18541854
Autor Otto Schilt
Titel Sphinx Sahiba
Roman
Verlag Rosgarten-Verlag C. Weller, Konstanz
Jahr 1949
Originaltitel SPHINX SAHIBA und URWALD UND MENSCHENTIGER
Originaljahr 1936
Titelbild Karl Wernicke
Nachdrucke
  • 1951: Unveränderter Nachdruck im Oberland-Verlag, Singen und Konstanz (Buchhandelsausgabe) und im Engelbert Pfriem Verlag, Wuppertal-Elberfeld (Leihbuchausgabe). 
  • Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
    bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
    Daten zuletzt bearbeitet
    von
    Alfred Beha

    OTTO SCHILT   [ 1884-1951 ]

    SPHINX SAHIBA
    [ Band 1 der "Sinar Matahari" Trilogie ]
    [ Abenteuer-Roman mit up-Elementen ]

    Der Zauber Indiens in all seiner glühenden Farbenpracht und seiner düsteren Romantik ist in diesem Buch eingefangen. In mitreißender Handlung auf ungewöhnlichem Hintergrund rollt Bild um Bild ab.

    Um den sonnigen Landsitz Waliwandeh kreisen dunkle Geheimnisse. Im Mittelpunkt dieser Geheimnisse steht Alyeh Sahiba, die blendend schöne Rätselfrau mit der Tigerseele. Eine Gestalt von dämonischem Zauber, wie sie nur auf dem Boden Indiens gedeihen kann. Höchste Wonne und tödliches Verderben für den, der sich in ihren Netzen verfängt. Im Hintergrund, wohlverborgen der Außenwelt, spukt eine furchtbare, dem Europäer noch gänzlich unbekannte Geheimsekte.

    Aufregende Szenen im "Wald des Grauens"; die Entdeckung eines gigantischen, finsteren Bauwerkes mitten im Urwald; Begegnungen des kühnen Europäers mit der "Königin der Tigermenschen"; verzweifelter Abwehrkampf des in den Dschungeln hoffnungslos Verirrten gegen ein Heer der ungeheuerlichen Menschentiger - das alles bannt den Leser durch seine Abenteuerlichkeit und läßt ihn Zeit und Umwelt vergessen.

    Inhaltsverzeichnis:

    1. Das Abenteuer in der Dschungel
    2. Die Lieblingsfrau des Semindars
    3. Ein seltsamer Nachtbesuch
    4. Verdächtige Winkelzüge
    5. Die Kriegserklärung
    6. Im "Pavillon der Erholung"
    7. Unheimliche Gegner
    8. Behudagih Singhs Erlebnis
    9. Ein ungewöhnlicher Jagdausflug
    10. Nach dem "Palast der Winde"
    11. Der Wald des Grauens
    12. In höchster Todesnot
    13. Am "Höllenbauwerk"
    14. Der Naik der Tschaukidars
    15. Ein treuer Freund
    16. Akl Singhs Tagebuch
    17. Beim Emir von Dschawanistan
  • Alle weiteren Ereignisse, die einen ganz anderen Verlauf nehmen sollten, als wir erwarteten, die Wiederbegegnung mit Sphinx-Sahiba, den Kampf mit der Geheimsekte und dessen Ausgang findet der Leser in dem Folge- und Abschlußband: "Die Königin der Tigermenschen".

    Impressum: © by Curt Weller Verlag at Konstanz · G.M.Z.F.O. Dép. Nr. 8992 6000-1949 · Einband und Umschlag: Karl Wernicke · Druck: Stückrath & Co., Konstanz.

    ROSGARTEN-VERLAG C. WELLER · KONSTANZ

    [ Bearbeitete Neuausgabe | 1949 | 399 S. | 19,5 x 12,5 | HLn m. farb. ill. SU ]

  • "Sphinx Sahiba" ist eine bearbeitete Neuausgabe der beiden Romane "Sphinx Sahiba" und "Urwald und Menschentiger", die 1936 im A. H. Payne Verlag, Leipzig in der Reihe "Paynes Abenteuer Romane" erschienen sind:

  • Die Erstausgabe von "Sphinx Sahiba" entspricht den ersten 8 Kapiteln der Nachkriegs-Ausgabe.
    Die Daten der OA: Hellgrauer Leinenband m. farb. ill. Schutzumschlag | 19,5 x 12,5 | 318+1=319 S. | Frakturschrift.

  • Die folgenden Kapitel geben den Roman "Urwald und Menschentiger" wider:
    Braunroter Leinenband mit farb. ill. Schutzumschlag | 19,5 x 12,5 | 253 S. | Frakturschrift | es gibt auch eine broschierte Ausgabe.

  • Der Text der Original-Ausgaben wurde zum größten Teil unverändert übernommen, allerdings wurden ab und zu kleine Textänderungen und/oder -erweiterungen vorgenommen.

  • Der angekündigte Folgeband "Die Königin der Tigermenschen" ist nicht mehr im Rosgarten-Verlag erschienen, der im März 1950 seine Geschäftstätigkeit eingestellt hatte.

  • "Die Königin der Tigermenschen" und - als unveränderter Nachdruck - auch nochmal "Sphinx Sahiba" sind dann in einem anderen Verlag von Curt Weller, dem Oberland-Verlag (Buchhandelsausgabe) und gleichzeitig im Engelbert Pfriem Verlag (Leihbuchausgabe) erschienen.

  • Cover 1: SU der Ausgabe "Rosgarten 1949
  • Cover 2 oben: SU und Deckel der Ausgabe "Payne 1936"
  • Cover 2 unten: Deckel der Ausgabe "Rosgarten 1949" - SU und Deckel der Ausgabe "Payne 1936".

    Klappentext von "Urwald und Menschentiger" (1936):

    Es wird wohl kaum einen Leser geben, der bisher etwas von dem hier beschriebenen fanatischen Geheimbund einer Sekte Indiens gehört hat. Ein Zug unerhörter Spannung lagert über den Seiten, die der Verfasser so hochinteressant zu gestalten weiß, daß man unbedingt zu erfahren wünscht, welches Schicksal dem Helden der Geschichte endgültig beschieden ist. Sinar Matahari steht bedauerlicherweise bei dem Semindar Tschandranath Sahib im Verdacht, Spionage für den Emir von Dschawanistan zu treiben. Auf einem Jagdausflug, der zu Ehren des Gastes stattfinden sollte, wird er plötzlich überfallen und als Gefangener dieser Sekte weiterbefördert.

    Unter abenteuerlichsten Umständen gelingt ihm zwar eine Befreiung aus den Händen seiner Häscher, doch bald kommt ihm die düstere Erkenntnis, daß er sich in der Unendlichkeit des Urwalds verirrt hat. Hungrig und aufs Äußerste erschöpft steht er nach einer langen Wanderung plötzlich vor einem fensterlosen, wuchtigen Bauwerk, das von großen Tümpeln, in denen gierige Krokodile auf Beute lauern, umgeben ist. Er traut seinen Augen kaum, als er völlig unvermutet seinen getreuen Diener, Akl Singh, vor sich sieht, der ihm berichtet, nunmehr durch geheimnisvolle Schwüre an diesen Bund indischer Fanatiker gekettet zu sein. Die Enthüllungen, die er seinem Herrn macht, sind so erschütternd, daß dem jungen Deutschen die von ihm bereits erduldeten Strapazen und Gefahren als geringfügige Leiden erscheinen müssen.

    Stimmen der Presse:

  • "Der vorliegende Roman versetzt den Leser in die alte Kultur Indiens mit seiner reichen Flora und Fauna. Meisterhaft ist das dem Europäer märchenhafte Indien darstellt. Das in sich abgeschlossene Buch ist der erste Band einer sich über drei Einzelwerke erstreckenden Schriftenreihe. Ohne Übertreibung muß man sagen, daß derjenige, der den spannenden ersten Band gelesen hat, mit Ungeduld auf die weiteren Bände warten wird." ("Der Bayrische Hansabund", Nürnberg # 7, Juli 1936)

  • "Dieser Roman handelt von seltsamen Abenteuern in Südasien. Tiger, indische Sekten, Dschungel, exotische Menschen, geheimnisvolle Tempel. Das ist das, was uns begegnet. Eine merkwürdige Frau, halb Sphinx, halb Mensch, spielt eine große Rolle. Das Ganze ist ungeheuer spannend dargestellt. Der Ausklang ist einem weiteren Roman vorbehalten." ("Nürnberger Zeitung", Nürnberg # 228 vom 29.09.1936)

    Die "Cover 2"-Scans wurden von Lars Dangel zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!