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Serie Die Psycho-Pest (Sandow) #1
Autor Gert Sandow
(Joachim Puhle)
Titel Die Psycho-Pest
S. F.-Roman
Verlag Bewin-Verlag
B.Winterbach K.G. Menden/Sauerland
VerlagsNr. 1090
Jahr 1967
Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
Daten zuletzt bearbeitet
von
Alfred Beha

GERT SANDOW
[ G. / G. J. / J. G. / Gerd / Gert Sandow = Joachim Puhle (*1929) ]

DIE PSYCHO-PEST
[ Serie "Die Psycho-Pest" # 1 ]
S. F.-Roman

Alis krümmt sich vor Schmerzen am Boden, schreit vor Pein. Venus kann nur lindern, nicht helfen. Die Psycho-Pest greift um sich; nicht allein auf Main, dem Zentralsitz der Galaktischen Union, sondern überall in der Galaxis. Wissenschaft und Medizin stehen der rätselhaften Geißel der galaktischen Menschheit machtlos gegenüber. Die Auswirkungen der Psycho-Pest sind grauenhaft, Sterilität sind die humansten. Computer errechneten bereits statistisch, in 6500 Jahren sei die Menschheit ausgestorben - wenn es nicht gelingt, ihrer Herr zu werden.

Das Parlament der GU tagt ununterbrochen. Ist die Psycho-Pest Auswirkung der fremden Galaxis M 17-R, die auf die Milchstraße zuhält und in 6500 Jahren ihre Peripherie berühren wirde. Welch eigenartige, auffallende Parallele. Raumschiffflotten sind unterwegs, das zu erkunden. Anhänger und Deuter alter Sagen suchen andere Wege zur Bekämpfung der Psycho-Pest. RS "Paix-7" erhält Geheimorder, einen Planeten zu suchen, den man bisher nicht einmal für existent hielt: Terra. Commander Inka-Yorck-3 und ihre Besatzung nimmt die Sisyphusarbeit auf. Venus, erfahrene Raumärztin, steht ihr mit psychologischen Tips zur Seite. Auf dem Weg, bei der Frage, wie und wo solle man mit der Forschung beginnen, kreuzt "Paix-7" Astequar. Die Gegenüberstellung der Lebensgewohnheiten von Standard-1-Welten - die geschickt in das Geschehen eingeflochten sind - mit denen auf Astequar, erinnert an die Erde des 20. Jahrhunderts. Der Besuch auf Astequar erfüllt die psychografische Formel - wenn auch recht sonderbar. Sie aber führt nach Geo - einer fremden Welt voll Robotern, die noch viel sonderbarer sind. Ist dies die Erde? Findet sich hier die Lösung gegen die todbringende Psycho-Pest?

In einer packenden Handlung, die in vielen Nuancen das Leben in ferner Zukunft widerspiegelt, löst unser Autor das Problem in verblüffender Weise ...

Doch die Sache besaß noch einen Haken: - Terra - oder Erde war nämlich der dritte, nicht der vierte Planet eines Systems. Eines Systems, das nachweislich auch nicht "Swesta" hieß.

"HEIMKEHR" der anschließende Roman von G. Sandow, löst den Knoten --- (Text auf der unpaginierten Seite <264> am Ende des Buchs).

BEWIN-VERLAG / B. WINTERBACH K.G. | Menden (Sauerland)

[ OA | o. J. (1967) | 263+1=264 S. | 18,5 x 12,5 | Farb. ill. Supronyl m. SU - DM 8,80 | mit Science Fiction Verlagsprogramm auf dem hinteren Buchdeckel ]

  • Anmerkung: Der im Nachspann angekündigte Fortsetzungsband "HEIMKEHR" ist nicht unter diesem Titel erschienen, sondern unter dem Titel: "KOSMISCHE ODYSSEE" (Bewin, 1968).