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Autor Karel Capek
Titel Krakatit
Die große Versuchung
Verlag Gebrüder Weiss Verlag
Berlin-Schöneberg
Jahr 1959
Originaltitel Krakatit
Originaljahr 1924
Übersetzer J(ulius) Mader
Titelbild Bernhard Borchert
Nachdrucke
  • 1949: (DEA) · "Krakatit · Die große Versuchung · Eine Atom-Phantasie" · Ü: J. Mader · Verlag Bruno Cassirer - F. A. Herbig Verlagsbuchhandlung (Walter Kahnert) - Berlin-Grunewald · Roter Leinenband mit farb. ill. Schutzumschlag · 434 S. | 1950: Neuauflage mit anderem Schutzumschlag.
  • 1949: Atrium Verlag, Zürich · Parallel-Ausgabe für die Schweiz · Ln · 434 S.
  • 1949: Heidrich Verlag, Wien · Parallel-Ausgabe für Österreich · Ln · 434 S.
  • 1978: "Heyne Science Fiction Classics" TB # 3624: "Krakatit · Ein klassischer Science Fiction-Roman" · Genehmigte Taschenbuchausgabe · TB · 255 S. · Cover: Erik Schramm.
  • 1981: Verlag Das Neue Berlin, Berlin · NA · Ppbd m. SU · 283 S. · NA · Nachwort von Eckhard Thiele · Cover: Carl Hoffmann & Jens Prockat · Auflage: 20.000.
  • 1984: "Ullstein TB" # 20445 · "Ozeanische Bibliothek 1984" NA · 248 S. · Hg. und Nachwort: Herbert W. Franke (S. 249-254) · 1. Auflage 1984 | 2. Auflage: 13.-17. Tausend · Cover: Theodor Bayer-Eynck.
  • 1984: "Roman-Zeitung" Heft # 407 (2/1984) · Verlag Volk und Welt, Berlin · NA ·174 S. · mit einer Kurzbiografie und einem Foto des Verfassers (S. 175) · Cover: Klaus Müller.
  • 1991: Aufbau-Verlag, Berlin & Weimar · "Osteuropäische Bibliothek" · Neu übersetzt von Eckhard Thiele · Illustrierter Pappband mit Buchbinde und Frontispiz · 341 S.






     
  • Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
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    Daten zuletzt bearbeitet
    von
    Alfred Beha

    KAREL ČAPEK  [ 1890-1938 ]

    KRAKATIT
    Roman

    Ein hochwirksamer Sprengstoff entgleitet den Händen des Erfinders und wird zu einem furchtbaren Zerstörungsmittel.

    Der Ingenieur Prokop erfindet einen neuen hochwirksamen Sprengstoff und gerät dadurch in einen schweren Gewissenskonflikt. Die Versuchung tritt an ihn heran: Wird er der Lockung des Geldes und der Macht, der Verführung durch die Leidenschaft widerstehen? Zu spät erkennt er, welch unheimliches Zerstörungsinstrument seine Erfindung in den Händen skrupelloser Geschäftsleute werden kann.

    Das Geheimnis läßt sich nicht bewahren, und der Wettlauf der Staaten um den Besitz der aussichtsreichen Erfindung beginnt. Prokop steht erschüttert der Katastrophe gegenüber, die er nicht verhindern konnte. Aber angesichts der Versicherung und von einer tiefen Neigung geläutert, findet er zu den Grundwahrheiten des Lebens zurück.

    Vorausahnend und warnend hat Čapek hier die Geschichte der Atombombe geschildert. Der aktuelle Stoff ballt sich zu einer aufs höchste packenden Handlung zusammen, und doch wird das vordergründige spannende Geschehen von einer zeitlos gültigen Weisheit durchleuchtet.

    Impressum: Alle Rechte vorbehalten · Gebrüder Weiß Verlag, Berlin-Schöneberg · Ins Deutsche übertragen von J. Mader · Diese Ausgabe erscheint im Einverständnis mit dem Bruno Cassirer Verlag.

    GEBRÜDER WEISS VERLAG - BERLIN-SCHÖNEBERG

    [ NA | o. J. (1959) | 434 S. | 19,5 x 12,5 | Ln m. farb. ill. SU: DM 7,80 | Reihe "Roman aus der Welt von morgen - Die Welt von morgen im Roman von heute" | mit 2 Seiten Verlagswerbung ] +=

    [ Bloch² # 600 | TG # 7 - März 1959 | Illmer-71 | Serowy # 208-1 | Ehrig Bestandskatalog # 7 (Mai 2008) | dnb+ ]

  • Die deutsche Erstausgabe ist im Jahr 1949/1950 unter dem Titel "Krakatit · Die große Versuchung · Eine Atom-Phantasie" im Verlag Bruno Cassirer / F. A. Herbig, Berlin-Grunewald in der Übersetzung aus dem Tschechischen von J. Mader erschienen.

  • Die tschechische Buch-Originalausgabe ist im Jahr 1924 im Verlag Storch-Marien, Prag als Band # 75 der Reihe "Edice Aventinum" erschienen.

    Pressestimmen:

    "Dies ist ein Roman der Atombombe. Die Geheimdienste rivalisierender Staaten wetteifern miteinander, Erfindung und Erfinder für sich zu gewinnen. Glänzend ist das dramatische Jagdgeschehen ebenso wie die Mentalität der Jäger beschrieben."
    (Die Tat, Zürich - etwa 1950)

    ". . . so spannend und ereignisreich, wie man es von einem Meister der realistischen Dichtung erwarten darf. Ein Leckerbissen für Liebhaber des Grotesk-Dämonischen, ein Abenteuerroman mit ernstem, sehr ernstem Hintergrund."
    (Luzerner Tageblatt - etwa 1950)

    "Capek spürt sinnenhaft die Atome. Er dichtet den Alptraum. Obschon seine Phantasie ihm erlaubte, ohne Anleihen beim Unterbewußten auszukommen, läßt er das Wesentliche in fiebrigem Dämmer geschehen, die Grenzen verwischend. So kann er sich ein Gemisch von Nervenfieber, wilder Abenteuerlichkeit, Verschwörerromantik und Kolportage erlauben. Die Mischung ist hochexplosiv."
    (Der Kurier, Berlin - etwa 1950)

  • Ein Meisterwerk von Karel Capek ... KRAKATIT hat die Spannung eines Detektivroman, den Glanz und Esprit des echten satirischen Romans und den erschütternden Ernst des wirklich großen Werkes."
    (Verdens Gang, Oslo)

  • "In seiner fesselnden Eigenart ist dieses Buch ein besonderes Ereignis unter den Romanen, die in diesem Herbst herauskommen."
    (Aftenposten, Oslo)

  • "Dieser Roman der Weltzerstörung ist unleugbar schreckenserregend, er ist dichterisch, psychologisch und hat Stellen feinsten Humors (die Verhaftung Prokops ist köstlich)."
    (Illustrated London News).

  • Quelle: Verlags-Werbung Verlags F. A. Herbig, Berlin-Grunewald.

    Cover 2:
  • oben links:   DEA · 1949
  • oben rechts: Nachauflage · 1950

    Verfilmungen:

  • 1948: "Krakatit" · Regie: Otakar Vávra (CSR).
  • 1980: "Temné slunce" · das Remake ebenfalls von Otakar Vávra (CSR).
  • deutsche Erstaufführung unter dem Titel "Dunkle Sonne" im Juli 1981 in der DDR.
  • deutscher Video-Titel: "Neutroneninferno".