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Autor W. Brown
(Verlagspseudonym: Hans Peschke, Winfried Scholz und Nachdruckpseudonym: Bryan Berry, Frank Berning)
Titel Atome der Ewigkeit
S.F.-Roman
Verlag Bewin-Verlag
B.Winterbach K.G. Menden/Sauerland
VerlagsNr. 1260
Jahr 1968
Titelbild 2 Eddie Jones
Nachdrucke
  • 1975: "TERRA ASTRA" Heft # 193: "Harvey Patton: Atome der Ewigkeit" · Arthur Moewig Verlag, München · NA (gekürzt) · o. J. (Mai 1975) · 65 S. · Cover: Eddie Jones.
  • 2005: "Utopische Welten Solo" # 5: "Hans Peschke: Atome der Ewigkeit" · Mohlberg-Verlag, Köln · 1. Auflage · Paperback · 110 S. · Unveränderter Nachdruck der Bewin-Ausgabe mit einem Vorwort von Heinz Mohlberg (S. 5).
     
  • Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
    bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
    Daten zuletzt bearbeitet
    von
    Alfred Beha

    W. BROWN
    [ Verlagspseudonym · Autor hier: Hans Peschke (1923-1994) ]

    ATOME DER EWIGKEIT

    "Der Zeitwächter II Wilyam 27 begann am ganzen Körper zu zittern, denn nun konnte es für ihn keinen Zweifel mehr geben. Ein Ereignis war eingetreten, das er wie jeder seiner Kollegen fast noch mehr fürchtete als den Tod: Eine Abweichung vom scheinbar so felsenfest begründeten Ablauf eines historischen Ereignisses. Keine kleine, unbedeutende Abweichung, die für den weiteren Gang der Entwicklung ohne jede Bedeutung blieb, sondern eine große, wirklich entscheidende . . ."

    Der Bestand der Hierarchie von Horbal ist bedroht. Vor 700 Jahren wurde die Stadt von einem Jäger Horb gegründet, nachdem der amerikanische Kontinent durch einen Atomkrieg schwer verwüstet worden war. Man kennt jede Einzelheit der damaligen Vorgänge, denn man hat inzwischen Mittel gefunden, um die Vergangenheit zu beobachten. Doch plötzlich muß man feststellen, daß diese sich geändert hat. Ein Mann wurde durch einen Zeitreisenden ermordet - die Stadt kann nicht gegründet werden - also wird auch das Horbal der Gegenwart zu existieren aufhören ...

    Die Initiatoren des Mordes starten von Australien aus, das von der Atomkatastrophe verschont geblieben war, eine Invasion gegen den amerikanischen Kontinent. Ohne die Existenz Horbals würden sie leichtes Spiel haben. Doch der Zeitwächter Wilyam 27 geht in die Vergangenheit, um die Zukunft zu retten!

    Impressum: © by Bewin-Verlag: B. Winterbach K.G., Menden · Verlags-Nr. 1260 · Gesamtherstellung: Gebr. Platzmann, Iserlohn.

    Bewin-Verlag / B. Winterbach K.G. | Menden (Sauerland)

    [ OA | o. J. (1968) | 255 S. [7-255] | 18,5 x 12,5 | Farb. ill. Supronyl m. SU: DM 8,80 | mit SF-Verlagsprogramm auf dem hinteren Buchdeckel ] +

    [ TG # 59 - Okt/Nov 1968 | Illmer-61 | Serowy Katalog # 941-15 | dnb+ ]

    Rezensionen / Materialien:

  • Uwe Weiher: "Männer der Zukunft: Harvey Patton" (= Hans Peschke) auf "zauberspiegel-online.de":

    "Es gab immer wieder Autoren, die die allgemeinen Trends scheinbar negierten. Ein solcher Mann war Hans Peschke ...

    ... Ab 1964 veröffentlichte er im SF-Bereich und war zeitweise auch im Fandom aktiv. Seine Romane erschienen zuerst im Leihbuchbereich und wurden alle unter dem Pseudonym W. Brown veröffentlicht, das auch für W.W. Shols Verwendung fand ...

    ... Und er gehörte zu den scheinbar zweit- oder drittklassigen Autoren der letzten Leihbuchphase, die im Allgemeinen große Probleme hatten, im Heftbereich Fuß zu fassen. Nicht so Peschke ...

    ... Hans Peschke stellt mehrere Binsenwahrheiten in Bezug auf die deutsche SF in Frage. Zum einen schrieb er den Großteil seiner Romane erst im fortgeschrittenen Alter, zum anderen startete er seine schriftstellerische Karriere im untergehenden Leihbuchbereich und schaffte es trotzdem später zu einer festen Größe im Heftbereich zu werden. Vor allem Promet und Orion konnte er mitprägen.

    Außerhalb der SF hat er anscheinend kaum geschrieben (lediglich ein Gruselroman ist bekannt). Peschke pflegte einen eigenen Stil, der seine Romane aus der Masse der Heftproduktion hervorstechen lies. Seine eigentliche Stärke zeigte er in den Serien, an denen er mitarbeitete. Peschke war ähnlich wie H.G. Ewers einer jener grundsoliden, zuverlässigen Teamautoren ohne die eine Heftserie nicht funktionieren kann."