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Autor Jürgen vom Scheidt
Titel Sternvogel
SF-Roman
Verlag Bewin-Verlag
B.Winterbach K.G. Menden/Sauerland
Jahr 1962
Nachdrucke TERRA-Heft # 298 (Moewig, 1963) 
Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
Daten zuletzt bearbeitet
von
Alfred Beha
JÜRGEN VOM SCHEIDT  [ *1940 ]

Sternvogel

SF-Roman

Tes Dayen ist ein Übermensch. Sonst hätte man ihn nicht zum Leiter der Interstellaren Handelsgesellschaft gemacht. Er besitzt den höchsten Intelligenzquotienten unter allen Bewohnern des irdischen Imperiums. Aber Tes Dayen ist kein Held, der sich von einem Abenteuer ins andere stürzt, Mädchen aus unglaublichen Gefahren rettet und andere verwegene Erlebnisse hat. Ganz im Gegenteil. Tes Dayen dürfte der friedlichste Supermann aller Zeiten sein; er schreibt Gedichte und ist ansonsten eigentlich nichts als eine menschliche Rechenmaschine, die infolge ihrer gewaltigen Intelligenz die Geschicke einer Institution leitet, die mit der Weltraumfahrt auf Gedeih und Verderb verbunden ist. Aber da gibt es eine seltsame Krankheit - von den Experten Stellarfieber genannt - die den Geist der Raumflieger verwirrt und sie in alle Stadien des Irreseins wirft, in denen sie die ihnen anvertrauten wertvollen Schiffe in die Vernichtung steuern.

Es muß unbedingt etwas gegen dieses Stellarfieber unternommen werden; dabei kennt man noch nicht einmal genau seine eigentliche Ursache. Tes Dayen, für die Lösung solcher Aufgaben prädestiniert, kann nicht aus der soziologischen Schablone ausbrechen, in die er hineingeboren wurde. Bis die Sache mit dem Robotgehirn R 17 passiert, das aus unerklärlichen Gründen ausfällt - Tes Dayen ist als einziger Mensch in der Lage, eine spezielle Funktion dieser Maschine kurzzeitig zu ersetzen. Der Zusammenbruch unter der ungeheuerlichen geistigen und körperlichen Beanspruchung ist unvermeidlich. Und unterdessen droht die irdische Regierung, der Weltraumfahrt in selbstmörderischer Weise Beschränkungen aufzuerlegen ... Entwicklungen von einer ungeahnten Tragweite für den Fortbestand der ganzen Menschheit nehmen ihren Ablauf, während Tes Dayen, einem Jugendtraum nachjagend, mit dem sagenhaften Raumschiff ,Sternvogel` von Sonnensystem zu Sonnensystem springt. Dann wirft ihn ein Unfall in die unerbittlichen Gravitationsarme einer erkaltenden Zwergsonne . . .

Ist er verloren? - In einmalig packender Schilderung steuert der Autor die Lösung an und die Freunde unserer beliebten S.-F.- Romane werden fasziniert sein über die Art und Weise, in der er diese Story zu Ende führt.

BEWIN-VERLAG / B. WINTERBACH K.G. | Menden/Sauerland

[ OA | o.J. (1. Auflage, 1962) | 254 S. | 18,5 x 12,5 | Farb. ill. Supronyl m. SU - DM 7,60 ] +

[ TG # 28 - Dez. 1962 ]