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Autor Rudolf Bendl
Titel Märtyrer der Liebe
Roman
Verlag Horizont-Verlag, Karlsruhe
Jahr 1949
Titelbild K. Mall
Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
Daten zuletzt bearbeitet
von
Alfred Beha

RUDOLF BENDL (*1910)

MÄRTYRER DER LIEBE

Anstelle des (noch) fehlenden Klappentextes einige Textauszüge (Seite 5-14):

Aufruhr im Herzen der Menschheit gibt Anlaß zu erneuter Einberufung der I. F. L. (Internationele Friedensliga) . . . Kriegsgeschrei vergiftet die Seelen der Völker. Es muß im Keime erstickt werden, wenn diese schrecklichste aller Katastrophen bewahrt bleiben soll!

Atomzertrümmerung! - Todestechnik! - Bakteriologische Gifte! - Todesstrahlen! - Chemische Waffen! - Raketengeschwader der Luft mit lebensauslöschenden Bombenlasten! - Gefährliche, ferngesteuerte Panzerwaffen! - Geheimnisvolle Untersseboote mit modernster Atombombenabfeuerung und Todesstrahlensender! - Stahl- und giftspeiende Panzerkreuzer! - Luftgiganten mit ungeheurer Schnelligkeit und fast unbegrenztem Radius! - Und sonstige neue Vernichtungsmittel zu Lande, zu Wasser und in der Luft werden gegen das Fleisch und Blut friedliebender Menschen vernichtend eingesetzt und damit die Hölle auf Erden mit dem Satan als Oberhaupt hervorgerufen, wenn der Weltfriede nicht siegen wird - siegen für alle Zeiten! . . .

Der Präsident der I. F. L. forderte alle Mitglieder und Sitzungsteilnehmer auf, endlich einmal eine Methode auszuarbeiten, die den Weltfrieden garantieren könnte . . . "Im Interesse des Weltfriedens und im Namen der Menschlichkeit fordere ich Sie alle auf, einmal etwas Handgreifliches zu unternehmen, daß das Kriegsführen ein Ende nimmt! Lassen Sie einmal die wahre Liebe sprechen und bitten Sie alle Erfinder, Forscher, Entdecker, Wissenschaftler, Diplomaten, kurz und gut alle Menschen, die ehrlich an einem Weltfrieden interessiert sind und wirklich etwas dafür tun können . . . wir müssen unseren Einfluß geltend machen, daß Gesetze erlassen werden, diejenigen zu strafen, und zwar mit der härtesten Strafe, die den Krieg inszenieren, zu ihm beitragen, ihn unterstützen und fördern! . . ."

"Und zwar habe ich die Absicht, daß wir einen enormen Preis aussetzen für eine Methode, mit deren Hilfe man das Leben um ein erhebliches Maß verlöngern könnte, um sie dann als Entschädigung für besondere Bemühungen um den Frieden, an einzelne Personen anzuwenden . . ."

"Nehmen wir mal an, daß unser Preisausschreiben Erfolg hat, eine Methode oder besser ein Mittel entdeckt wird, dann müssen iwr in erster Linie bestrebt sein, den Entdecker oder Erfinder für uns zu gewinnen! Er muß sich verpflichten . . . nur für die I. F. L. sein Patent herzugeben. Die Liga muß die alleinige Erbin werden . . . wie dem auch sein mag, wichtige Erfindungen auf diesem Gebiete müssen wir für uns gewinnten. Vor allem dern Entdecker! Jeden einzelnen von uns bitte ich, daß kein maßgebendes Genie unserer Liga fernbleibt, zu sorgen . . ."

"Ich bitte nun alle Mitglieder, den Eid nachzusprechen . . . Ich schwöre bei allem, was mir heilig und lieb ist, vor Gott, daß ich mit allen mir zur Vergügung stehenden Mitteln für die Liebe und den Frieden der Völker einstehen werde!"

Impressum: © 1949 by Horizont-Verlag Karlsruhe · 1. Auflage · 1.-5. Tausend · Umschlagzeichnung K. Mall, Baden-Baden · Druck: Dr. Willy Schmidt, Baden-Baden.

HORIZONT-VERLAG · KARLSRUHE

[ OA | 1949 | 1.-5. Tsd. | 288 S. | Beiger Halbleinenband mit rotem Deckel- und Rückentitel, mit Schutzumschlag ]

[ Bloch²-Nachtrag # 3494 ]

  • Rudolf Bendl, geboren am 02.04.1910 in Priesen (Nordböhmen) · Journalist in Karlsruhe · letzte Eintragung (Bendl*) im KDLK 2000/2001 · neben 4 Romanen Sachbücher wie "Deine Gedanken sind dein Schicksal" (1966) oder "Die Handschrift-Korrektur oder Neue Wege der Graphologie" (1970).