18831883
Autor Bruce Hitchcock
Titel Der Mordgeist von Catlochry
Kriminalroman
Verlag Goldring-Verlag, Papenburg (Ems)
Jahr 1956
Originaltitel Kein utopisch-phantastischer Roman !!
Titelbild nach einem Filmfoto
Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
Daten zuletzt bearbeitet
von
Alfred Beha

BRUCE HITCHCOCK
[ Ungelöstes Pseudonym ]

DER MORDGEIST VON CATLOCHRY

Vorbemerkung:
Dieser Roman - verschiedentlich im Internet und anderswo als "phantastisch" apostrophiert - ist nicht einschlägig.


In den unwegsamen, düsteren, sturmgepeitschten Hochmooren von Schottland regiert das Grauen. Immer wieder werden die biederen Einwohner der Orte Cairn und Catlochry bei Nacht und Nebel durch ein fürchterliches Heulen und Schreien aus dem Schlaf gerissen. Am anderen Morgen findet man dann die Überreste von Vieh, das irgendwo auf der Weide bei Nacht geschlachtet wurde. Aber eines Tages ist es mit totem Vieh nicht mehr getan - Mit durchgeschnittener Kehle werden geachtete Bürger von Catlochry im Moor entdeckt. Gleichzeitig sieht man ein grauenhaftes Untier, eine Art Kombination von Mensch, Wolf und Bär in grotesken Sprüngen durch die unheimliche Landschaft jagen ...

Was geschieht? Sind die Nerven der schottischen Bergbewohner überreizt? Sieht man Gespenster? Es wird Zeit, daß Scotland Yard eingreift. Inspektor Bubblington wird die Sache in die Hand nehmen. Aber wird er auch Erfolg haben? Lesen Sie selbst! Bruce Hitchcock hat seine Leser noch nie enttäuscht ...

Impressum: Alle Rechte: Goldring-Verlag Papenburg-Ems · September 1956 · Printed in Germany 1956 · Titelbild: Friedrich Joloff in dem J. Arthur-Rank-Film "Sekunden der Verzweiflung" · Gesamtherstellung: Verlagsdruckerei Th. Rosell, Papenburg.

GOLDRING-VERLAG · PAPENBURG

[ OA | 1956 | 288 S. | 18,5 x 12,5 | Farbig illustrierter Supronylband ]

  • Wie sehr oft bei Leihbüchern dieser Art, hat das "überirdische Grauen", das der "Mordgeist von Catlochry" verbreitet, seinen durchaus irdischen Ursprung! Auf den Seiten 258 bis 271 wird aufgelöst, was der Leser schon vorher vermutete:

  • ... "Ich bringe Ihnen den 'Mordgeist von Catlochry'", sagte Glenborne und wies auf den Mann, der im Türrahmen stand ...

    ... Glenborne nahm die Pistole in Anschlag und ging auf den Mann zu, doch diese Vorsichtsmaßregel war unnötig. Dieser Mann war im Augenblick nicht gefährlich. Er lallte und lachte albern. "Ein Verrückter", schoß es Glenborne durch den Kopf.

    Er ging an den Mann heran und nahm ihm das Fell vom Kopf und Nacken. Der Mensch sah furchtbar aus. Wild und ungepflegt wucherten ihm die Haare auf dem Kopf und im Gesicht. Glenborne konnte sich nicht entsinnen, diesen Mann jemals an diesen Tagen in Catlochry oder Cairn gesehen zu haben.

    Er wies mit der Pistole den Weg. Die Soldaten nahmen den Mann in Empfang und geleiteten ihn vorsichtig dem Richtweg zu. Glenborne ging in die Hütte. Da fand er eine Sammlung von Messern, die alle denen glichen, mit dem er selbst gestern angegriffen wurde und mit dem der Earl of Catlochry ermordet worden war.

    Außerdem fand Glenborne dort ein überdimensionales Megaphon. Jetzt war ihm klar, warum das gräßliche Lachen und Schreien so weithin tönte ...

    ... Mit einem Male sagte Kearsly: "Der Mann hat ja eine Perücke und einen falschen Bart." Er riß beides herunter, und in diesem Augenblick rief Gowrie: "Das ist ja Hunter!".

    Hunter lachte: "Ja, ich bin der Mordgeist von Catlochry." ...