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Autor Ralf Joyston
(Rolf Illert oder Nils Andersen)
Titel Licht aus der Tiefe
S.F.-Roman
Verlag Bewin-Verlag
B.Winterbach K.G. Menden/Sauerland
Jahr 1958
Titelbild Rolf Illert
Nachdrucke
  • 1958: "UTOPIA Zukunftsroman" Heft # 149 · Erich Pabel Verlag, Rastatt · 62 S. · o. J. (November 1958) · Cover: Karl Stephan (als H. Albrecht).
  • 1973: Leihbuch im BEWIN-Verlag: "James Spencer: Sprung zum Saturn" · 239 S.
  • 1975: "ZUKUNFT Roman" Heft # 20 · Neuzeit Verlag. 
  • Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
    bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
    Daten zuletzt bearbeitet
    von
    Alfred Beha

    RALF JOYSTON
    [ Rolf Illert oder Nils Andersen ]

    LICHT AUS DER TIEFE

    S.F.-Roman

    Als Professor McConnor mit seiner SUNDRIVE I zum Saturn startet, hält die Welt den Atem an. Noch niemand hat den tödlichen Zauber des großen Planeten zu bannen vermocht, noch keines der Raumschiffe, die auf Saturn zu landen versuchten, ist je zur Erde zurückgekehrt.

    SUNDRIVE I ist eine sensationelle Neuschöpfung McConnors, dessen universelles Genie vor allem durch Wundertaten auf dem Gebiet der Medizin von sich reden machte. Dard Lervin, seinem Ersten Piloten, schenkte er eine künstliche Lunge und nahm an ihm eine Gehirnoperation vor, die Dard vor dem sicheren Tod bewahrte und ihn zugleich mit unglaublichen Fähigkeiten ausstattete. Noch ahnt niemand, daß es gerade diesen besonderen Fähigkeiten Dards zu danken sein wird, wenn die gefährliche Expedition in die tödliche Zone des Saturn gelingt.

    Aber dieser phantastische und doch überzeugende Roman aus dem Jahre 2158 zeigt uns auch, daß in einer Welt der Perfektion und Automatik der Mensch die alles bewegende Mitte bleibt.

    Impressum: © by Bewin-Verlag, Menden · Gesamtherstellung W. Riedel KG. Menden.

    BEWIN-VERLAG / B. WINTERBACH K.G. · Menden / Sauerland

    [ OA | o. J. (Februar 1958) | 255+1=256 S. | 18,5 x 12,5 | Farb. ill. Supronyl m. SU: DM 6,80 ] +

    [ TG # 2 - Apr 1958 | Illmer-145 | Serowy # 630-1 (Ralph Joyston) | ddb+ | lbh ]

  • Dieses Leihbuch ist im November 1958 - um etwa ein Drittel gekürzt - in der Reihe "Utopia Zukunftsromane" als Heftroman nachgedruckt worden. Einen weiteren Nachdruck - noch stärker gekürzt - hat der BEWIN-Verlag im Jahr 1973 unter dem Titel "Sprung zum Saturn" und mit der Autoren-Angabe "James Spencer" vorgelegt. Der Heft-Nachdruck und die Leihbuch-Ausgabe von 1973 unterscheiden sich stark, da die Kürzungen an unterschiedlichen Stellen vorgenommen wurden.

    Zum Pseudonym "Ralf Joyston":

  • Rainer Eisfeld weist auf ein Autoren-Porträt in BLICK IN DIE ZUKUNFT hin, das die bisherige Pseudonym-Auflösung "Nils Andersen" fraglich erscheinen läßt.

  • "Das Porträt: Rolf Illert.

    Rolf Illert, Hansdampf in allen Gassen. Bekannt als Maler utopischer Bilder und Riesengemälde für Cons. Leiter der Gruppe Basel. Beruflich verkauft er an Leihbüchereien utopische Romane und will allen Leihbuchhändlern klar machen, daß dies die einzige richtige Literatur für ihre Kunden sei!
    Seine Steckenpferde: SF und nochmals SF, sowie Kriminalistik. Aktiver Mitarbeiter beim Schweizer Fanmag ALTAIR.
    Betätigt sich auch als Schriftsteller unter dem Namen Ralf Joyston. Sein Erstlingswerk "Licht aus der Tiefe" fand guten Anklang. Auf weitere Bücher von ihm kann man gespannt sein."

    (Quelle: BLICK IN DIE ZUKUNFT # 22 (IV. Jahrgang - Dezember 1958). Herausgegeben von Wolf Detlef Rohr und Walter Ernsting. Chefredaktion: Wolf Detlef Rohr).

  • Die Pseudonym-Auflösung "Nils Andersen" geht zurück auf die Eintragung im "Lexikon der Science Fiction Literatur" (Hg. Alpers, Fuchs, Hahn, Jeschke. 1988: erweiterte Neuausgabe. Heyne, München): "Joyston, Ralph: Pseudonym für den Schweizer Nils Andersen". Die erste Erwähnung "R. Joyston = N. Andersen" findet sich allerdings schon in Heinz Bingenheimers TRANSGALAXIS Katalog (1959/1960: Friedrichsdorf/Ts.).