545545
Autor Freder van Holk
(Paul Alfred Müller)
Titel Blaue Kugel
Roman
Verlag Gebrüder Weiss Verlag
Berlin-Schöneberg
Jahr 1954
Originaltitel Blaue Kugel. Roman eines phantastischen Abenteuers (als: Lok Myler)
Originaljahr 1938
Titelbild Bernhard Borchert
Titelbild 2 Bernhard Borchert
Nachdrucke
  • 2011: Paul Alfred Müller: "Blaue Kugel" · Roman eines phantastischen Abenteuers · Neuausgabe des erstmals 1938 und zuletzt 1954 erschienenen Romans aus der Welt von morgen · herausgegeben von Heinz J. Galle und Dieter von Reeken | NA der Ausgabe 1954 im Gebr. Weiss Verlag | DvR-Buchreihe · Dieter von Reeken, Lüneburg | Paperback · 180 S. | mit einer Vorbemerkung der Herausgeber (Seite 5-14) | Cover: Bernhard Borchert und Otto Schmailzl. 
  • Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
    bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
    Daten zuletzt bearbeitet
    von
    Alfred Beha

    FREDER VAN HOLK
    [ Paul Alfred Müller (1901-1970) ]

    BLAUE KUGEL

    Alte Sehnsüchte der Menschheit werden in diesem phantastischen Abenteuer um die "Blaue Kugel" lebendig. Drei Ingenieure finden ein technisch vollendetes Raumschiff auf einer Bergtour durch die Anden.

    "Die Freunde lernen die Geheimnisse der Kugel erkennen und anwenden. Man erlebt es förmlich mit und ist fieberhaft interessiert. Die Handlung wird dramatisch und das Geschehen so abenteuerlich, daß auch eine Fahrt in den Weltenraum nicht fehlt. Es ist ein kühner und doch immer wieder schöner Traum."
    (Volkszeitung, Wien - Klappentext)

    "Roxas, der die ungeheuren Möglichkeiten sofort erkennt, die dem Besitzer eines solchen Fahrzeuges in die Hand gegeben sind, ist die treibende Kraft. Ihm gelingt ein Aufstieg der Kugel. Die Kunde dringt in die Welt. Um einen Mißbrauch dieses Machtapparates zu verhindern, lehnen die Freunde alle verlockenden Angebote ab. Marhoff und Schürbrand erkennen ihre Aufgabe, den Fund nur der wissenschaftlichen Forschung dienstbar zu machen. Roxas aber berauscht der Gedanke der Macht, und er greift in eine kriegerische Auseinandersetzung ein.

    Anspruchsvolle Leser eines guten utopischen Romans kommen in diesem Buch voll auf ihre Rechnung. Freder van Holk gilt nicht umsonst als Meistererzähler des technisch-wissenschaftlichen Romans. Er versteht es, gründliches technisches Wissen mit spannender Handlung zu einem erregenden Ganzen zu verschmelzen."
    (Neue Gerichts-Woche - Klappentext)

    " . . . eine außerirdische Erfindung spielt die Rolle eines Zankapfels: bei einer Raumfahrt der drei Finder ergeben sich, sehr plausibel und famos erzählt, machtdämonische Konflikte."
    (Münchner Merkur, München - Quelle: Werbetext des Gebr. Weiss Verlags)

    Impressum: Copyright 1954 by Gebr. Weiss Verlag, Berlin-München. 2. Auflage. Einband- und Schutzumschlagentwurf von Bernhard Borchert. Satz und Druck: W. Büxenstein GmbH, Berlin.

    GEBRÜDER WEISS VERLAG - BERLIN-MÜNCHEN

    [ NA der Bielmannen Ausgabe | o. J. (1954) | 2. Auflage (bezogen auf die bearbeitete Bielmannen-Ausgabe von 1949) | 234+1=235 S. | 19,5 x 13,5 | beiger Leinenband m. Deckelvignette u. farb. ill. SU: DM 7,80 (Einbandvariante: dunkelbrauner Leinenband) -- HLn m. SU: DM 6,80 | Serie "Die Welt von morgen im Roman von heute | mit Werbung für diese Serie ] +=

  • Die bearbeitete erste NK-Auflage wurde 1949 im Bielmannen Verlag aufgelegt. (Impressum-Vermerk: Copyright 1949. 3. Auflage). Die Restauflage dieser Ausgabe wurde ab 1953 vom Gebr. Weiss Verlag vertrieben.

  • "Blaue Kugel" wurde für die Neuauflage bei Bielmannen im Kapitel über die Weltraumfahrt gänzlich auf Hohlwelt getrimmt. Bereits in der Vorkriegsausgabe fand sich ja die auch aus der "Sun Koh"-Serie vertraute Perspektive, daß die Protagonisten aus 30 km Höhe die Erde nicht als Kugel, sondern als Trichter wahrnehmen, in 250 km Höhe messen sie statt eisiger Weltraumkälte eine Temperatur von 900 Grad Wärme, im Universum herrscht "ewiges Dunkel", dafür gibt es durch die energiereiche, durch keine Atmosphäre zu sichtbarem Licht abgebremste Sonnenstrahlung eine Unmenge freier Elektronen usw." - Heinz J. Galle ]

  • Die Erstausgabe ist im Jahr 1938 im Verlag A. Bergmann, Leipzig unter dem Pseudonym Lok Myler und dem Titel "Blaue Kugel. Roman eines phantastischen Abenteuers" erschienen || Ln, 8°, 238 S. ]

  • P. A. Müller: "Blaue Kugel. Phantastischer Roman" ist der Titel der 2. Auflage (". . . in der späteren Zweitauflage ließ man, da englische Namen inzwischen unerwünscht waren, auch hier das Pseudonym weg . . . " - Heinz J. Galle

  • "Für den Inhalt dieses Romans entnahm Müller Ideen aus seiner SUN KOH Heftreihe. In Band 20 'Die Schleier des Kondor' (1933) erlebt Sun Koh u. a. auf einem Bergpfad in den Anden die Aufhebung der Schwerkraft am eigenen Leib, genau diese Szene taucht auch im Roman 'Blaue Kugel' auf." (Heinz J. Galle)

    Rezensionen / Materialien:

  • HEINZ J. GALLE / MARKUS R. BAUER:
    "SUN KOH. Der Erbe von Atlantis und andere deutsche Supermänner. Paul Alfred Müller alias Lok Myler alias Freder van Holk. Leben und Werk."
    2003: SSI-media, Zürich.
    Heinz J. Galle geht hier sehr eingehend und an vielen Stellen auf den Roman "Blaue Kugel" ein.