gelbhaar
Titelbild 2 Wolfgang Fischer
Nachdrucke
  • 1960: "Ullstein Buch" TB # 810 · 173 S. · Cover: Wolfgang Fischer · Ullstein Taschenbücher-Verlag GmbH, Frankfurt/M.
  • 1968: "Kelter-Taschenbuch" # 776: "Zuflucht 17" · 158 S. · Martin Kelter Verlag, Hamburg.
  • 2009: "Foldex und die Terroristen" in: "Fischer TB" # 18030: Simon Schott: "Die Foldex-Krimis" · 3 Krimis in einem Band: "Foldex und die Terroristen"; "Foldex und der Mann von Salzburg"; "Foldex und der tote Schulfreund" · 393 S. (überarbeitete Neuausgabe von "Geheimsitzung Zuflucht 17"; "Warte an der Ecke" und "Ein Sarg mit Samt und Veilchen") --- Auch als eBook erhältlich !  
  • Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
    bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
    Daten zuletzt bearbeitet
    von
    Alfred Beha

    NICKY FOLDEX   [ Simon Schott (*1917) ]

    GEHEIMSITZUNG "ZUFLUCHT 17"
    Kriminalroman (von und mit Nicky Foldex)

    Was dieser Foldex alles anstellt! Unrasiert und fern der Heimat, um seinen Koffer und um den für seine Finanzen ausschlaggebenden großen Auftrag gebracht, so stellt er sich uns diesmal vor.

    Aber er kann kombinieren und ist ein zäher, hart und noch härter gesottener Bursche. Seine Widersacher sind durch schwere Verbrechen in den Besitz des augenblicklich wichtigsten Geheimnisses der Welt gekommen, des Geheimnisses, demgegenüber die modernen Probleme der Kernforschung ein Zeitvertreib für Klippschüler sind. Daß diese Widersacher, hinter denen sich machtlüsterne Tyrannen eines ganzen Erdteils verbergen, mit den ausgeklügelsten Mitteln versuchen, sich das Geheimnis nicht wieder aus den Krallen reißen zu lassen, ist klar.

    Gegen diese Organisation steht Nicky fast ganz allein. Es geht nicht nur um seine Existenz, sondern um die der Menschheit (mit Ausnahme der Schurken natürlich!). Daher geht es auch nicht ohne einige Leichen ab. Aber schließlich gelingt es Nicky, mit Hilfe eines sich aufopfernden Erfinders und nicht zuletzt eines treuen Hundes, sich und seine Getreuen vor einem furchtbaren Schicksal zu bewahren.

    Vor der Zuflucht 17, wo die entscheidende Geheimsitzung stattfindet, bewährt sich Nickys überragende Intelligenz. Wie steht er da? Nun, gut rasiert und im Besitz einer nicht ganz unvermögenden Braut. Ein unerschrockener Bursche, dessen humorvoll gelassenem Bericht man wieder einmal mit Genuß folgt.

    PEGASUS KRIMINALROMANE sind Spitzenromane weltbekannter Autoren. Sie überraschen durch ihren logischen Aufbau und eine stets neuartige Problemstellung. Sie bieten dem Leser auf angenehmste Weise Erholung und Entspannung.

    Impressum: Gedruckt 1958 · Die Rechte für die deutsche Buchausgabe besitzt der Pegasus Verlag, Wetzlar · Titel der französischen Ausgabe: "C'est pas du sucre" · Schutzumschlag: Klaus Gelbhaar, Weilburg · Gesamtherstellung: Kleins Druck- und Verlagsanstalt GmbH., Lengerich (Westfalen).

    PEGASUS VERLAG · WETZLAR

    [ DEA | 1958 | 191+1=192 S. | 18,5 x 12,5 | Ziegelroter Leinenband mit goldgeprägtem Rückentitel und farbig illustriertem Schutzumschlag: DM 6,80 +++ Farb. ill. Supronyl m. SU: DM 6,80 +++ Kartoniert: DM 3,90 | Reihe " Pegasus Kriminalromane" | Mit Werbung für diese Reihe auf der SU-Rückseite ] +

    [ dnb+ | Bestandskatalog der Sammlung Ehrig # 13 (Nov 2009) | dsfdb ]

    Rezensionen / Materialien:

  • "Simon Schott, 1917 in München geboren, gilt als einer der besten lebenden Barpianisten der Welt . . . In den 50er Jahren schrieb Simon Schott mehrere Kriminalromane um den Privatdetektiv Nick Foldex. Drei dieser Romane hat der Autor für (die Fischer-Taschenbuch- Ausgabe im Jahr 2009) überarbeitet . . . Hohes Lob dem Umschlagbild mit einem tollen Foto des Autors. Leichte Abzüge in der B-Note bekommt aber der Fischer Verlag. Warum teilt er dem Leser nicht mit, wann, wo, und unter welchem Namen die drei Foldex-Krimis schon erschienen sind? Das kann doch nicht so schwer sein, oder?"
    Christian Koch
    auf "culturmag.de/rubriken/buecher/simon-schott-die-foldex-krimis/4507".

  • ". . . und er schreibt, angeregt von Bogart oder Simenon - da wird die Legende etwas ungenau - nebenher ein paar Krimis, die in den Fünfzigerjahren in Deutschland unter dem Pseudonym »Nicky Foldex« erscheinen, versehen mit französischen Originaltiteln und mit der Legende »Übersetzt von Jim Schott«. Solche Spielchen waren schon damals im Buchgeschäft üblich, um deutsche Unterhaltungsware aufzuwerten . . . Kerle wie Foldex schnüffeln, hauen und küssen sich durch Stories, die wenig mit der Wirklichkeit zu tun haben - aber dafür umso mehr mit reinem Vergnügen . . . Dass die Geschichte dann in die Jagd nach einer obskuren Todeswaffe abdreht, mit der man Menschen durch Entzug der Körperelektrizität umbringen kann - geschenkt. Oder besser: toll. So waren Krimis zu Adenauers Zeiten. Pulp. Entertainment. Barmusik.
    Denn eines sollte man auf keine Fall tun: die Foldex-Romane als aktuelle Krimis lesen. Denn trotz aller Mobiltelefone, Intercitys und Computer, die irgendein Dummbatz jetzt für die Neuausgabe in die Stories hineingeschrieben hat. Die Romane sind reinstes Retro, der totale Rücksturz in die Fünfziger, als man noch überall unbelästigt rauchen, Frauen unbeschadet »Schatzi« nennen durfte und die Verbrecher einfach »Galgenvögel« waren. Eine Zeit, als die drei Foldex-Romane noch »Geheimsitzung Zuflucht 17« und »Warte an der Ecke« oder »Ein Sarg mit Samt und Veilchen« hießen und mit grellen Coverbildern in der Schundecke des Bahnhofbuchladens standen.
    So gelesen offenbaren Simon Schotts Foldex-Romane wunderbar elegant die Krimiwelt der Nachkriegszeit, zeigen Nicky Foldex als Zeitgenossen von Peter Cheyneys Lemmy Caution, Ian Flemings Sexprotz James Bond und des damals gerade erst entschlüpften Jerry Cotton. Das alles bei einer Neuausgabe der Foldex-Romane noch einmal spürbar werden lassen - sei es durch einen kleinen Aufsatz über Autor und Publikationsgeschichte, oder auch nur mit der Reproduktion einiger alter Buchcover - das wäre die Chance gewesen, die ohne Not verschenkt wurde. Aber das ist wieder eine ganz andere Geschichte."
    Reinhard Jahn
    auf "focus.de/kultur/buecher/krimikolumne/die-foldex-krimis-spiels-noch-einmal-schott".