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Autor Big Howler
Titel Der Doppelkopf des Dr. Sorel
Kriminalroman
Verlag Astoria-Verlag, Düsseldorf
VerlagsNr. 619
Jahr 1957
Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
Daten zuletzt bearbeitet
von
Alfred Beha

BIG HOWLER [ Verlagspseudonym ]

DER DOPPELKOPF DES DR. SOREL
Kriminalroman

Utopisch-phantastischer Roman um Chromosomen, Genforschung und Vivisektionen:

"Plötzlich öffnete sich eine der zahlreichen Türen der flachen Gebäude auf dem Hofplatz; ein Lichtrechteck fiel auf das Pflaster, und zwei Personen kamen zum Vorschein. Marshall unterdrückte einen Schrei; er riß Mund und Augen auf und beugte sich weit vor, um besser sehen zu können. Was zum Teufel war das? Narrte ihn ein Spuk? Oder war es Wirklichkeit? (...) Die beiden Personen standen sekundenlang in dem hellen Lichtschein, der aus dem Raum, den sie soeben verlassen hatten, heraus viel. Die beiden Schatten hoben sich haarscharf ab; es gab keinen Zweifel; die eine der beiden Gestalten schien eine Art mißgestalteter Zwerg zu sein mit dünnen Hälsen und unwahrscheinlich großen, weit abstehenden Ohren. Das Überraschendste aber war, daß dieses merkwürdige Wesen zwei Köpfe besaß, die von den dünnen Hälsen getragen wurden wie Blumenkelche von ihren Stengeln."
(Textauszug: S. 140/141)


Wenn zu Ihnen einer käme, der Ihnen den Vorschlag macht, Sie sollten eine Agentur eröffnen zum Vertrieb von Hähnen mit zwei Köpfen - wahrscheinlich würden Sie diesen Herrn achtkantig 'rausfeuern.

Aber in New York findet sich doch ein ehemaliger Häusermakler, dessen Geschäfte mehr als flau sind - er übernimmt diesen Auftrag der seltsamen Herren, die bei ihm erscheinen.

Das Geschäft läuft nicht schlecht an, denn der Auftraggeber hat noch andere Sensationen zu bieten - Sensationen, bei denen einen das Grauen packen kann!

Mehr sei Ihnen nicht verraten, nur noch soviel gesagt: Ein Kriminalroman voll unheimlicher Spannung, der Sie von der ersten Seite an packt und nicht mehr losläßt!

Impressum: Alle Rechte vorbehalten · Astoria-Verlag im August Bach-Verlag K. G. · 619 · Gesamtherstellung: Schälter & Co., Hemer-Sundwig i. W.

ASTORIA-VERLAG · DÜSSELDORF

[ OA | o. J. (1957/1958 | 255+1=256 S. | 18,5 x 12,5 | Farb. ill. Supronyl m. SU ]

  • Dieser Roman wurde am 14.02.1958 als jugendgefährdende Schrift indiziert.

    Rezensionen / Materialien:

  • Bernd auf der web-Seite "Science Fiction Blog" - "Aus alten Bücherschränken" am 13.02.2012:

    "... Das SF-Element in diesem Roman ist die Anwendung radioaktiver Isotope auf ungeborenes Leben, um Monstrositäten zu züchten, mit denen ein Gangstersyndikat Gewinne erzielen will.
    Diese haarsträubende Geschichte aus den Fünfzigern erinnert mich an einige Akte-X-Fälle, insbesondere der letzte unbefriedigende Akte-X Kino-Film.
    Big Howler ist laut SF-Leihbuch-Datenbank ein Verlagspseudonym und tatsächlich könnte man den Namen ja auch als »Der große Heuler« übersetzen?!"

    Scan und Klappentext wurden von Lars Dangel zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!