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Autor Ralf Joyston
(Rolf Illert oder Nils Andersen)
Titel Verräter der Galaxis
S.F.-Roman
Verlag Bewin-Verlag
B.Winterbach K.G. Menden/Sauerland
VerlagsNr. 1530
Jahr 1959
Titelbild 2 Rolf Illert
Nachdrucke
  • 1959: "UTOPIA Zukunftsroman" Heft # 204: Ralph Joyston: "Hypnose über Terra" · Erich Pabel Verlag, Rastatt · gekürzter Nachdruck · o. J. (18. Dezember 1959) · 63 S. · Cover: Rolf Illert. 
  • Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
    bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
    Daten zuletzt bearbeitet
    von
    Alfred Beha

    RALF JOYSTON
    [ Rolf Illert oder Nils Andersen ]

    VERRÄTER DER GALAXIS
    S.F.-Roman

    Zwei Jahre schon liegt das Schicksal der Menschheit in der Hand eines einzigen Mannes: des Tyrannen Maxwell. Durch einen verbrecherischen Genie-Streich hat er die Weltregierung gestürzt und sich die Erde in einer so vollkommenen Weise untertan gemacht, wie es zuvor noch keinem Diktator gelungen ist. Seine unbegrenzte Macht beruht auf der Funktion eines Hypno-Gehirns. Durch diese technisch wunderbare, doch teuflische Apparatur zwingt er allen Menschen seinen Willen auf. Sie gehorchen als menschliche Roboter seinen Gedanken und arbeiten an der Verwirklichung seiner Pläne, die auf die Beherrschung auch anderer Welten hinzielen.

    Nur einen Menschen duldet der Diktator als Freund neben sich. Humphrey Walsdom besitzt als einziger noch seinen freien Willen. Wenn überhaupt jemand, hat er die Möglichkeit, etwas für die Befreiung der versklavten Menschheit zu tun. Lange arbeitet Walsdom im geheimen an einem Gerät, mit dem er Gehirnfrequenzen verändern will. Er möchte zunächst seine drei besten Freunde aus der Gewalt Maxwells befreien.

    An dem Tage, da eine altertümliche Rakete mit vier Männern die Energie-Sperren durchbricht und ins All hinausschießt, verfolgt von den Polizei-Raumern Maxwells, beginnt die dramatische erste Runde im Kampfe um die Befreiung der Menschheit.

    Impressum: © Bewin-Verlag B. Winterbach K.-G. Menden · Gesamtherstellung: W. Riedel K.-G. Menden.

    BEWIN-VERLAG / B. WINTERBACH K.G. · MENDEN (SAUERL.)

    [ OA | o. J. (1959) | 252+1=253 S. (9-253) | 18,5 x 12,5 | Farb. ill. Supronyl m. SU: DM 6,80 | mit Verlagswerbung für Bewin-SF-Romane ]

    [ TG # 9 - Aug 1959 | Illmer-145 | Serowy # 630-2 (Ralph Joyston) | dnb+ ]

    Zum Pseudonym "Ralf Joyston":

  • Rainer Eisfeld weist auf ein Autoren-Porträt in BLICK IN DIE ZUKUNFT hin, das die bisherige Pseudonym-Auflösung "Nils Andersen" fraglich erscheinen läßt:

  • "Das Porträt: Rolf Illert.

    Rolf Illert, Hansdampf in allen Gassen. Bekannt als Maler utopischer Bilder und Riesengemälde für Cons. Leiter der Gruppe Basel. Beruflich verkauft er an Leihbüchereien utopische Romane und will allen Leihbuchhändlern klar machen, daß dies die einzige richtige Literatur für ihre Kunden sei!
    Seine Steckenpferde: SF und nochmals SF, sowie Kriminalistik. Aktiver Mitarbeiter beim Schweizer Fanmag ALTAIR.
    Betätigt sich auch als Schriftsteller unter dem Namen Ralf Joyston. Sein Erstlingswerk "Licht aus der Tiefe" fand guten Anklang. Auf weitere Bücher von ihm kann man gespannt sein."

    (Quelle: BLICK IN DIE ZUKUNFT # 22 (IV. Jahrgang - Dezember 1958) · Herausgegeben von Wolf Detlef Rohr und Walter Ernsting · Chefredaktion: Wolf Detlef Rohr).

  • Die Pseudonym-Auflösung "Nils Andersen" geht zurück auf die Eintragung im "Lexikon der Science Fiction Literatur" (Hg. Alpers, Fuchs, Hahn, Jeschke · 1988: erweiterte Neuausgabe, Heyne, München): "Joyston, Ralph: Pseudonym für den Schweizer Nils Andersen". Die erste Erwähnung "R. Joyston = N. Andersen" findet sich allerdings bereits in Heinz Bingenheimers TRANSGALAXIS Katalog (1959/1960: Friedrichsdorf/Ts.).