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Serie Detatom (Sieg) #2
Autor Paul Eugen Sieg
Titel Südöstlich Venus
Roman
Verlag Gebrüder Weiss Verlag
Berlin-Schöneberg
Jahr 1956
Originaltitel Südöstlich Venus
Originaljahr 1940
Titelbild Bernhard Borchert
Nachdrucke
  • 1940: Erstausgabe - August Scherl Nachf. Berlin SW. · 1.-20. Tsd. Blauer Leinenband m. silbergeprägtem Rücken- u. Deckeltitel m. farb. ill. SU / Br. · 8° · 310 S.
  • 1942: August Scherl Nachf. Berlin SW. · o. J. (1942) · 21.-25. Tsd. · sonst wie vor.
  • 1943: August Scherl Nachf. Berlin SW. · o. J. (1943) · 26.-30. Tsd. · sonst wie vor.
  • 1944: August Scherl Nachf. Berlin SW. · o. J. (1944) · 31.-50. Tsd. (??? - bisher bibiografisch nicht nachgewiesen).
  • 1949: Ferd. Dümmlers Verlag Bonn · 51.-55. Tsd. · K t. m. ill. SU. · 18,5 x 13 · 290 S. 
  • Das (c) der Texte und Titelbilder liegt
    bei den Verlagen, Autoren und Künstlern
    Daten zuletzt bearbeitet
    von
    Alfred Beha

    PAUL EUGEN SIEG  [ 1899-1950 ]

    SÜDÖSTLICH VENUS
    [ Serie "Detatom" # 2 ]

    Seit zehn Jahren durcheilen die Raumschiffe der Detatomwerke auf geregelten Bahnen den Weltraum von Planet zu Planet. Da tritt ein Notstand ein: in der jungen Kolonie auf dem Mars bricht eine Epidemie aus. Man benötigt in höchster Eile Serum, um die Menschen vor dem reihenweisen Dahinsterben zu bewahren.

    Kommandant Frank Gunter entschließt sich darauhin, das Raumschiff HD 66 auf dem gewagten geraden Kurs zum Mars zu lenken statt auf der fahrplanmäßigen Route, um schneller Hilfe bringen zu können. Doch das Schiff gerät in einen Meteorschwarm und wird zur Notlandung auf der Venus gezwungen.

    Von den Gefährten abgeschnitten, sieht sich Gunter zu einem Robinsondasein auf dem höllischen Planeten verurteilt, das die Nerven zum Zerreißen anspannt. Nicht nur die Sorge für Nahrung und Wasser, die Angst um die Kameraden, die Gefährdung durch Orkane aus blauem Himmel - auch den Kampf um Leben und Tod gegen urweltliche Echsen gilt es zu bestehen. Als dann die Rettung doch noch kommt, läßt der erschöpfte Mann sie fast wie im Traum über sich ergehen.

    Ein ungewöhnlich packender Roman, in dem das gefährliche Abenteuer einer Weltraumfahrt mit männlichem Wagemut gemeistert wird.

    Impressum: © by Gebrüder Weiß Verlag, Berlin - München · Einband- und Umschlagentwurf: Bernhard Borchert · Druck: Graphische Betriebe W. Büxenstein GmbH, Berlin

    GEBRÜDER WEISS VERLAG · BERLIN - MÜNCHEN

    [ NA | o. J. (1956) | 286+1=287 S. (5-287) | 19,5 x 13,5 | Gelber Leinenband mit Deckelvignette, Rückentitel und farbig illustriertem Schutzumschlag | Reihe "Roman aus der Welt von morgen - Die Welt von morgen im Roman von heute" | mit 1 Seite Werbung für diese Reihe ] +=

    [ TG Katalog-89 | Serowy # 1122-2 | dnb+ ]

  • Im Gegensatz zu "Detatom" nahezu unveränderter Nachdruck der Vorkriegsausgabe.

  • Erstveröffentlicht im Jahr 1940 im Verlag Alfred Scherl Nachf. Berlin: 1.-20. Tsd. · 8° · Ln m SU · 310 S. +

    [ Bloch # 2899 ]

  • Cover oben: der Schutzumschlag von Bernhard Borchert der Gebr. Weiss Ausgabe.
  • Cover unten links: der Schutzumschlag der Erstausgabe 1940 im Scherl Verlag
  • Cover unten rechts: Dümmler's Verlag 1949.

    Rezensionen:

  • Franz Rottensteiner in: Franz Rottensteiner / Michael Koseler (Hg.): "Werkführer durch die utopisch-phantastische Literatur. Corian Verlag, Meitingen. Lose-Blatt-Sammlung. 39. Erg. Lfg. Nov 2003. (Das Erscheinungsjahr der besprochenen Ausgabe ist mit "1920. 1.-20. Tsd." falsch angegeben).

    "Der Roman bietet einige nicht sehr aufregende Abenteuer, die in einem hektischen Stil voller Auslassungszeichen dargeboten werden, was die Sache auch nicht spannender macht. Der technische Hintergrund ist auch in diesem Roman sehr dürftig und die Figuren sind heldenmütige, sich aufopfernde, überaus kompetente Technikergestalten, die auf Nichttechniker ein bisschen herablassend herabblicken."
    (Franz Rottensteiner)

  • webseite von geopolitical-fiction.de: Eine zeitgenössiche Rezension aus dem "Großdeutschen Leihbüchereiblatt", 3. Jahrgang 1941.

    "Merkwürdige Abenteuer erleben die Gestrandeten, ehe ihre Rettung gelingt. Der Roman ist sauber und spannend geschrieben. Besonders betont werden muß, daß Spannung entsteht ohne die üblichen verbrecherischen Taten. Die utopischen Dinge und Ereignisse sind fesselnd und wirklichkeitsmöglich vorgetragen."
    (Haak | "Großdeutsches Leihbüchereiblatt").